23.11.2017

Halbjährlich treffen sich auf Einladung der Stadt Ahlen verantwortliche Personen aus den Fachbereichen Schule, Kultur und Weiterbildung der Stadt Ahlen. Beim letzten Treffen der Teilnehmer der 23. Ahlener Kulturprogrammkonferenz am 27. April 2017 im Saal Sandgate machte Werner Fischer vom Interreligiösen Museum im Goldschmiedehaus Ahlen den Vorschlag, die nächsten Informationsveranstaltungen wechselseitig vor Ort in Ahlen's Museen und Bildungsstätten durchzuführen. Dieser Vorschlag wurde mehrheitlich begrüßt und angenommen.

So bezog sich Herr Christoph Wessels von der Stadt Ahlen bei der Einladung zur 24. Ahlener Kulturprogrammkonferenz auf den Ortswechsel.
Am Donnerstag, dem 23. November 2017 trafen sich die Teilnehmer um 16 Uhr zunächst auf dem Ahlener Marienplatz, wo sie vom Museumsleiter des Interreligiösen Museums in Ahlen, Werner Fischer, empfangen und begrüßt wurden. Herr Fischer gab Kenntnis vom Umfeld des Museums; denn so wie die Ahlener Zeche in ihrem Umfeld den Förderturm hat, den man bei Besichtigungen sogar besteigen kann, so hat auch das Interreligiöse Museum in Ahlen ein prominentes Umfeld.

Der MARIENPLATZ gilt als das historisch pulsierende Herz von Ahlen, der schon vor etwa 200 Jahren als Hönerplatz = Hühnerplatz, wo Kleinvieh wie Hühner, Enten, Gänse, Hasen usw. angeboten wurde. Das Großvieh durfte nur vor den Toren der Stadt Ahlen geschlachtet und verkauft werden. Wie vorbildlich agierten schon damals unsere Vorfahren.
Zentrum der Örtlichkeit war die aus dem 14. Jahrhundert stammende Kirche mit dem damaligen Friedhof. 1900 wurde die alte historische Kirche abgerissen und 1904 die neue an dem selben Ort errichtete Marienkirche eingeweiht.

1984 erhielt der neue Platz den Marienbrunnen, ein Werk von H.G. Bücker aus Vellern.

Der Brunnen, aus Bronze gegossen, mit der gekrönten und vergoldeten Mondsichelmadonna zeigt vier prominente Personen für Ahlen:

1. Den Apostel Bartholomäus, ein Jünger Jesu und Stadt-Patron von Ahlen.

Sein Tod wurde 71 n. Chr. herbeigeführt, indem seine Haut mit einem Schindermesser bei lebendigem Leibe abgezogen wurde. In der Sixtinischen Kapelle in Rom hat Michelangelo

diese Szene als sein Selbstbildnis dargestellt. Für die Bauern im Münsterland gilt der Spruch: Bleiben die Störche über Bartholomae ( 24. August ) so kommt ein Winter, der tut nicht weh.

2. Den Bischof Ludgerus, er war der 1. Bischof von Münster und hat bei einer Visitation in Ahlen nachweislich einen Blinden geheilt. Ludgerus starb 809 in Billerbeck und ist auch dort begraben

3. Die heilige Ida von Herzfeld, ca. 25 km von Ahlen entfernt, geb. um 770, war eine Verwandte Karls des Großen. Sie ist die Wallfahrtsgründerin allgemein und Patronin der Schwangeren.

4. Die Ahlener Lehrerin Elisabeth Tombrock, geboren 1887 im Haus hinter der historischen Marienkirche. (Heute H&M) Elisabeth Tombrock wurde am 5. August 1909 in Lourdes von ihrer lebensbedrohenden Krankheit durch ein Wunder geheilt. Zum Dank wurde sie Nonne und Ordensgründerin der Missionsschwestern der Unbefleckten Empfängnis.
Nach ihr ist auch das Elisabeth Tombrock Haus in Ahlen benannt.

Es folgten dann weitere Hinweise auf das Umfeld des Goldschmiedehauses mit der Prämisse: „Jeder Mensch ist einzigartig“. Wir erkennen uns an unserem Profil, warum sollte nicht auch ein Haus ein Profil zeigen mit Antworten aus in Bronze gegossenen vergoldeten deutschen Domen, Wappen, Siegeln und denkwürdigen Persönlichkeiten, die das Leben der Familien Fischer reflektieren?
Nach der Fassadenvorstellung betraten die Teilnehmer das lichtdurchflutete Museum im Ahlener Goldschmiedehaus und nahmen Platz an den vorbereiteten gedeckten Tisch.

Herr Frank Schlösser eröffnete und leitetet die 24. Ahlener Kulturprogrammkonferenz mit den sechs Tagesordnungspunkten, bei denen sich die neue Leiterin der Stadtbücherei, Frau Ewa Salamon, vorstellte und der Veranstaltungskalender 2017/18 vom 23. November 2017 bis November 2018 vorgelegt wurde.

Die Teilnehmer nahmen regen Anteil an den Gesprächen. Sie informierten und berichteten über zukünftige Veranstaltungen und präsentierten ein Kulturangebot, das gemessen an der Einwohnerzahl Ahlen's Großstadtniveau hat, wobei auch der Ortsteil Dolberg mit in den Kulturbereich einbezogen wurde.
Herr Schlösser war ein guter Kapitän, der das Versammlungsschiff sicher durch die Tagesordnung steuerte.

Er dankte Herrn und Frau Fischer für die Gastfreundschaft und wünschte allen Teilnehmern ein gutes Gelingen der vielen kommenden Ereignisse und Neuigkeiten im Ahlener Kulturleben.

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Drei Schwestern, geboren in Aachen, jetzt wohnhaft in Hanau, Dinslaken und Ahlen, besuchten am 25.09.2015 das Ahlener Goldschmiedehaus mit einer vorab gebuchten Führung.

Gabriele aus Hanau, deren Gatte Großuhren-Sammler ist, hatte den Wunsch, sich den Zeitmessern zu widmen. Leider war das nicht möglich, da zur Zeit unmittelbar neben dem Ahlener Goldschmiedehaus das aus der Zeit um 1950 bestehende Haus aufgestockt wird, wodurch Wasser in die Museums- und Geschäftswände eingedrungen ist und einige Exponate durch das Wasser geschädigt wurden. Um Rost in den Uhren zu vermeiden, wurden sie vorsichtshalber ausgeräumt und die Schränke zur Trocknung geöffnet. Einige Großuhren hat sie dennoch für ihren Mann fotografiert.

Der Hauptvortrag galt den Exponaten der religiösen Kunst vor und nach Martin Luther bis in die heutige Zeit. Die Zeitreise begann mit einer etwa 800 Jahre alten Pyxis bis hin zu einem Tabernakel anno 1998.
Die Intensität und die Vortragsweise der Ausführungen wurden von den Damen dankbar aufgenommen und übertrafen ihre Erwartungshaltung, wie sie selbst anmerkten.

Einladung 3.Geburtstag des museums

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Caritas-Punkt St. Regina Drensteinfurt

Das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus Ahlen macht keine Eigenwerbung. Oftmals sind es die Zeitungsberichte oder die sogenannte Mund zu Mund Propaganda, die die Menschen zu einem Besuch einladen. Im Februar dieses Jahres war eine Gruppe aus Drensteinfurt zu Gast im Ahlener Museum im Goldschmiedehaus. Eine Teilnehmerin dieser Gruppe organisierte nun einen neuen Besuch für die Damen der “Caritas-Punkt St. Regina“.
Pünktlich um 16 Uhr standen die Damen auf der Oststr. 69 vor dem Goldschmiedehaus. Sie schauten, wie man in Westfalen sagt um die „Pöste“ und warteten auf den Glockenschlag 4 von St. Marien. Pünktlich empfing bei schönem Wetter Werner Fischer die Damen am Marienbrunnen und stellte im Westfälischen Platt den Honerplatz = Hühnerplatz vor. Sodann galten die Blicke der Damen der erzählenden Fassade des Goldschmiedehauses mit den vergoldeten Bronze-Appliken. Nach dem Eintritt ins Haus öffnete sich ein Blick in den Meissen-Salon und dann begann der Anstieg ins Museum. In den gepolsterten Sesseln nahmen die Besucherinnen aus Drensteinfurt Platz. Werner Fischer referierte und stellte dabei die zeitreflektierenden Exponate vor. Am Ende des Vortrages warf König Ludwig von Bayern aus einer Uhr den Damen ein Auge zu. Den Abschluß bildete ein Glocke läutender Mönch, der neben seiner Klause steht. Die Damen quittierten den unterhaltsamen Vortrag mit begeistertem Beifall.

Abiturientia 1954 des Städtischen Gymnasiums Ahlen

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Lieber Herr Fischer,

der Abiturjahrgang 1954 veranstaltet seit über 50 Jahren alljährlich ein Klassentreffen (übrigens von Anfang an "mit Damen"), und zwar an den Wohnorten und in den Wohnungen der Klassenkameraden. Wir trafen uns so mehrmals in Ahlen, Enniger, Lüdinghausen, Dülmen, Münster, Möhnesee, Essen, Siegen, Schmallenberg und Köln, einmal sogar in Jestetten am Hochrhein. Dabei ist es eine gute Gewohnheit geworden, uns in den jeweiligen Städten etwas umzusehen, wir besuchten Kirchen, Schlösser, Museen, andere Sehenswürdigkeiten wie natürlich auch den Rheinfall.

So suchten meine Frau und ich als die Einladenden und Organisatoren dieses Jahres unter den Dingen, die es 1954 in Ahlen noch nicht gab, das schicke Café Chagall und das bekannte Museum im Goldschmiedehaus Ahlen als Schmankerl für Leib und Seele für unseren alten Freundeskreis aus.

Einige  kannten mehr oder weniger gut grobe Zusammenhänge in der Geschichte des Judentums und alle genossen, lieber Herr Fischer, Ihren Vortrag sehr und insbesondere, daß Objekte wie Thorarolle, Thoraschrank, Leuchter und vieles andere sichtbar und begreifbar wurden.

Wir danken Ihnen sehr und verbleiben mit herzlichen Grüßen und guten Wünschen

die Abiturientia 1954 des Städtischen Gymnasiums,

Werner Giesel

Zeitungsbericht Kolpingwerk abordnung


Vertreter von Ahlener Kultureinrichtungen trafen sich im Museum im Goldschmiedehaus zur Kulturprogrammkonferenz.
Das Bild zeigt (v.l.) Antje Günther (Kreismusikschule), Michaela Mormann (Kulturgesellschaft), Christiane Bussmann (Bürgerzentrum Schuhfabrik),
Werner Fischer (Goldschmiedemuseum), Christian Loi (Stadt Ahlen), Monika Baxpöhler (Kunstmuseum), Walter Rinke (Kunstverein) und
Daniela Noak (Integrationsteam Stadt Ahlen).

Ahlens Pädagogen auf Einladung der VHS auf einem Kulturtripp am 25.3.14

Kulturelle Stützpunkte "Highlights" in Ahlen, wer kennt sie und was wird geboten?

Kennen Pädagogen, insbesondere die nicht in Ahlen beheimateten und lehrenden die Kulturinseln dieser Stadt?
Für die Ahlener Lehrerschaft ist es von besonderem Interesse, was sich auf dem kulturellen Sektor bewegt, ereignet und angeboten wird.

Diese Vorstellungs-Aufgabe übernahm nun bereits zum zweiten Mal die VHS Ahlen.

Ihr Leiter Rudolf Blauth hatte den mehrstündigen Kulturreisegang ausgearbeitet und gleichzeitig die Führung und Vorstellung übernommen.

Besucht wurden die historische Innenstadt, das Kunstmuseum. das Interreligiöse Museum, die Musikschule, die Zechenkolonie, die Zeche Westfalen und die Moschee an der Rottmannstraße.

Im Interreligiösen Museum erklärte der Leiter GM Werner Fischer in einem Kurzreferat, sozusagen in einer Art Schulkurzstunde den Damen und Herren aus Zeitgründen nur einige wenige Museumsexponate des Judentums, des Islams, des Buddhismus und der christlichen sakralen Kunst.
Erstaunt und überrascht waren die Teilnehmer über die vielen wertvollen Exponate. Sie verließen das Museum im Ahlener Goldschmiedehaus mit Erkenntnissen, die sie im Ahlener Kulturleben nicht erwartet hatten.

Das nächste Ziel der über 40 Personen großen Gruppe war die nur ein paar Schritte vom Goldschmiedehaus entfernt liegende Musikschule, ehemals der Gasthof Sandgathe, wo die Teilnehmer mit einem Umtrunk empfangen wurden.

Zeitungsbericht 05 11 2014

Bericht aus der AOK - Bleib Gesund vom Juni 1987:

Zeitungsbericht AOK 06 1987

Besuch im Museum im Goldschmiedehaus

Der KV – Philisterzirkel „ÄÖLSKE POTT“ besuchte am
11. Februar 2011 mit seinen Damen das Museum im Goldschmiedehaus in Ahlen.

KV ist das Kürzel für „Kartell – Verband“; dies ist eine Vereinigung katholischer Studenten,
die sich zu einem Lebensbund zusammen geschlossen haben. Nach dem Studium finden sie
sich in regionalen Altherrenvereinen
( Philisterzirkeln ) wieder.
Der Ahlener Philisterzirkel trägt den Namen

„ÄÖLSKE POTT“

Zur Zeit wird er von Dr. Ulrich Kirschbaum geleitet.
Bei unserem Besuch stellte uns Herr Werner Fischer ein Segment des interreligiösen
Museums vor:

Die Exponate des Judentums

Insbesondere waren es die Unikate aus Westfalen und der BRD, die noch vorhanden sind
und im Ahlener Museum eine neue Heimat gefunden haben.
Der Leiter des interreligiösen Museums, Herr Werner Fischer, verstand es den Exponaten
durch seine Wortschöpfungen und lebendige Darstellung den gebührenden Stellenwert
innerhalb der Jüdischen Religion zuzuweisen.
Nach einer unterhaltsamen und sehr lehrreichen Stunde haben wir mit einem „Herzlichen
Dank“ von Herrn Werner Fischer Abschied genommen.

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Eine Gruppe von Damen und Herren verschiedenen Alters, Staats- wie auch Religionszugehörigkeiten trafen sich in den Morgenstunden des 7. Oktober 2013 zu einem Besuch im Interreligiösen Museum in Ahlen an der Oststr. 69

Werner Fischer empfing die Gruppe am Marienbrunnen und stellte das Bauwerk vor.

Da in der Gruppe auch Personen moslemischen Glaubens waren, machte er auch diese auf "Maria" - auf türkisch - Meryem ana - die Mutter des Propheten Isa (Jesus) aufmerksam und ergänzte, dass Maria ihre letzten Lebensjahre in der Türkei verbracht haben und dort auch gestorben sein solle.

Heute ist der Ort ein Besuchsmagnet für viele Christen, die die Türkei besuchen. Papst Paul VI. (26.7.1967) und Papst Benedigt XVI. (29,11,2006 besuchten den Wallfahrtsort.

Die Frage Werner Fischers nach dem Namen des Ortes wurde von zwei Personen der Gruppe mit Selcuk beantwortet, ein kleiner Ort nahe der Stadt Ephesus. Etwa 7 km entfernt liegt der Nachtigallenberg (Bülbül Dagi), wo sich das Wohnhaus der Mutter Maria befand. (befindet)

Nach dem Vortrag bei herrlichem Sonnenschein auf der Oststr. traf man sich im Interreligiösen Museum. Spielerisch verstand es Fischer, die Personen mit in die Vorstellungen der Exponate einzubeziehen, was den Teilnehmern sichtlich Freude bereitete.

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Ahlen ist nicht der Nabel der Welt. Viele Ahlener jedoch sind irgendwo in der Welt tätig. Jürgen Friebel z.B. führte seine berufliche Tätigkeit als Betriebswirt 40 Jahre in Gütersloh und Rheda in der Zentrale des Medienhauses Bertelsmann aus.

1982 kam zur Gründung einer Gemeinschaft, dem Arbeitskreises Paderborner Betriebswirte kurz ALUMNI- APB genannt. 1983 fand die erste Tagung in Paderborn statt. Laut Satzung wechselt der Jahrespräsident jährlich. In 2017 führte Jürgen Friebel den Arbeitskreis und stellte das Tagungsprogramm unter Mithilfe seiner Ehefrau Uschi für die 34. Jahrestagung zusammen. Tagungsort war der Wersehof in Ahlen. Die Mitglieder des APB reisen aus allen Teilen der Republik an, je nachdem wo sie ihre beruflichen Wurzeln hatten.

Herr Friebel berichtet:
„Alljährlich halten wir eine General-Versammlung in einer Stadt unserer Wahl ab. Für 2017 erstellten wir das Ahlener 2-Tage Programm, das mit einer Besichtigung der ehemaligen Zeche Westfalen am Donnertag mit dem Grubenwehrmuseum begann.
Am nachfolgendem Tag konnten wir unseren Mitgliedern u.a. mit dem Besuch des Interreligiösen Museums im Ahlener Goldschmiedehaus ein besonderes Highlight bieten. Goldschmiedemeister Werner Fischer empfing uns bei herrlichem Sonnenschein auf der Oststraße in Höhe der Marienkirche, dem heutigen Marienplatz, der vor 200 Jahren noch „Hönerplatz = Hühnerplatz“ genannt wurde.
Mit Blick auf den Turm der Marienkirche begann Fischer seine Führung.
Im Schatten dieser Kirche liegt das Goldschmiedehaus Fischer mit seiner in Bildern sprechenden Fassade.

Nach dem Gang durch die Glaspassage gelangten wir in das Innere des Goldhauses Fischer mit der überörtlichen und umfangreichen Meissener Porzellanausstellung, deren Reichhaltigkeit bei allen auswärtigen Besuchern Erstaunen erweckte.
Über die von den Museumsbesuchern benannte „Prominenten-Treppe“ kamen wir in das Interreligiöse Museum, das uns mit seiner Lichtfülle und seinen strahlenden Exponaten sehr beeindruckte.

Nach einem kleinen Vorspann am Rednerpult referierte Werner Fischer über die Zeit, ihr Empfinden sowie das Messen und Erleben der Zeit, seiner Zeit. Er zog die Zuhörer teils in den Vortrag mit ein und verstand es, anhand von erklärten Exponaten den anwesenden Gästen die Zeit humorvoll näher zu bringen.

Im Namen meiner beruflichen Freunde dankte ich Werner Fischer und seiner Frau ganz herzlich und konnte noch ein kleines Präsent übergeben.
Abschließend konnten noch persönliche Fragen beantwortet werden u.a.: wie kam die echtgoldene Taschenuhr mit Kette von Napoleon Bonaparte ins Museum nach Ahlen? Auch wollten wir noch gerne erfahren, wie das Thoraschild aus der am
9. November 1938 ausgebrannten Paderborner Synagoge in den Besitz des Ahlener Museums gelangt sei. Diese Frage wurde uns ebenfalls beantwortet.
Der Besuch im Interreligiösen Museum im Ahlener Goldschmiedehaus wird uns unvergessen bleiben.“

Zeitungsbericht Augustin Wibbelt 08 17

Auf Einladung von Pastor Volkmar Schuster und Museumsleiter Werner Fischer besuchte der Journalist Peter Schniederjürgen von den Westfälischen Nachrichten das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus zu einer Besprechung über eine Historische Bibel:

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Zeitungsbericht Historische Bibel 1

Auf der Westfalen-Seite der Westfälischen Nachrichten am 14.07.2017:

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In der Gesamtausgabe der Westfälischen Nachrichten vom 14.07.2017:

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Auf Einladung von Pastor Volkmar Schuster und Museumsleiter Werner Fischer besuchte der Journalist Werner Fechner vom Ahlener Tageblatt (Die Glocke) das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus zu einer Besprechung über eine Historische Bibel:

Zeitungsbericht Historische Bibel 2

Brasilien klein

Ein Anruf einer Ahlenerin am 5. Juli 2017: „Hallo Herr Fischer, ich habe Besuch aus Brasilien, einen Herrn und eine Dame, die sich nur noch zwei Tage in Ahlen aufhalten und gern Ihr Museum besuchen möchten.

Ist das möglich?“

Mir gingen kurz frühere Reisen meiner Frau und mir durch den Kopf, wie traurig wir waren, wenn wir irgendwo vor verschlossenen Museumstüren standen und kein Einlaß möglich war.

Natürlich sagte ich zu und wir vereinbarten einen Besuchstermin für den nächsten Tag, den 06.07.2017 um 15 Uhr.
Es erschienen die Anruferin und eine Dame und ein Herr.
Nach einem kurzen Begrüßungsgespräch gestand mir der Herr, dass er vor sieben Jahren bereits die Absicht hatte, das Museum im Goldschmiedehaus Ahlen, Oststraße 69, zu besuchen, jedoch leider vor verschlossenen Türen stand.
Ich meinerseits war erfreut darüber, dass alle Personen deutsch sprachen und es somit keine Verständigungsschwierigkeiten gab.
Nach einem eiligen prüfenden Blick durch das Museum äußerten die Besucher, dass sie gern einen Gesamteindruck über die Museumsexponate erhalten möchten. Das schien mir eine fast unlösbare Aufgabe zu sein in der einen Stunde, die mir zur Verfügung stand. Bei den Erklärungen stellte ich dann fest, dass ich nicht nur aufmerksame Zuhörer gefunden hatte, sondern auch kunstsinnige Partner, die ihr Wissen mit einbrachten, wodurch sich auch meine Kenntnisse erweiterten.

Vielleicht findet das Interreligiöse Museum im Ahlener Goldschmiedehaus in Porto Alegre in Brasilien einmal Erwähnung, wenn über die Reise gesprochen und berichtet wird. 

Postkarte vom 02.01.2018:

Postkarte Brasilien

kulturstrolche Klasse 4a

Klasse 4a der Don Bosco Schule, die Klasse 4b folgte eine Stunde später.

 

„Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen“

(Wahlspruch Don Bosco, kath.Priester und Erzieher *1815 –†1888 )

Die Don-Bosco-Schule Ahlen ist eine Gemeinschafts-Grundschule mit offenem Ganztag. Die Schule ist in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit den Eltern bestrebt, alle Kinder umfassend zu bilden und zu erziehen. Dies geschieht stets auch durch die gegenseitige Achtung der verschiedenen Kulturen, Religionen, Werte und Sprachen. Sie bieten den Kinder auch im Rahmen der „Kulturstrolche“ in Ahlen Bildungsstätten oder Museen zu besuchen.
Die beiden Lehrerinnen der 4a u.4b, Frau Susanne Rose und Nadine Schmiemann, machten nacheinander mit ihren Schülern und Schülerinnen einen Spaziergang bei Nieselregen vom Corneliring bis zum Museum im Ahlener Goldschmiedehaus am Marienplatz an der Oststraße. Dort wurden sie vom Ehepaar Anni und Werner Fischer im Interreligiösen Museum um 10 Uhr 30 und um 11 Uhr 15 empfangen. Werner Fischer sprach über die Zeit und die Zeitmessung, indem er Exponate aus dem Museum wie Sonnenuhren, Wasseruhren, Sanduhren, Feueruhren und antike mechanische Zeitmesser spielend mit den Kindern vorstellte, was den Kindern und ihren Begleitern offensichtlich gefiel. So verging die Zeit im Fluge.

Alle Lehrkräfte und Mitarbeiter der Schule unterstützen die Kinder dabei, sich zu eigenverantwortlichen und selbstständig denkenden und handelnden Schülern und Schülerinnen zu entwickeln.

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2013 11 12 Besucher Senioren der Neuapostolischen Kirche in Ahlen

Schon einmal vor Jahren hatte sich die Seniorengemeinschaft der Neuapostolischen Kirche zu einem Museumsbesuch angemeldet.

Hohe Schneewehen und die nicht sicheren vereisten Straßenverhältnisse machten einen Fußweg der Seniorengemeinschaft von der Dolberger Straße ins Museum im Goldschmiedehaus Ahlen zur Oststraße 69 unmöglich. Verschoben ist nicht aufgehoben und so machten sich die Senioren erneut auf den Weg, wenngleich es tröpfelte.

Herr Schätzle als Begleiter der Seniorengruppe hatte als Thema für die Führung durch Werner Fischer die Exponate der christlichen sakralen Kunst gewählt.

Fischer verstand es, aus eigenen persönlichen Erlebnissen den Exponaten ihre Bedeutung bei Gottesdiensten oder auch im religiösen Gebrauch durch die Jahrhunderte zu vermitteln.

Eine gezeigte und erklärte Pyxis, eine runde Aufbewahrungsdose in Bronze mit Deckel für geweihte Hostien z.B., getragen auf den Rücken dreier Löwen, ist in acht Felder aufgeteilt, die kunstvoll ziseliert sind mit verschiedenen Fantasiepflanzen, die es auf unserer Erde nicht gibt. Sie sind der stille Hinweis auf das eucharistische Brot, das den Christen den Weg ebnet zum Paradies. (Siehe Abbildung unter www.museumimgoldschmiedehaus.de, Museumsexponate, Christentum, Pyxiden).

Mit vielen neuen wie auch bestätigten Eindrücken und Dank durch Herrn Schätzle an den Hausherrn Werner Fischer verließen die Senioren der Neuapostolischen Kirche Ahlen das Museum. Herr Schätzle kündete an, zu gegebener Zeit das Museum erneut zu besuchen, um sich vielleicht dem Judentum mit seinen Kultgefäßen in der Synagoge und im jüdischen Haus zu widmen.

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3 c, die 21 Schüler der Lehrerin Frau Renate Mewes.

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3 b, 23 Schüler und der Lehrerin Frau Stephanie Kaldewey.

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3 a, 21 Schüler und der  Lehrerin Frau Albach.  

Die Kulturstrolche, Mädchen und Jungen Ahlener Schulklassen, im Juni 2012 unterwegs in Ahlen.
Die Initiative ging von der Paul-Gerhardt-Schule aus.          
Begleitpersonen  der 9 - 10-jährigen Kinder waren auch einige Väter und Mütter der Schüler,  die neugierig oder wissensdurstig waren.

Die Paul-Gerhardt-Schule in Ahlen liegt außerhalb der Innenstadt am Stephansweg 10. Da mußte schon ein Autobus kommen, um die Kulturstrolche nebst Anhang in die Innenstadt Ahlens zu befördern.
Die  Organisatoren hatten sich an diesen Tagen viel vorgenommen.  Der vorbereitete Unterrichtstoff sollte durch realistische Lebendigkeiten, wie z.B.  Besichtigungen und Erklärungen von Exponaten ergänzt werden. Das betraf  insbesondere die Religionsvielfalt und die "Zeit" mit ihren vielen Varianten.

An der Ost/Westachse Ahlens liegt das Museum im Goldschmiedehaus. Museumsleiter, Werner Fischer empfing die drei Gruppen nacheinander und stellte seinen Zuhörern die Fassade des Goldschmiedhauses vor, wobei er bemerkte, dass jeder Mensch ein eigenes Profil hat und das  könnte auch bei einem Haus sein.  

Die drei echt vergoldeten Bronze-Skulpturen zeigen den internationalen Schutzpatron der Goldschmiede und der Schmiede, den heiligen Eligius auf der linken Säule. Auf der Hauptsäule des Hauses ist Adolf Kolping dargestellt, der geistige Vater der Handwerksgesellen, weil das erste Ahlener Kolpinghaus auf diesem Grundstück stand. Auf der rechten Säule hat der bedeutende Renaissance Bildhauer und Goldschmied Benvenuto Cellini seinen Platz gefunden. Seine Figur des Perseus auf der Loggia dei Lanzi in Florenz ist weltbekannt.
Der Balkon wird abgerundet von einem Gitter, in dem sich einige vergoldenen Buchstaben "G"mit einem Schwänzchen befinden. Es ist ein Hinweis auf den Meisterstempel von Raphael und Werner Fischer für handgefertigten Schmuck aus dem Goldschmiedehaus. Auch Abdrücke von zwei Siegeln sind auf dem Gitter zu sehen. Links das Stadtsiegel von Ahlen mit dem hl. Bartholomäus, Schutzpatron Ahlens, und das historischen Stadtwappen. Auf der anderen Seite das Wappen der Goldschmiede der Stadt Görlitz, der östlichsten Stadt Deutschlands an der Grenze zu Polen. Ein Dreierkompendium bilden drei Wappen, das Standeswappen der deutschen Goldschmiede, das von Kaiser Wilhelm II. verordnete Stadtwappen Ahlens und das Fischer-Wappen, wobei Werner Fischer bemerkte, der kleine Fisch ist meine Frau. Dabei huschte einigen Anwesenden ein zartes Lächeln über das Gesicht.
Eine besondere Attraktion des Haues sind die vergoldeten Bronzeabbildungen der Pfarrkirche von Hopsten, den Domen zu Münster, Osnabrück, Fulda und  Aachen, deren Bedeutung für die Familie Fischer Werner Fischer erklärte.
Selbst die Türklinken zeichnen sich durch zwei in Bronze gegossene Hände des Seniors und des Juniors aus.
Eine Treppe führte die Kinder hinauf ins Intereligiösen Museum im Goldschmiedhaus. Was gab es  dort alles zu sehen ?
Einige Kinder muslimischen Glaubens erklärten Herrn Fischer sofort: diese arabischen Zeichen bedeuten Mohamet, das haben wir in der Koranschule gelernt.
In bequemen Sesseln nahmen dann alle Platz und Werner Fischer sprach über "Zeit und Ewigkeit".
Dabei stellte er verschiedene Zeitmesser vor.
Die Kinder konnten aktiv teilnehmen.
Frau Mews schreibt, uns hat der Beusch im Goldschmiedhaus sehr gefallen, da Sie es verstanden haben, den Kindern die Zusammenhänge anschaulich zu vermitteln. Besonders gut sind die Geschichten um den Erwerb der Zeitmessser im Gedächtnis geblieben.
Hier sagen alle Kinder, Eltern und Lehrerinnen noch einmal ein herzliches Dankeschön!

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Museumstag 11.5. 2013

Siehe Berichte in der Rubrik "Zukunft Aktuell Historie".

 Buddhismus Tempeltuer

Öffnet die Tore
am 22. Mai 2016 im Interreligiösen Museum im Goldschmiedehaus Schließt die Tore!

Diese Einladung können Anfang oder Ende einer Situation bedeuten.

Pforten - z.B. die Pforte des Himmels, die Pforte zum Paradies, die Heilige Pforte vermitteln katholischen Christen eine spezielle Botschaft.

Das Wort Pforte bedeutet mehr als nur ein Gitter, eine Öffnung, eine Tür in einer Mauer, die man öffnen und schließen kann oder die für immer geschlossen wird.
Kirchenportale, Moschéportale, Tempelportale vermitteln dem Betrachter durch bildhafte Ausschmückungen in Stein oder Holz eine Erwartungshaltung, nämlich, was sich hinter ihnen verbergen mag.

Ein Museum erweitert auch dann seine Sammlungen, wenn sich Gelegenheiten bieten, Exponate zu erwerben, die im Kontext mit bereits vorhandenen Ausstellungsthemen stehen und sie erweitern.


Eine buddhistische Tempeltür aus dem 19. Jahrhundert ergänzt seit kurzer Zeit die Präsentation der Kultgeräte und Skulpturen im Interreligiösen Museum im Ahlener Goldschmiedehaus am Marienplatz im Herzen der Stadt.

Das in Holz geschnitzte Bildprogramm der 179 x 78 cm großen Tür zeigt eine Reliefschnitzerei mit Darstellung des in das Nirwana eingehenden Buddhas,

Das Nirwana ist für Buddhisten das Ziel ihres Lebens. Es ist die Befreiung von allem Leid und von der ewigen Wiedergeburt, ein Zustand der Vollkommenheit. Buddha ist von Adoranten, lateinisch „ Anbetung“ ,Tieren speziell von Pfauen umgeben in einer Komposition von Ranken und Blüten.
Das Holz ist partiell rot gefaßt und beschriftet.

Die Bildbetrachtung vermittelt dem Betrachter:
Alles, was einen Anfang hat, hat auch ein Ende. Für viele Buddhisten auf unserer Erde ist es gedanklich schwer zu begreifen, dass auch Buddha sterben mußte, doch gerade weil er ein Mensch war, musste er sterben.

Auf einem Diwan, einer Liege mit Kopfteil ruht Buddha.
Mit seiner rechten Hand stützt er sein mit einem Nimbus umgebenes Haupt. Er ist mit einem Wickelgewand bis zu den Füßen bekleidet. Totenhemd?

Hinter dem ruhenden Buddha beten vier Tempeltänzerinnen mit gefalteten Händen.

Vielleicht singen sie die Befreiung von Leid, ein besonderes Gebet mit Lobpreisungen, die von Buddha verfasst wurden und regelmäßig in den buddhistischen Zentren weltweit gesungen werden.


Ornamental gegeneinander geschnitzte Arabesken pflanzlicher und tierischer Art wie zwei Pfauen tragen ihn gedanklich himmelwärts.

Die vor ihm knienden Anbeter - wahrscheinlich Jünger Buddhas in ihren Kutten - beten und nehmen Abschied wie auch einige Tiere.
Die weiße Schrift auf rotem Untergrund bedarf noch der Übersetzung.

Die Gesamtkomposition wird umrahmt von vielen Perlen und erinnert an eine „Mala“, die Gebetsschnur mit den 108 Perlen im Andenken an die 108 Bände der Lehren Buddhas.
Die Tür mit dem geschnitzten Bild vermittelt dem Betrachter in der Gesamtheit eine friedliche, nachvollziehbare Szene.


Wohin führt die Tür? Was ist hinter dieser Tür?

Ist diese Tür nicht für alle geöffnet? Wer darf diese Tür öffnen?

Die über 3 Meter hohe Heilige Pforte im Petersdom zu Rom ist aus Bronze gegossen, eigens gestaltet und geschaffen von dem italienischen Künstler Vico Consorti zum Heiligen Jahr 1950. Sie zeigt als Bildprogramm den Weg Gottes mit den Menschen vor der Vertreibung aus dem Paradies bis zur Bekehrung des Saulus zum Paulus .

Türen – Veränderungen im Laufe der Geschichte
Ihre erste geschichtliche Erwähnung erfuhr die Tür im 8. Jahrhundert. Türen dienen und dienten für Ein- und Ausgänge und als Durchgänge. Damals wie heute wurden sie verschlossen und zugänglich gemacht.

Im Laufe der Jahrhunderte wurden die Türen in Bezug auf ihre Höhe immer größer, denn auch die Menschen wurden im Laufe der Jahrhunderte größer. Was einst ein loser Vorhang oder eine verschiebbare Platte war, wurde im Laufe der Zeit weiterentwickelt.
Die Türsymbolik.
Auch heute noch gibt es auf der Welt viele Rituale und Bräuche, die wir mit der Tür verbinden. Das Hufeisen oder der berühmte Mistelzweig, der zu Weihnachten über die Tür gehängt wird oder der Name des Bewohners, der hinter dieser Tür wohnt.

In orientalischen Ländern ist der Brauch (Türkei) weit verbreitet, ein blaues, augenförmiges Amulett über der Tür anzubringen, um den Bösen Blick vom Besucher abzuwenden.

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zeitungsbericht besucher 19 05 2014

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Menschen begegnen sich und stellen fest, dass sie sich sympathisch finden. Das ist noch kein Grund, einen Verein zu gründen, wohl aber ein Anlaß, sich bei einem gemeinsamen Treffen auszutauschen und etwas zu unternehmen.
Aus Drensteinfurt machten sich 11 Besucher eines Freundeskreises auf nach Ahlen, um das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus zu besuchen. Sie wurden von Werner Fischer auf dem Marienplatz empfangen.

Das Wetter begünstigte die Außenbesichtigungsphase und die Gäste erfuhren, dass der von H.G. Bücker aus Vellern geschaffene Marienbrunnen sein Wasser nicht aus dem Boden, sondern aus den Leitungen der Ahlener Stadtwerke erhält.
Fischer stellte dann die Brunnenplastiken vor: den Apostel Bartholomäus, Ludgerus als den Bistumsgründer von Monasteria, die Heilige Ida aus Herzfeld und Schwester Immakulata Elisabeth Tombrock aus Ahlen. Über allem aber thront die Mondsichelmadonna, deren Sterbehaus sich in der Türkei in der Nähe von Ephesus befinden soll.

Werner Fischer konstatierte, dass das Gesicht das Erkennungszeichen eines jeden Menschen sei. Ebenso könne ein Haus mit seinen speziellen Merkmalen wiedererkannt werden wie am Beispiel des Ahlener Goldschmiedehauses. Schon früher wurden die Holzbalken der alten westfälischen Bauernhöfe reichhaltig geschnitzt und mit Sprüchen versehen, um so die Hofgeschichte widerzuspiegeln.

Erwartungsvoll betraten die Besucher das Museum und Werner Fischer stellte erlesene Exponate der christlichen Kunst aus dem sakralen Bereich vor, was ihm in seiner ihm eigenen Art gelang und die Zeit vergessen ließ, merkten die Besucher anschließend an.
Peter Wohlrab, Sprecher und Initiator der Gruppe, dankte dem Ehepaar Fischer und erwähnte, dass sie eine solche Fülle erlesener Schätze in Ahlen nicht vermutet hätten. Man freue sich schon auf ein Wiedersehen im Interreligiösen Museum.

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Der Kreis "Aktif im Alter - für mich und für andere" - vermittelt viele Angebote. In diesem Projekt werden Menschen im Alter ab 50 Jahren miteinander und füreinander aktiv. Sie lernen neue Angebote in Ahlen kennen und und entdecken interessante Einsatzfelder für ein freiwilliges Engagement.

Zum zweiten Mal ging es am 15. Mai 2013 auf Entdeckungsreise unter der Leitung der Projektkoordinatorin Frau Ümmü Bulut ins Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus Ahlen. Der Leiter des Museums Werner Fischer empfing die rüstigen Damen und Herren auf dem Marienplatz und stellte die Mariensäule mit ihren Attributen vor. Ein zweiter Blick galt der Fassade des Goldschmiedehauses.

Die Teilnehmer waren sehr beeindruckt und bemerkten, dass man an vielen Tagen des Jahres über die Oststraße schlendert, ohne die Hausfassaden zu beachten.

Im Museum selbst weckten die Exponate der Volksfrömmigkeit großes Interesse, da die Teilnehmer allesamt über eine große Lebenserfahrung verfügten. In minimum maximum - im Kleinen liegt das Große. Dieser Satz traf auf viele der gezeigten Exponate zu.

Riten und Gebräuche der verschiedenen Religionen wurden angesprochen und die Teilnehmer brachten sich aufgrund von Reisen und persönlicher Begebenheiten mit ein. So berichtete ein Teilnehmer über seine Chinareise und über den Totenkult, dass auch im heutigen politischen System die Gräber der Ahnen und auch die vor mehr als tausend Jahren entstandenen Denkmäler noch immer liebevoll gepflegt würden.

So wurde ein Bogen gespannt anhand der Exponate über die bekannten Religionsgemeinschaften. Man empfand es als Auszeichnung, dass die einzelnen teils antiken Gegenstände nicht nur in Vitrinen besichtigt, sondern auch zwecks genauer Betrachtung in die Hand genommen werden konnten.

Der bronzene "Bartmannkrug" war einigen Teilnehmern bereits aus früherer Zeit bekannt. Das hatte zur Folge, dass auch Gespräche untereinander aufkamen, "aktif" im Alter zu sein.

Gespannt ist die Gruppe bereits auf die angekündigte Kaffeeausstellung im Museum im Goldschmiedehaus vom 2. bis 23. Juni. Gern zeigten sich einige Teilnehmer bereit, antike Kaffeekannen, Kaffeemühlen und andere Geräte zur Bereitung des Mustermachers als Leihgaben zur Verfügung zu stellen.

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Logo Ahlen

Presseinformation

Herausgeber: Der Bürgermeister der Stadt Ahlen, Redaktion: Pressestelle Rathaus,

Westenmauer 10, 59227 Ahlen, Tel.: 02382/59 455, Fax.: 02382/59 441  

 

Judentum zum Anfassen

  

Ahlen. Zwanzig Frauen und ein Mann verschiedener Glaubens- und Religionszugehörigkeiten besuchten jetzt das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus in Ahlen. Initiiert hatte die Visite das Projekt „Atkif im Alter“ unter Koordination von Ümmü Bulut. Museumsleiter Werner Fischer begrüßte auf gewohnt charmante Weise „die schönsten Frauen Ahlens“ und präsentierte seine Sammlung sakraler Kunstgegenstände aus allen Weltreligionen.  

 

Lebendig gestaltete Fischer seinen Vortrag über das Judentum, die religiöse Praxis im jüdischen Haus und in der Synagoge. Er erläuterte die Bedeutung der siebenarmigen Menora als Symbol fürs Judentum und beantwortete zahlreiche Fragen. So sei jeder Mensch Jude, der eine jüdische Mutter hat. Außergewöhnlich fanden die Besucher die Möglichkeit, viele Kultgegenstände einmal aus der Nähe zu betrachten. Werner Fischer reichte seinen Zuhörern einen Jad, einen kostbaren Torazeiger, dessen Spitze eine mit einem Edelstein bestückte silberne Hand mit ausgestrecktem Finger ziert. Genutzt wird dieser Zeiger beim Lesen der Tora, um die handgeschriebene Tora-Schriftrolle nicht zu verschmutzen. Ungewöhnlich auch das Beschneidungswerkzeug, das der passionierte Sammler und Goldschmied Fischer aus der Vitrine holte.  

 

Seine Führung endete mit dem Plädoyer, alle Religionen zu respektieren und zu achten. Viele Gäste waren zum ersten Mal in dem privaten Museum, kündigten aber bereits an, sich die spektakulären Exponate später noch einmal in Ruhe anzusehen. Möglichkeit dazu bietet „Aktif im Alter“ bei einem Besuch am 15. Mai um 15.00 Uhr. Nach dem Judentum wird Werner Fischer dann auf andere Religionen näher eingehen. Wer Interesse hat, das Museum zu besuchen, kann sich dazu bei Ümmü Bulut in der Leitstelle Älter werden in Ahlen unter Tel. 02382 59467 anmelden. 

 

Museum

Werner Fischer begrüßte Damen und einen Herrn vom Projekt "Aktif im Alter"  

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Rudolf Blauth, Leiter der VHS Ahlen, begrüßt die Gäste anläßlich des Vortrags, der Lesung von Professor Khorchide.

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Ein besonderes Grußwort widmete Herr Serhat Ulusoy, 1. Vorsitzender des Türkischen Schul- & Familienvereins Ahlen, Prof. Monhanad Khorchide, Herrn Blauth, Familie Fischer, den anwesenden Schülern und Schülerinnen und den weiteren Gästen.

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Vor der Lesung befragt Rudolf Blauth Prof. Mouhanad Khorchide nach seinen Lebenstation, nach seinen Einstellungen zu brennenden Fragen des Islams aber auch zu seiner Lehrtätigkeit an der Wilhelms-Universität in Münster.

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Buchwidmung 2.7.2013 Interreligiöses Museum im Goldschmiedehaus Ahlen
v.l.n.r. Museumsleiter Werner Fischer, Prof. Mouhanad Khorchide mit Begleiterin


 

Die prächtige Renaissancefassade des Schwarzhäupterhauses

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Ein denkwürdiger trauriger Anlass führte eine kleine Ahlener Delegation im Juli d.J. nach Lettland zur Gedenkstätte im Wald von Bikernieki.

Die Ahlener Teilnehmer wohnten in Riga und wurden in eine Stadtführung eingebunden.

Jede Stadt hat etwas Besonderes zu bieten und der Fremdenführer kann ein Botschafter sein, der seinen Zuhörern seine einzigartige Stadt wirkungsvoll und nachhaltig vorstellt.

So auch jener Führer in Riga, der den Ort Ahlen nicht kannte, uns Westfalen jedoch der Stadt Münster zuordnete.

Auf dem Marktplatz von Riga angekommen, fiel uns Teilnehmern sofort die prächtige Fassade des Schwarzhäupterhauses auf, das lt. Erklärung des Einheimischen unsere Vorfahren, ehemalige Zunftbrüder aus Münster, im frühen Mittelalter 1334 gebaut, gestaltet und bewohnt haben.
Leider wurde bei uns Zuhörern der aufkommende Stolz gebremst durch die Mitteilung, dass im zweiten Weltkrieg 1941 bei der Einnahme Rigas durch deutsche Truppen nicht nur das Schwarzhäupterhaus zerstört, sondern auch die verbliebenen Reste aus "ideologischen" Gründen gesprengt wurden. 1948 entschlossen sich die Bürger Rigas, das Schwarzhäupterhaus orginalgetreu im historischen Stil wieder aufzubauen, so, wie sich auch die Münsteraner beim Wiederaufbau des Rathaus in Münster entschieden haben.

Im Giebel des Schwarzhäupterhauses in Riga befindet sich die astronomische Uhr mit vielen Indikationen, darunter vier Wappen deutscher Hansestädte und weitere Skulpturen, die Bezug nehmen auf ehemalige Repräsentanten sowie prächtige ins Auge fallende Bemalungen mit entsprechenden Aussagen der Geschichte des Hauses und ihrer Bewohner und ihrem Handel u.a. mit Gewürzen.

Wir meinten zunächst, dieses Haus stelle mit seiner Fassadenaussage eine Einmaligkeit dar. Oder?

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Nicht so prächtig und aus jüngerer Zeit zeigt sich eine Giebelhausfassade an der Ost-Westachse in Ahlen. Auf blauen Ziegeln sind im oberen Bereich folgende in Bronze gegossene und mit Feingold vergoldete Gotteshäuser dargestellt: Die Pfarrkirche in Hopsten, die Dome zu Münster, Osnabrück und Fulda, sowie der Kaiserdom zu Aachen.

Kleinere Details wie Wappen und Siegel, ebenfalls mit Feingold vergoldet, befinden sich am schmiedeeisernen Gitter der vorstehenden Kragplatte. Sie erinnern an vergangene Zeiten.

Unten im Straßenbereich sind drei bedeutende Personen dargestellt:

Adolph Kolping - Das erste Kolpinghaus in Ahlen befand sich auf diesem Grundstück

St. Eligius - Welt-Patron der Goldschmiede, französischer Goldschmied, Minister, Bischof von Noyon,

Benvenuto Cellini - Italienischer Goldschmied und Bildhauer der Renaissance.

Die Skulptur Benvenuto Cellinis wurde am 4. Juli 1989 durch Exbürgermeister Horst Jaunich enthüllt mit folgenden Worten: "Das Kunstwerk soll als sichtbares Zeichen dienen für die wichtige Aufgabe, der wir uns in Ahlen stellen müssen: Die Integration der ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger und die Erreichung sowie Festigung eines friedlichen Miteinanders."

Das praktizieren die Ahlener Bürger heute mehr denn je.

Dies bestätigte in diesen Tagen eine Besuchergruppe aus Lettland, die mit ihren deutschen Freunden Ahlen einen mehrtägigen Besuch abstattete. Man war ebenfalls erstaunt, welche Vielfalt das Mittelzentrum Ahlen zu bieten hat.
Am Freitag-Vormittag besuchte die lettisch-deutsche-Gruppe das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus in Ahlen, wo Museumsleiter Werner Fischer anhand interessanter Uhren-Exponate des Museums über die Zeitmessung referierte.

Er überbrückte einige Sprachschwierigkeiten durch einen teils schelmischen Vortrag, weil gemeinsames Lachen das beste Fundament der Völkerverständigung ist.

Das wurde auch deutlich beim abschließenden Sektempfang, bei dem die Gäste aus Lettland zunächst lettische Lieder anstimmten. Mit den gemeinsam gesungenen deutschen Liedern: "Sah ein Knab' ein Röslein stehn" und "Kein schöner Land in dieser Zeit" klang der Vormittag aus mit der Erkenntnis, dass Ahlen eine Kulturmetropole im Münsterland ist und dass es keine Probleme in der Völkerverständigung gibt. Aus welchem Land auch immer Gäste die Stadt Ahlen besuchen, wir heißen alle herzlich willkommen.

 

 

09022015

Wadersloh im Kreis Warendorf ist eine Nachbargemeinde von Liesborn.

Das Museum Abtei Liesborn für Kunst- und Kulturgeschichte, das sich in der barocken ehemaligen Benediktiner-Abtei-Residenz befindet, ist ein kultureller Mittelpunkt.
Sechs Damen aus Wadersloh machten sich auf den Weg nach Ahlen, um hier das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus zu besuchen. Die Vorbereitungen lagen in den Händen von Frau Christa Döinghaus, die sich im Internet unter www.museumimgoldschmiedehaus.de umgesehen hatte. Vorab wurde mit Museumsleiter Werner Fischer vereinbart, den Schwerpunkt des Vortrags und der Führung auf die Exponate des Islams zu legen.
So war es denn auch. Die Damen mit ihren eigenen religiösen Lebens-Erfahrungen
nahmen regen Anteil an den Ausführungen und steuerten manche persönliche Geschichte bei, so dass aus einer Stunde fast zwei wurden.
Nach einem herzlichen Abschied suchten die Damen in Ahlen ein Kaffeehaus auf, ehe sie wieder Kurs auf Wadersloh nahmen mit der Erkenntnis, dass Ahlen eine Reise wert sei.  

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Ankunft der Besuchergruppe von der Landesvolkshochschule aus Freckenhorst.

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Wieder einmal tönt das Klingelzeichen des Telefons in Ahlen unter 3467, Interreligiöses Museum im Goldschmiedehaus Ahlen, an der Höhrmuschel der Leiter des Museums Werner Fischer.
Eine weibliche Stimme meldet sich. Es ist Frau Hildegard Freßmann-Sudhoff. Dipl.-Sozialpädagogin (FH), Dipl.-Caritaswissenschaftlerin, Leiterin des Fachbereichs 4 der Katholischen Landvolkshochschule „Schorlemer Alst” aus Freckenhorst.

Sie erkundigte sich nach dem Interreligiösen Museum und merkt an, dass sie sich ein wenig im Internet unter www.museumimgoldschmiedehaus.de informiert habe. Sie denkt an einen Museumsbesuch im Goldschmiedehaus in Ahlen am 27. August 2013 und merkt an, daß sie für den Museumsbesuch ca. 1 Stunde ansetzt, um alle 5 Stationen mit den Exponaten in Augenschein zu nehmen. Werner Fischer empfiehlt, sich nur einer Station zu widmen. Es erfolgte beiderseits Einigung darüber, die Exponate sowie den begleitenden Vortrag über die christliche sakrale Kunst als Thema des Besuchs zu wählen.

Am 27.8.2013 um 9 Uhr klingelt wieder das Telefon. Frau Freßmann-Sudhoff meldet sich: "Herr Fischer, unsere Gruppe fährt jetzt mit dem Fahrrad von der Landvolkshochschule aus Freckenhorst. nach Ahlen. Wir sind ca. 15 Personen."

Sie Sonne strahlt in die Ahlener Oststraße. Die Zeiger der Marienkirche bewegen sich auf 11 Uhr zu.
Frau Freßmann-Sudhoff war mit dem Auto schon vorausgefahren und erwartete gemeinsam mit Werner Fischer die Radfahrer und Radfahrerinnen aus Freckenhorst. Schon kommt die Kolonne auf den Marienplatz gefahren. Kurz ein Schnappschuss für die Dokumentation. Die Fahrräder werden im Mariengarten abgestellt und das Fischer-Programm beginnt vor dem Ahlener Goldschmiedehaus und im Interreligiösen Museum.

Nach der Besichtigung und dem Vortrag bedankte sich Frau Freßmann-Sudhoff im Namen aller sehr herzlich bei Werner Fischer und war angetan von den überzeugenden Worten. Sie war - wie auch alle anderen Teilnehmer - überrascht, dass es in Ahlen ein Interreligiöses Museum mit Gegenständen von solch hoher Qualität gibt und einen Leiter, der den Exponaten Leben verleiht.
"Wir halten Sie in tiefer Erinnerung mit der Stunde, die Sie uns geschenkt haben."

240816

Die Bezirksfrauen der Kfd fahren am Mittwoch (24.8.2016 ) nach Ahlen zum Museum im Goldschmiedehaus. Abfahrt in Fahrgemeinschaften ist um 14 Uhr am Pfarrzentrum. Das war in den Vorhelmer Pfarrnachrichten von St. Pankratius zu lesen und 18 Damen trafen sich pünktlich um 14 Uhr 30 vor dem Ahlener Goldschmiedehaus. Einige Damen waren wegen des herrlichen Wetters - wolkenloser Himmel und purer Sonnenschein - mit dem Fahrrad nach Ahlen gekommen. Werner Fischer empfing die Damen auf dem historischen Hoenermarkt, heute der Marienplatz mit Blick auf die 1904 erbaute neue Marienkirche. Da die heutige Vorhelmer Kirche St. Pankratius um 1893 eingeweiht wurde, fragte Werner Fischer die Damen nach der Höhe des Vorhelmer Kirchturms. Einige Damen äußerten sich spontan: „Sehr hoch, über 100 Meter.“ Fischer wußte, dass der Ahlener Kirchturm von St. Marien mit 75 Metern zu den 5 höchsten Kirchtürmen im Bistum Münster zählt. Die bestimmte Antwort „Der Vorhelmer Kirchturm solle über 100 Meter sein“ verschlug ihm die Sprache. (lt. Internet 70 Meter)

Im Museum nahmen die Damen Platz und Werner Fischer begrüßte die Damen noch einmal mit folgenden Worten:

Ich beglückwünsche Sie, Frau Dahmen, und Ihre aus Vorhelm kommenden Damen, die der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands - der kfd - angehören, in Ihr Jahres- Programm auch das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus Ahlen mit aufgenommen zu haben.
Warum meine ich das?
Einige katholische Vereinigungen sind der Auffassung oder Ansicht, in ihren Jahresprogrammen unbedingt ihren Mitgliedern Kurse im Schwimmen anzubieten, damit sie, wenn sie ins Wasser fallen, nicht ertrinken. Das ist wichtig.

Aber gerade heute ist es auch wichtig, sich der eigenen Religion zu widmen ohne daraus den Schluß zu ziehen, andere Glaubensrichtungen nicht zu respektieren, wenn sie auf dem Pfad der Nächstenliebe wandeln.

Wir Christen sind doch in einer glücklichen Lage. Wir können ein Gespräch mit unserem Herrgott führen. Ob wir es Zwiesprache oder Gebet nennen, ist unwichtig. Allein gilt die Tatsache, dass ich ihn sogar anrufen kann auch ohne Smartphone, um ihm eine Bitte vorzutragen oder ihm zu danken.

Der persönliche Dank bekommt einen Platz in der Erinnerung und das ist ein Pfund in unserem Leben. Die meisten katholischen Christen haben keine Erinnerung an die eigene Taufe. Sie waren damals noch ein Baby. Wissen Sie, wer Ihre Paten waren und was in Westfalen ein Ääspate ist? (Kann die Schweigemutter sein).
Da ist noch das geweihte Wasser, das Weihwasser. Ich frage nicht, wer von Ihnen noch geweihtes Wasser im Hause hat, denn im Bestand der katholischen Schlafzimmer in Westfalen hat das Weihwasserpöttken seinen Platz an der Tür verloren.

Wir Katholiken haben vieles abgeschafft und damit religiöses Brauchtum im Bistum Münster verloren.

Ein Museum hat nach meiner Auffassung die Aufgabe, die geistigen und geistlichen Erinnerungen durch Exponate reflektieren zu lassen in Respekt vor den Altvorderen, den christlichen Vorfahren.

Sodann stellte Werner Fischer historische Exponate aus den katholischen sakramentalen Bereichen vor.

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Ahlen in Westfalen ist auch ein Standort der Bundeswehr mit Kasernen und Übungsplätzen. Die Soldaten werden zu Bürgern in Uniform und angenehme Nachbarn auf Zeit, weil sie zwecks Weiterbildung oder Beförderung möglicherweise schon nach wenigen Jahren Ahlen wieder verlassen.
Das Stammpersonal der Ahlener Soldaten sind die Brückenbauer zu den Alteingesessenen Ahlenern wie aber auch zur Jugend, den Neu-Ahlenern und den Zugereisten.

Seit vielen Jahren haben sich in der BRD Reservistenkameradschaften ehemaliger Soldaten zusammengefunden, die sich auf freiwilliger Basis mit ihren Angehörigen wie auch mit ihren Freunden der Weiterbildung in vielen Segmenten widmen. So auch in Ahlen.

Für Ahlen hat diese ehrenvolle Aufgabe der ehemalige Oberfeldwebel Wilfried Hejnal übernommen. Ein Mann, der sich einbringt, organisiert und ausführt.

Hejnal und Fischer tauschten sich in Vorgesprächen bereits 2014 aus für eine Reise nach Riga aus besonderem Anlass. Am 26. Juli 2014 wurde im Rahmen einer Gedenkveranstaltung durch Bürgermeister Benedikt Ruhmöller, Werner Fischer und Dirk Hartleb ein Gedenkstein aus Granit mit dem eingravierten Namen „Ahlen“ in Bikernieki bei Riga postiert, um stetig an die Ahlener jüdischen Opfer des Rigaer Ghettos zu erinnern.

Wilfried Hejnal beschäftigt sich mit dem Judentum und was lag näher, als sich mit Werner Fischer in Verbindung zu setzen, um das Museum im Goldschmiedehaus Oststr. 69 zu besuchen. Dabei wurden jüdische Exponate, ihre Bedeutung und Verwendung im kultischen und normalen Leben des Judentums präsentiert und besprochen. Vorab erfuhren die Gäste auf dem Marienplatz allerlei Kurioses, auch, dass der Kirchturm von St. Marien 75 m hoch ist und dass die Madonna auf der Brunnensäule nach Osten schaut.

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Offizierskorps des Bürgerschützenvereins Ahlen, diesmal nicht in schmucken Uniformen, aber dennoch dienstliche Lehrgangsteilnahme.

Ort: Das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus Ahlen.

Uhrzeit 9 Uhr 30

Begrüßung und einleitende Worte Oberst Marcel Damberg

Dozent: Alt-Schütze Werner Fischer, seit 1958 Mitglied der Kompanie.

Thema: Nutze die Zeit, es ist schon später als du denkst.

Zeit: 120 Minuten, danach Diskussion.

Fazit: Interesse und Hunger nach weiteren Bildungschancen verbunden mit Dank an den Dozenten, so der Oberst Marcel Damberg nach dem morgendlichen Dienst.

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Ein Anruf: „Herr Fischer, wir möchten gern Ihr Museum im Goldschmiedehaus Ahlen besuchen. Mein Name ist Ann-Sophie Pachal und ich bin die 1. Vorsitzende der CDA, der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft in Ahlen. Wir meinen, dass wir uns mit den Angeboten und Vorschlägen für unsere Mitglieder und Freunde auch der Kulturlandschaft Ahlens widmen sollten.

In der Reihe der angebotenen Segmente Ihres Museums würden wir gerne etwas über die Zeit erfahren anhand Ihrer Museumsexponate. Wenn Sie dem zustimmen, möchten wir als Besuchstermin Dienstag, den 25. August 2015 um 16 Uhr vorschlagen. Wir sind ein kleiner aber aktiver Kreis und werden ca. 8 Personen sein. Unter uns ist auch unserer Bürgermeisterkandidat Dr. Alexander Berger.“
Alle sind herzlich willkommen - so Museumsleiter Werner Fischer.

Pünktlich beim Glockenschlag der Marienkirche um 16 Uhr begann Werner Fischers Vortrag am Marienbrunnen auf dem Marienplatz, der ja im wörtlichen Sinne kein Brunnen ist, da er vom Leitungswasser der Stadtwerke sprudelt. Fischer stellte dann die vier Brunnenpersönlichkeiten vor: St. Ida von Herzfeld, die Nichte? Karls des Großen, St. Ludgerus, unseren Bistumspatron, St. Bartholomäus, unseren Stadtpatron und Elisabeth Tombrock, die heiligmäßige Schwester Immakulata aus Ahlen.
Seine Interpretationsidee über die Drehung von Westen nach Osten der Sichelmadonna des Bildhauers H.G. Bücker aus Vellern erzielte Heiterkeit. Sodann
schloß sich der Landtagsabgeordnete Henning Rehbaum aus Alberloh an mit der Poltikeransage, dass er vorzeitig gehen müsse zu einem Bischofsbesuch. Fischers Antwort: „Bestellen Sie bitte Herrn Bischof Zekorn herzliche Grüße.“ „Mache ich“ so Rehbaum und schon richteten sich die Blicke der Gruppe auf den Vordergiebel des Ahlener Goldschmiedehauses, dessen Interpretationen an anderer Stelle im Internet www.museumimgoldschmiedehaus.de ihre Erklärung finden. Auch der Redakteur Ralf Steinhorst von der Ahlener Zeitung weilte unter den Besuchern. Er notierte und fotografierte seine Eindrücke von diesem Nachmittag am Brennpunkt des Geschehens.

Beim Eintritt in das ausgestrahlte Museum mit seinen in Vitrinen ausgestellten Exponaten rief bei den Besuchern einen A-ha Efekt hervor. Die Vorsitzende Annsophie Paskal hatte sich vorab als Themenschwerpunkt für ihre Mitglieder die Vorstellung der Zeitmessung gewünscht. Die Besucher nahmen Platz und Werner Fischer stellte nach einem Referat über die Zeit zunächst die Elementaruhren wie Sonnen-, Wasser-, Sand- und Feueruhren vor und gab den Gästen Gelegenheit, sich eigens mit den Funktionen der Geräte zu befassen. Auch Bürgermeisterkandidat Dr. Alexander Berger aus Ahlen und MdL Henning Rehbaum stellten sich als Mitwirkende zur Verfügung und ernteten beachtlichen Beifall für ihre Darstellung. Leider konnten sich die beiden Politiker den nachfolgenden Terminverpflichtungen nicht entziehen und so endete hier für sie der Museumsbesuch.

Eine Sensation für das Museum war das Baby Vitoria-Luise das auf den Armen seines Vaters Daniel Pachal über eine Stunde lang dem Geschehen ohne Mucks und Geschrei interessiert und aufmerksam folgte und zum Schluß bei der Vorstellung einer Mönchsuhr, deren Glockengeläut der Mönch durch Seilzug ertönen ließ, zufrieden lächelte. Für Werner Fischer war es der schönste Dank und ein unvergessenes Erlebnis.

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vlnr: Daniel Pachal im Kinderwagen Victoria-Luise, Peter Kuretisch, stellv.Vorsitzender CDA, Henning Rehbaum, MdL, Bürgermeisterkandidat Dr. Alexander Berger, Ann-Sophie Pachal, CDA Vorsitzende, Werner Fischer, Museumsleiter und Martin Pancke. Foto: Ralf Steinhorst

Franz Börste berichtete in der AZ:

Seniorenunion der CDU Beckum

Der Stadtverbandsvorsitzende Elmar Thyzel, Neißer Str. 33
in Beckum teilt mit:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Senioren-Union, wie aus unserer Jahresplanung ersichtlich, möchten wir Sie hiermit einladen zum
Besuch des Museums im Goldschmiedehaus
Montag, den 11. April 2011, um 15 Uhr, Oststr. 69 in 59227 Ahlen.
Da die Teilnehmerzahl gemeldet werden muss, bitten wir um telef. Anmeldung bis zum 05.04 bei Herrn Elmar Thyzel.
Wir sind sicher, dasss wir mit dieser Einladung auf große Resonanz stoßen und freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Selbstverständlich können Freunde und Bekannte Sie begleiten.

Pünktlich konnte Werner Fischer die Museumsgäste aus Beckum begrüßen.
Wenn Beckum auch nur ein paar Kilometer von Ahlen entfernt ist, so erfährt der Ahlener Zeitungsleser nichts vom Beckumer Geschehen oder auch umgekehrt, es sei denn, es handelt sich um Kapitalverbrechen. Allseitiges Kopfnicken bestätigte die These von Werner Fischer, der den Beckumer zu ihrem 25-jähriges Jubiläum des Stadtmuseums unter Dr. Gesing gratulierte.
Gespannt lauschten die Zuhörer den Worten Werner Fischers, der verschiedene Exponate den Vitrien entnahm, sie vorstellte und ihren Sinn und Zweck im Rahmen von Handlungen darstellte, dabei bezog er die Zuschauer mit ein, die bereitwillig mitmachten.
So verging der Museums-Nachmittag im Fluge. Herr Thyzel wie auch alle anderen Teilnehmer dankten Werner Fischer für seinen nachhaltigen profunden Vortrag und bestätigten die Worte von Herrn Thyzel: "Wir Senioren haben heute viel gelernt.".

Enniger - Chicago - Ahlen

Interessierte Zuhörer kamen am 12. Februar 2009 trotz Schnee und Eis sogar von Beckum, Bockum-Hövel und Enniger nach Ahlen in das Museum im Goldschmiedehaus.

Der Leiter des Museums, Werner Fischer, begrüßte den Referenten des Abends, Herrn Pastor Karl Kemper der Pfarrgemeinde St. Mauritius, Enniger. Noch ganz unter dem Eindruck seiner Amerikareise, die ihn im Auftrag des Bistums Münster nach xxxx, einem Vorort von Chicago führte, berichtete Pastor Kemper packend über seine Eindrücke.

Dem Zuhörer stellte sich die Frage, ob die katholische Glaubenlehre in Amerika anders gelebt wird als in Deutschland? Ja, Pastor Kemper hatte die Antwort in feinen, teilweise prägnanten Unterschieden herausgearbeitet.

Zunächst stand die Kirchengemeinde mit ihrem Pastor im Vordergrund. Er ist primär Seelsorger und nicht wie in Deutschland Manager. Das zeigte sich auch bei der Vorstellung der Mitglieder des Gremiums, die dem Pfarrer zur Hand gehen. Die Finanzierung derselben geschieht durch die Kirchengemeinde. Das setzt voraus, dass die Gemeinde autark ist und die Gemeindemitglieder für alle Kosten aufkommen.

10% des Aufkommens werden an den Bischof abgeführt, wobei die Kirchengemeinde selbst über die verbliebenen 90% verfügen kann.

Um die Kirche reiht sich ein Gebäude-Ensemble, wie das Pfarrhaus, das Gemeindezentrum und immer ein Kindergarten und eine Grundschule, die die Eltern der Kinder durch ein Schulgeld finanzieren. Bis zum 14. Lebensjahr besuchen die Schüler die Schule, um danach im Normalfall einen Beruf zu ergreifen oder eine weiterführende Schule zu besuchen. (Highschool) Bildung hat in Amerika einen sehr hohen Stellenwert, in den die Eltern für ihre Kinder gern investieren. Der Unterschied zwischen den USA und Deutschland zeigt sich auch bei der Anzahl der Kinder pro Ehepaar, nämlich 3,5 zu 1,2.

Auch die Lehrpersonen werden von der Kirchengemeinde entlohnt. Der katholische Religionsunterricht für die Kinder wird von ehrenamtlichen Mitgliedern der Gemeinde erteilt. Diese wiederum erhalten ihr Rüstzeug von einem examinierten Pädagogen. Wie überhaupt das Ehrenamt Fundament der Kirchen in Amerika ist. (Das Wort Ehrenamt wird in Amerika anders interpretiert).

Bezeichnend ist, dass die Männer und Frauen sich entsprechend ihrer Talente einbringen. Die Gemeindemitglieder wollen etwas tun, helfen und bewirken. Das führt dazu, dass man sich z.B. bei musikalischer Begabung im Kirchenchor engagiert. An drei Sonntagen eines jeden Monats gestaltet der Chor den Gottesdienst mit, der damit zum Festgottesdienst wird und sich deutlich von den Werktagsgottesdiensten unterscheidet. Ca. 70% der Gemeindemitglieder besuchen den Sonntagsgottesdienst, wobei die Kinder bereits vor dem Gottesdienst an einer einstündigen Katechese teilnehmen.

Im Gemeindehaus trifft man sich zu den Proben, zu Gesprächen und zu Vorträgen. Die verschiedenen Gruppen verfügen über eigene Räume. Das bezieht sich auch auf das Pfarrhaus, welches gleichzeitig Gästehaus ist. Die Gastfreundschaft in Amerika wird groß sehr geschrieben.

Pastor Kemper verstand es, die Unterschiede brillant vorzutragen, wobei er oftmals betonte, dass er in Amerika bezüglich eines intensiven Gemeindelebens viel gelernt habe.

Nicht vermisst habe er die deutsche, kirchliche Hierarchie.

Eine kurze Diaschau über Chicago rundete das Thema ab. Langanhaltender Applaus war der Dank für den Referenten Pfarrer Karl Kemper..
 

Besuchergruppe 15-8-2013

Frau Annette Mertens aus Sendenhorst erkundigte sich telefonisch unter 2914, was sie beim Besuch des Interreligiösen Museum in Ahlen erwarte. Neben der Besichtigung der Exponate ist für jede Sektion ein begleitender Vortrag zum jeweiligen Thema vorgesehen, der ca. 1 Stunde in Anspruch nimmt.
Frau Mertens und ihre Begleiterinnen wünschten sich, beim Ahlener Museumsbesuch Wichtiges über die Zeitmessung zu erfahren.
Wir sind etwa etwa 15 bis 20 Personen, kommen mit dem Fahrrad von Sendenhorst. Wo können wir unsere Räder parken?

Kein Problem - genau vor dem Goldschmiedehaus.
Termin: 15. August, Maria Himmelfahrt.
Wetter: Wie für eine Radtour geschaffen.

Interessierte Zuhörerinnen: Eine Weltreise mit zeitlichen Fixpunkten.

Die Leiterin der "Christlichen Krankenhaushilfe, Frau Annette Mertens, bedankte sich auch im Namen der anwesenden Sendenhorster Mitglieder bei Werner Fischer für die Zeit-Vermittlung, die mit viel Heiterkeit und großem Wissen verbunden war.

Alle Fahrräder standen noch am abgestellten Platz und rollten nach Sendenhorst zurück.

Aufmerksame Zuhörer der Coronarsportgruppe III.

Die Coronar-Sportgruppe III, die sich jeden Montagabend in der Turnhalle der Don Bosco Schule in Ahlen zu turnerischen Leibesübungen in Anwesenheit eines Arztes trifft, besuchte am 5. April 2011 das Museum im Goldschmiedehaus Ahlen.

Zur Nachmittagszeit standen Getränke für die Besucher bereit und man traf sich zunächst zu einem Schwätzchen.
Sodann übernahm die Übungsleiterin Karen Udtke im Museum das Kommando über die Coronar-Sport-Gruppe und es wurden den Ehepartnern und Gästen der Gruppe Übungen demonstriert.
Der Leiter des Museums, Werner Fischer, machte die Besucher mit einigen Exponaten des Museums bekannt. Er fand aufmerksame Zuhörer, die für das Werden des Museums großes Interesse zeigten.
Das Ehepaar Maria und Werner Blanz überraschten Werner Fischer mit zwei Soldaten-Rosenkranz-Ringen, die sie dem Museum stifteten. Einer der beiden Ringe war bereits als Leihgabe in der 1986 durchgeführten Rosenkranzausstellung zu bewundern. Nun bereichern sie die ständige Rosenkranzausstellung im Museum.
Ein weiterer Dank galt dem Organisator, Dieter Ortlüde, der den Stein ins Rollen gebracht hatte und einen erneuten Museums-Besuch im Goldschmiedehaus im Advent 2011 vormerken ließ.

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Eine Stadt ist lebendig durch ihre Bewohner. Häufig bilden sich auch Interessengruppen. Seit Jahrzehnten treffen sich an jedem Montagabend um 19 Uhr 30 Männer und Frauen zum Turnen in der Turnhalle der Don Bosco Schule in Ahlen. Alle Teilnehmer haben entweder eine Herzoperation oder einen Infarkt überstanden und sind auf dem Wege der Besserung. Rehabilitation. Die Aktion der "Koronargruppe" wird von den Krankenkassen mitgetragen und von examinierten Sport-Lehrern unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt.

Untereinander duzt man sich, wobei die Namensnennung einen Teil des Gedächtnistrainings beinhaltet zum Beispiel beim Zuwerfen des Balles zum Ballfänger.
In dieser Gruppe lernte ich auch Mechthild kennen, die mir während einer Ruhepause von einem beabsichtigten Verwandtschaftstreffen ihrer Familie in Ahlen berichtete und mich fragte, ob sie am Samstag, 20. Juni 2015 um 14 Uhr 30 mit etwa 20 Personen das Museum im Goldschmiedehaus besuchen könnten. Einige ihrer Verwandten seien sehr anspruchsvoll und besäßen einen hohen Bildungsgrad. Wir einigten uns auf das Thema "Zeitgeschichte".
Pünktlich hatten sich die Teilnehmer zum vereinbarten Termin vor dem Goldschmiedehaus versammelt und warteten der Dinge, die da kommen würden. Sie wurden von meiner Frau und mir herzlich empfangen und die Vorstellung begann, die eigentlich auf eine Stunde terminiert war, dann aber fast zwei Stunden andauerte.
Alle waren voll des Lobes über den Vortrag, die Erklärung der Exponate aber auch darüber, dass sich in der Stadt Ahlen ein Museum mit solch erlesenem Inhalt befindet.
Wir nehmen an, dass eine Teilnehmerin dieser Gruppe (Frau Vogelsang) aus Solymar,Venezuela/ Uruguay den bisher entferntesten Anfahrtsweg nach Ahlen zum Museum hatte.

Eine telefonische Anfrage von Frau Potthoff. Wir sind eine Damengruppe aus Hamm/Heessen und möchten das Interreligiöse Museum besuchen. Wir haben in der Kirchenzeitung einen Bericht gelesen, der uns sehr neugierig gemacht hat und ich möchte anfragen, ob wir einen Besuchstermin buchen können.

Selbstverständlich! Welche Exponate möchten Sie erklärt und vorgestellt bekommen?

Museums Exponate über den Hinduismus, den Buddhismus, über das Judentum, das Christentum oder den Islam? Nach einigen Fragen einigte wir uns auf "Das jüdische Haus und die Synagoge". Aus der vorgeplanten Stunde wurden fast 2 Stunden. Alle über 70-jährigen Damen hatten eine religiöse katholische Erziehung. Getragen von der Sorge um die Weiterungen der eigenen Religion aber auch anderer Religionen in Deutschland bedankten sie sich über die umfangreichen Information des Museumsleiters.

Selten werden spontane Besuchstermine realisiert; denn die Verantwortlichen für die Buchungen legen verbindliche Termine im Jahreskalender fest. So erreichte Werner Fischer vor gut einem Monat ein Telefonat bezüglich einer Anfrage zur Museumsbesichtigung am 13. April 2016. Da dieser Termin frei war, wurde gleich die Uhrzeit um 15 Uhr festgelegt; denn nach der Besichtigung mit Vorstellung verschiedener Exponate aus der Synagoge und dem jüdischen Haus sollte das Café Stubs aufgesucht werden.

Pünktlich trafen die Damen der Christlichen Krankenhaushilfe, die in ihrer Freizeit in der Bücherei des St. Franziskus Hospitals in Ahlen ehrenamtlich tätig sind, im Interreligiösen Museum im Goldschmiedehaus in der Oststraße 69 ein. Man war sehr erstaunt über den prachtvollen optischen Eindruck. Sodann nahmen die Damen Platz und Werner Fischer sprach, wie auch vorab angekündigt, über das praktizierende Judentum, das jüdische Leben, indem er den Sinn und Gebrauch verschiedener Exponate des Judentums im Alltag und an Festtagen erklärte.
Daraus ergaben sich bei den Damen viele zu beantwortende Fragen.

Insgesamt ein spannender, verständlicher Vortrag des Museumsleiters Werner Fischer. Sehr nachdenklich verließen die Damen des Museum und kündigten für die Zukunft einen weiteren Besuch an.

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Viele Künstler ihrer Zeit malten, zeichneten in der bildenden Kunst Frauen in allen Position. Mir ist jedoch kein Bild bekannt, auf dem Frauen auf der Pirsch, auf dem Hochsitz mit geladenem Jagdgewehr im Anschlag und auf Wild, auf Beute wartend, dargestellt sind.

Aber die Frankfurter Allgmeine Zeitung berichtet in ihrer Ausgabe vom 27.11.2015:

"Halali! Immer mehr Frauen zieht es auf die Jagd

Die Jagdsaison ist wieder in vollem Gange. Und nicht nur die Zahl der deutschen Männer mit Jagdschein wächst seit Jahren kontinuierlich. Auch immer mehr Frauen zieht es als Ausgleich zum Stadtleben auf den Hochsitz."

In meinem familiären Umfeld gab es viele Jäger. Die Oma mütterlicherseits stammte vom Hof Rasche in Beckum mit eigener Jagd. Ihr Mann Adolf Suermann und Schwager Alois waren ambitionierte Jäger. Onkel Alois nahm mich in Hopsten einmal mit als jugendlicher Treiber in das Revier des Heiligen Meeres. Ich wurde am Zaun einer Wiese positioniert; denn das Wild sollte von der Gegenseite kommen. Da das Warten mir langweilig wurde, rüttelte ich am Zaun und bekam sofort heftige Schimpfe, weil ich durch den Lärm das Wild verscheucht haben sollte. Trotzdem war die Beute nach der Jagd so groß, dass ich sie nicht tragen konnte.
Da bestimmte Jagdzeiten für Wild in die Wintermonate fallen, war es später für mich als Goldschmied leider nicht möglich, der Jagd nachzugehen, da speziell in den Monaten November und Dezember in den Goldschmiedeateliers festlicher Schmuck als Weihnachtsgeschenk angefertigt wurde.
Weidmannsheil.

Nun berichtete uns unsere Enkeltochter Justina Fischer im Herbst 2015, dass sie einen Jagdschein machen wolle. Natürlich fieberten wir mit ihr und sie bestand mit einigen anderen Frauen die Jägerprüfung im März 2016.
Die Damen mit Jagdschein im Kreis Warendorf organisierten sich und treffen sich vierteljährlich zu einem privaten Stammtisch mit kulturellem Programm mit der Vorsitzenden Frau
Justina Fischer hatte vorgeschlagen, das nächste Treffen in Opa Werners Museum im Goldschmiedehaus, Ahlen, Oststraße 69 abzuhalten, womit die Damen einverstanden waren.
Als Termin wurde der 8. April 2016 festgelegt.

Pünktlich um 18 Uhr 30 durchschritten 17 Damen aus dem Kreis Warendorf die Passage des Goldschmiedehauses, um das Interreligiöse Museum zu besuchen, wo sie vom Ehepaar Anni und Werner Fischer begrüßt wurden. Bevor der gewünschte Vortrag über die Zeit begann, stellten sich die Damen zu einem Erinnerungsfoto auf, das von Justinas Vater, Goldschmiedemeister Raphael Fischer, im zweiten Anlauf zufriedenstellend geschossen wurde.
Nachdem die reizenden Damen Platz genommen hatten, richteten sie ihre gespannte Blicke mit großer Erwartung auf Werner Fischer. Nach einer kurzen Einführung in die Zeitgeschichte erklärte Fischer einige Exponate des Museums, dabei wurden einige Damen als „lebensechte Situation“ mit in das Geschehen einbezogen, was allseits mit begeistertem Jubel aufgenommen wurde.
Die „Zeit verging im Fluge“.

Eine Tischuhr, die eine Klosterzelle mit einem Mönch darstellt, der eine Glocke läutet, läutete tatsächlich den Schluß ein. Viel Applaus und persönliche Dankesworte folgten.
Den Schlußakkord setzte Fischer, indem er das Lied anstimmte „Es blies ein Jäger wohl in sein Horn“ und alle Damen sangen mit. Sie kamen aus Ahlen, Ahlen-Vorhelm, Beelen, Everswinkel, Halle (Westfalen), Münster, Oelde, Rheda-Wiedenbrück, Sendenhorst, Telgte, Warendorf.

Ahlen
Ahlen, Vorhelm
Beelen
Everswinkel
Halle Westfalen
Münster
Oelde
Rheda Wiedenbrück
Sendenhorst
Telgte
Warendorf

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Viele Museumsbesuche werden vor dem eigentlichen Besuchstermin telefonisch mit den Anmeldern abgestimmt. So auch der Termin am 2. September 2014.
Ein alter persönliche Freund des Museumsleiters Werner Fischer, Gärtnermeister Egon Göske, rief vor einigen Wochen 3467 an und fragte: "Weißt Du noch, dass Du für meine Frau Steffi und mich in Deiner Goldschmiedewerkstatt 1958 unsere Trauringe angefertigt hast?"
Herr Göske lernte seine Frau kennen, als er im Rahmen seiner Berufsweiterbildung in der Schweiz tätig war. Während dieser Zeit entstanden auch Freundschaften, es bildete sich eine Gemeinschaft, der er heute noch angehört.
Einmal jährlich treffen sich Deutsche und Schweizer jeweils in einer anderen Stadt. In diesem Jahr fand das Treffen in Ahlen statt und oblag seiner Organisation mit der Erstellung des Programms. Dabei sei ihm die Idee gekommen, mit den ca. 10 bis 12 auswärtigen Freunden das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus zu besuchen. Es wurde der 2. September 2014 nachmittags 17 Uhr festgelegt.

Schon vor 17 Uhr standen die schweizerischen und deutschen Besucher erwartungsvoll vor dem Goldschmiedehaus in der Passage von Goldfischer. Werner Fischer empfing die Besuchergruppe und begleitete sie erzählend bis in die I. Etage. Nach einem kurzen Rundblick nahmen die Gäste Platz und Werner Fischer stellte verschiedene Exponate des Museums vor. Seine Erklärungen wurden mit Beifall quittiert. Beim abschießenden Museumsrundgang meinte ein Besucher aus Bayern: "Dös gibt es nich in München." Ein Schweizer nickte als Bestätigung und Egon Göske mit Steffi waren sehr zufrieden.

2013 11 9 Diamantenes Jubiläum der Schülerinnen der Ahlener Handelsschule in der Brunnenfeldschule, Ahlen.
Klassensprecherin Lieselotte Fischer, Altehautskamp in Ahlen hatte vorab alles bestens organisiert.

Am Samstagnachmittag, 9. November um 16 Uhr trafen sich im Interreligiösen Museum im Ahlener Goldschmiedehaus an der Oststr. 69 zehn Damen wieder, um eine Zeitreise zu unternehmen, die sie vom Urknall vor 14 Milliarden Jahren bis zum Jubiläumsklassentreffen in Ahlen führte.

Gespannt lauschten die 10 Damen dem Vortrag über die Zeit des Leiters des Museums Goldschmiedemeister Werner Fischer. Er war der Hahn im Korbe. Schon jetzt wurde bei den Damen ein Wiederkommen beim nächsten Klassentreffen angedacht.

Die munteren Damen kamen aus Ahlen, Beckum, Hamm, Lippstadt und Sendenhorst.

Bild siehe Zeitungsbericht unter Aktuelles u. Historie.

Der Leiter des Museums im Goldschmiedehaus Ahlen, Werner Fischer, erhielt den Diamantenen Meisterbrief.


Das Ahlener Tageblatt berichtet im "Echo der Heimat" am 6. Mai 2011:
Meisterprüfung vor 60 Jahren
Der Diamantene Meisterbrief ist Goldschmied Werner Fischer überreicht worden, der erste in Nordrhein-Westfalen. Fischer hatte 1951 als 21-Jähriger und jüngster Goldschmied die Meisterprüfung abgelegt.

In der Zeitung "Die Glocke" berichtet die Redakteurin Angelika Knöpker am Freitag, dem 6. Mai 2011:

In der "Ahlener Zeitung" berichtet der Redakteur Reinhard Baldauf am gleichen Tage:

 

26 Schüler und Schülerinnen des Städtischen Gymnasiums Ahlen, die "11",
Grundkurs
Einführungsphase Kath. Religion (Dümme)

Am 23.01.2012 besuchte die "9" des Städtischen Gymnasiums in Ahlen mit ihrer Lehrerin Renate Krause
die Ausstellung "Götterwelt des Hinduismus":

Nachtreffen zur Indien-Studienreise

Treffen im Museum im Goldschmiedehaus 2

Leiter der VHS Waltrop und Reiseleiter der Indienreise, Clemens Schmale, bei der Nachbetrachtung der eindrucksvollen Zeit in Indien.

Treffen im Museum im Goldschmiedehaus 1

Die Gruppe beim Betrachten der Fotoausbeute sowie der gedrehten Filme.

Seit der Reise nach Indien sind nun bereits einige Tage vergangen. Es ist an der Zeit, die Erlebnisse der Reiseteilnehmer einmal Revue passieren zu lassen und sich wiederzutreffen, so Uwe Schnafel von der VHS Ahlen.

Das Treffen fand am 1. Juni 2012 um 19.30 Uhr im Interreligiösen Museum im Goldschmiedehaus Ahlen statt.

Zunächst fanden sich die Reiseteilnehmer auf dem Marienplatz vor dem Goldschmiedehaus ein. Museumsleiter Werner Fischer erklärte die Profile der fünf Sakralbauten an der Hausfassade, stellte auch die Skulpturen von St. Eligius, Benvenuto Cellini und Adolf Kolping vor sowie weitere beachtenswerte Details der Wappen, Siegel und Meisterzeichen. Die Einmaligkeit der Fassade wird so für den Betrachter lebendig und ist eine stille Verkündigung der Personen, die das Haus gebaut haben oder darin tätig sind.

Die Idee, die Tür anstatt mit einer Klinke mit zwei in Bronze gegossenen Händen des Seniors Werner und des Juniors Raphael Fischer zu öffnen, erregte weitere Aufmerksamkeit.

Nun noch ein paar Treppenstufen und das interreligiöse Museum zeigte sich in goldener Pracht mit all seinen Exponaten. Der gedeckte Tisch erwartete die Hungrigen und Durstigen.

Wurden doch in Indien reichlich Currygerichte gespeist, so gab es beim Nachtreffen im Museum ein westfälisches Essen - Rindfleisch mit Zwiebelsoße und Kartoffelsalat. Nach dem Essen, das von allen Teilnehmern gelobt wurde, übergab Hubert Krisch mit Dankesworten im Auftrag der VHS Ahlen Frau Anni Fischer ein Blumengebinde.

Auch dem Leiter der VHS Waltrop, Clemens Schmale, als sachkundiger Reiseleiter und Indienkenner, wurde für sein hervorragendes Organisationsgeschick im Namen aller von Angelika Sitterle gedankt.

Sodann standen Laptop und Beamer bereit. Mit großer Erwartung wurden die exzellenten Fotos, Dias und Filme der Reiseteilnehmer gezeigt. Wenngleich sich doch stets die gemeinsam besichtigten Plätze und Sehenswürdigkeiten wiederholten, so war doch die Wiedergabe der Bilder durch die Individualität der Fotografen geprägt. Jeder gab jedem Bild, jeder Szene seine eigene persönliche Note.

Die "Dokumentarfilmer" wurden mit großem Applaus für diese Erinnerungen bedacht.

Zum Schluß präsentierte Werner Fischer noch einige interessante Exponate, die er in Indien für das Museum erwerben konnte.

Die Stunden zerrannen schnell bis in den neuen Tag.

"Namastee"

Die Seniorengruppe der KAB St. Antonius Vorhelm

Senioren Vorhelm

charterte sich einen Autobus und steuerte das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus Ahlen an. Museumsleiter Werner Fischer empfing die Damen und Herren bei prächtigem Sonnenschein in Ahlens Fußgängerzone und stellte die ansprechende Fassade des Hauses vor. Sodann führte der Weg der 30 Personen ins Museum im Goldschmiedehaus.

Fast geblendet von den im Lichterglanz der Vitrinen ausgestellten Exponate waren die Besucher und der erste Eindruck war überwältigend, bevor man in den bequemen Comforto Sesseln der Ahlener Firma Platz nahm. Fischer fühlte sich im Kreis der Vorhelmer Senioren sichtlich wohl. Viel Heimatkunde und Privates floss in seinen Vortrag ein. Über eineinhalb Stunden fesselte er seine Zuhöhrer, sodaß man ihm noch gerne weiter gefolgt wäre, wenn nicht der nächste programmierte Termin bereits angestanden hätte. 
Frau Thea Schumacher, Schiege 4, bedankte sich für den interessanten Vortrag von Werner Fischer, der so spannend war, dass das obligatorische Foto leider vergessen wurde.

Ein Foto von Engelbert Vatterodt, das die Vorhelmer Seniorengruppe vor dem Schloß in Vorhelm zeigt, wurde nachgereicht. Das Bild vermittelt dem Text das Leben.

 
 
Die „Zündkerzen" besuchen das Ahlener Museum im Goldschmiedehaus.




 
Damen aus Velsen, Einen und Milte, eine Frauengmeinschaft, ein Club „die Zündkerzen", die sich in Warendorf vierwöchentlich zum Kegeln treffen, schmieden einen Plan für einen Ausflug. Quo vadis, wohin gehst du? Fliegen wir mit dem Flugzeug? Fahren wir mit dem Autobus oder fahren wir dem Klimaschutz zuliebe mit dem Fahrrad? Letztendlich als gutes Beispiel und der Gesundheit wegen hat der Drahtesel den Vorrang. Aber wohin? Münster, Paderborn, Osnabrück sind lockende Ziele, jedoch da waren die „Zündkerzen" schon.

Da kommt ein zündender Vorschlag, fahren wir doch mit unseren Rädern nach Ahlen, dort gibt es ein interreligiöses Museum, das Museum im Goldschmiedehaus, wo man historisches, christliches Sakralgerät, Kultgeräte aus dem Judentum auch unter dem Aspekt der Zeitgeschichte und neuerdings auch Exponate aus dem Buddhismus sehen kann.

Da immer nur ein Museums-Segment vorgestellt wird, haben sich die „Zündkerzen" für die Israeliten entschieden. Stehen wir Christen doch auf deren Schultern, wie es heißt. Gesagt, getan. Auf get´s und sie radeln bei launischem Aprilwetter los. Leider gibt es ja noch kein Pättken, keinen Fahrradweg von Warendorf nach Ahlen und zurück. Daher mußten neben kleineren Umwegen auch manchmal die Hauptverkehrsstraßen befahren werden.

Das Ziel, das es zu erradeln galt, war das Parkhotel Schneider und das Goldschmiedemuseum in Ahlen.

Hier erwartete der Leiter des Museums, Werner Fischer, die sportliche Damenriege. Nach ein paar Stufen über die Marmortreppe strahlte und glänzte es, wie in einer Schatzkammer und der Abend begann zunächst mit einem Vortrag, der in eine Welt bis etwa in das 3. Jahrtausend v. Ch. zurückführte.

Abraham, der Vater aller drei monotheistischen Religionen, war das Fundament, auf dem mit Unterstützung der Museumsexponate der jüdischen Religion ein Reiseweg bis in die heutige Zeit führte.

Wie in den uns bekannten Religionen endete der Abend der „Zündkerzen" mit einem gemeinsamen Mahl.

Bei gutem Wetter verließ man Ahlen am nächsten Morgen wieder per Rad. Leider holte der April-Regen die „Zündkerzen" ab Albersloh ein. Das Wetter konnte den Ausflug nicht trüben, denn in Ahlen hat es bei den Damen gefunkt und gezündet.

Ehemalige Landwirtschaftsschüler aus dem Münsterland

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Am 16. Juli 2012 erhielt das Museum nachfolgenden  Brief von Lucy und Heiner Lüring:

Am 12. Juli 2012 hatten wir mit unseren Bekannten die Gelegenheit, das Museum im Goldschmiedehaus Fischer zu besuchen.
Herr Werner Fischer sprach über die Zeit. In seiner unnachahmlichen, behutsamen Weise versuchte er, uns das eigentlich nicht richtig zu erfassende Phänomen "Zeit" näher zu bringen
von den Anfängen der Zeitmessung, den doch sehr verschiedenen Formen dazu, bis hin zu Uhren aus jüngster Zeit. Er stellte uns die verschiedenen Exemplare vor, seien es religiös geprägte, hoch komplizierte oder ganz einfache Zeitmesser. Wir sahen, dass dem Erfindungsreichtum keine Grenzen gesetzt waren, sei es in der Ausführung, der Pracht und Schönheit oder auch der Berücksichtigung der verschiedenen Bedürfnisse.
Herr Fischer machte uns auf Vieles aufmerksam und beantwortete viele Fragen, so dass wir mit einer Menge neuer Eindrücke und Erkenntnisse das Museum verließen und begeistert waren.
Dieser Besuch im Goldschmiedemuseum ermöglichte uns einen Blick in eine "andere Zeit".

Die Besucher kamen aus Beelen, Lippborg, Münster, Neubeckum, Oelde, Vellern Vorhelm und Westkirchen.   

11.11.2017

Das Ehepaar Jürgen und Ursula Friebel aus Ahlen hatte vor einigen Wochen an einem Museumsbesuch im Ahlener Goldschmiedehaus teilgenommen. Danach erfolgte eine mail.

Liebe Frau Fischer, lieber Herr Fischer,
heute noch bin ich von Ihrem Vortrag begeistert.
Wenn es möglich wäre, dieses Thema Zeitmesstechnik in dem kleinen Kreis zu wiederholen, würde ich mich sehr freuen. Wenn es nicht klappt, würde ich es 2018 noch mal probieren.
LG Jürgen Friebel

So standen am 11.11. um 15 Uhr 9 Personen in der Passage des Goldschmiedehauses, begleitet vom Glockengeläut der Marienkirche. Werner Fischer begrüßte die Gäste aus Berlin, dem Pfinztal bei Karlsruhe und aus Ahlen.

Der Nieselregen hatte aufgehört und Werner Fischer nahm die Gruppe mit zum Portal der Marienkirche und berichtetet, dass die historische Marienkirche 1900 abgebrochen wurde, weil sie zu klein gewesen sei für die rasch wachsende Bevölkerungszahl Ahlens. Er wies auch darauf hin, dass ein Friedhof um die alte historische Marienkirche belegt sei.

Der heutige Marienplatz mit dem Mariengarten und dem Mariennbrunnen entstand erst in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts beim Bau der Ahlener Fußgängerzone. Ein Vorplatz vor der Kirche war schon in „Alten Zeiten“ vorhanden, der die Bezeichnung Honerplatz hatte, auf hochdeutsch Hühnerplatz, weil an diesem Ort das Federvieh geschlachtet und verkauft wurde. Das Großvieh mußte vor den Stadtmauern geschlachtet werden. Die heutige Klosterstraße trug die Bezeichnung Fleschstraße (Fleischstraße).
Sodann begab man sich zum Ahlener Goldschmiedehaus und Werner Fischer stellte die mit Metallbildern geschmückte goldene Fassade vor. Durch die Glaspassage vorbei an den Schaufenstern ging es über die Treppe ins temperierte Interreligiöse Museum, wo die Gruppe von Frau Anni Fischer erwartet wurden. Die Gäste nahmen Platz und Werner Fischer begann den gewünschten Vortrag über die Zeit, wobei er auch die Besucher als Akteure mit eingebunden hat. Die Zeit verging wie im Fluge und Herr Jürgen Friebel bedankte sich im Namen der Familie und überreichte ein von einer der Teilnehmerinnen selbst gefertigtes vorweihnachtliches Gesteck als Erinnerung an einen unterhaltsamen Familien-Nachmittag. Der Besuch war eine Überraschung für die auswärtigen Gäste wie auch für die Ahlener Familienangehörigen.

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Zu den Besonderheiten des Interreligiösen Museums im Ahlener Goldschmiedehaus zählen Besuchergruppen aus dem Ausland. Das Europäische Senioren-Netzwerk Ahlen ESNA hat u. a. gute Kontakte zu den Baltischen Staaten.

So kam es im Rahmen einer Gegeneinladung, dass aus der Hauptstadt Vilnius - den älteren Deutschen besser bekannt als Wilna - eine Delegation des dortigen LOTTE-Clubs vom 5. – 9. April Ahlen besuchte. Wie bei ESNA üblich, waren die Besucher Gäste der Ahlener Gruppe und hatten damit auch einen intensiven Bezug zu den deutschen Gastfamilien. In Ahlen erwarteten die Damen und Herren aus Vilnius ein reichhaltiges Programm.

Am 22. August 2014 hatte eine Delegation aus Lettland schon einmal das Museum im Goldschmiedehaus in Ahlen besucht. Museumsleiter Werner Fischer begrüßte die Damen und Herren aus Vilnius. Die Gäste hatten sich vorab gewünscht, Ausführungen über die Exponate des Christentums und der Volksfrömmigkeit zu hören.
Für die detaillierten Erklärungen nahm Fischer u.a. eine kleine, unscheinbare Pyxis (Dose) aus der beleuchteten Vitrine, deren Alter auf ca. 800 Jahre geschätzt wird. Fischer verstand es, die floralen Ziselierungen zu deuten. An den kleinen Außenwänden sind acht Fenster zu sehen, in denen sich phantastische Darstellungen von Blumen befinden, die es auf unserem Planeten nicht gibt, möglicherweise jedoch im Paradies. Vielleicht ein Hinweis darauf, dass es im Paradies viel schöner und interessanter sein muss als auf unserer Erde.

Der spitz zulaufende Deckel der Dose quasi als Dach lässt erst beim zweiten Hinsehen ein ziseliertes Kreuz erkennen, welches die Dose zweifelsfrei für das geweihte Brot ausweist. Weitere Besonderheiten dieses liturgischen Geräts sind drei Löwen aus Kupfer, die die Pyxis tragen und die vergoldete, gewölbte innere Bodenplatte, die es dem Priester ermöglicht, das geweihte Brot bequem aus der Dose zu entnehmen. So hat dieses kirchliche Exponat neben seinen optischen Merkmalen wohl auch seine eigene Geschichte.
Die Zeit im Interreligiösen Museum verging wie im Fluge. Werner Fischer erfuhr bei seiner Präsentation sehr viel Aufmerksamkeit, Zuneigung und Lob.

Frau Laima Andrikyte, ehemals Deutschdozentin an der Universität von Vilnius und heute Botschafterin der Tourismus- Informationszentrale der Stadt Vilnius, bedankte sich in einer herzlichen Laudatio, auch im Namen der anderen Teilnehmer, für die außergewöhnliche Matinee.

Samstag 29 04 2017

Vor-Anmeldungen zu den Besuchen des Interreligiösen Museum im Ahlener Goldschmiedehaus erfolgen in der Regel etwa 1 bis 2 Monate vor dem gewünschten Termin. Eine Ausnahme bildete eine Gruppe, die sich durch ihren Sprecher Theodor Recker bereits im August 2016 vor dem eigentlichen Termin, dem 29. April 2017 anmeldete. Er ist der Organisator des sich alle fünf Jahre treffenden Entlassungsjahrgangs 1957 der Westenschule.

Das diesjährige 60-jährige Jubiläum der Schulentlassung ist wahrhaft ein Grund des Wiedersehens, um die ehemalige Schulzeit reflektieren zu lassen.

So trafen sich die Damen und Herren in Ahlen um 16 Uhr auf dem Marienplatz an der Oststraße und wurden dort vom Museumsleiter Werner Fischer begrüßt. Bei der Erklärung des Marienbrunnens wies er darauf hin, dass das Wasser zur Speisung des Marienbrunnens nicht, wie bei Brunnen üblich, aus der Erde, sondern aus dem Haltener Stausee von Gelsenwasser über Leitungen nach Ahlen transportiert wird. Nach den Erklärungen der Kirchen, Dome, Wappen, Siegel und Skulpturen an der Goldschmiedehaus-Fassade begab man sich ins Interreligiöse Museum zum Vortrag über die Zeitgeschichte, bei dem anhand einigerExponate der Zeitmesstechnik die Uhrmacherkunst vergangener Jahrhunderte demonstriert wurde.
Worte des Dankes und persönliche Gespräche folgten. Ein Gast, der sich als Uhrmachermeister outete, hatte den weiten Weg aus der Schweiz zu diesem Treffen auf sich genommen. Wie sich herausstellte, war er einige Jahre in Luzern bei dem international bekannten Unternehmen Gübelin unter ihren damaligen Inhabern Eduard Josef und Walter Gübelin tätig.Walter Gübelin oblag die Leitung des Uhrenateliers, während Dr. Eduard Josef Gübelin für Edelsteine und den Bereich der Kommunikation verantwortlich war.

Dr. Eduard Josef Gübelin war einer der Pioniere der Edelsteinforschung.

Seine lebenslangen Studien über Einschlüsse in Edelsteinen veränderten die Wissenschaft der Gemmologie.
Werner Fischer, Ahlen, damaliger Präsident der deutschen Goldschmiede, konnte den schweizerischen Gemmologen Dr. Gübelin für ein Sachverständigen Seminar vom 1. bis zum 3. Juni 1972 in Hanau gewinnen, an dem über 200 Sachverständige der BRD teilnahmen. (CHRONIK ZV Seite 309) Weitere berufliche Begegnungen mit Dr. Gübelin folgten in den nachfolgenden Jahren.

Einige Anmerkungen zur Westenschule in Ahlen: Sie wurde 1895/96 erstellt.
1941 wurde sie umbenannt in Hermann-Löns-Schule und nach dem II. Weltkrieg 1945 wieder in Westenschule.
Auf dem ehemaligen Standort der Westenschule wurde von 1975 bis 1977 das heute marode Ahlener Rathaus erbaut.

Zeitungsbericht Afrikaausstellung aktuell 2

Zeitungsbericht Afrikaausstellung 1

Ihnen allen eine herzliches Willkommen im Interreligiösen Museum im Ahlener Goldschmiedehaus.
Wir sind hier zusammengekommen, weil unser Bürgermeister Dr. Alexander Berger
hier und heute die „Woche der Brüderlichkeit 2017 “ eröffnet.
Wir, die Mitglieder des Forums, danken Ihnen, Herr Dr. Berger, für eine problemlose Zusammenarbeit. Unser gemeinsames Ergebnis schafft ein Fundament für die Bürger der Stadt Ahlen und unsere Gäste.

Zu unseren Gästen zählt Herr Erhard Nierhaus, ehemaliger Ahlener Gemeindepfarrer und heute Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Hamm, der sich dem brisanten Thema „Martin Luther und die Juden“ widmet mit optischer Unterstützung der museumseigenen Exponate.
Dieses Ahlener Museum zählt zu den wenigen Museen der Welt, das sich traut, Exponate verschiedener Welt-Religionen in einem Raum mit Respekt zu präsentieren.

Wie kam es dazu?

Am 10. Dezember 1973 unterzeichneten im Rathaus zu Münster der Israelische Botschafter in der Bundesrepublik Deutschland,
Eliashiv BenHorin, und Werner Fischer einen der ersten Verträge
mit dem Staat Israel nach dem Krieg.
Ich sagte u.a. damals im Friedensaal zu Münster:
Wir leben in einer Welt, die fragt, die Antworten wünscht, die Fragen provoziert, um Antworten zu erhalten.
Das ist besser als ein Befehl.

Freiwillig etwas zu tun, ist mit ein Indiz für Freiheit.
Die Freiheit des Handelns, getragen von der Verantwortung, in dieser Welt zu leben, bestimmt noch heute mit 87 Jahren mein Handeln.

 

5.3.2017 Besucher

Hallo und Shalom!

Ihnen allen, die Sie sich von nah und fern im Interreligiösen Museum im Ahlener Goldschmiedehaus eingefunden haben, einen herzlichen Willkommensgruß.

Die Veranstaltungsreihe, die bis zum 20. März zu Vorträgen, Filmen, Zeitzeugen-Gesprächen und einer Ausstellung einlädt, steht unter dem bundesweiten Motto „Nun gehe hin und lerne“. Den Festvortrag zum Thema „Martin Luther und die Juden“ hielt der ehemalige Superintendent des Kirchenkreises Hamm und Ahlener Gemeindepfarrer a. D. Erhardt Nierhaus.

Bürgermeister Dr. Alexander Berger freute sich über die Zuhörerschar, darunter die Schirmherren Horst Jaunich und Benedikt Ruhmöller, Vertreter der Kirchengemeinden und Schulen und interessierte Bürger. Er beglückwünschte die Mitarbeiter des Forums zum 25-jährigen Bestehen der Reihe und dankte allen Beteiligten, die für die Organisation und Durchführung der „bemerkenswert großen Zahl“ von 380 Veranstaltungen verantwortlich gewesen seien.

Im musikalischen Teil rückten mit den Klarinettistinnen Madita Pichol und Amelia Holtmann zwei Talente der Musikschule in den Fokus des Publikums. Nierhaus entfaltete einen fesselnden Vortrag „über eines der umstrittensten Themen in Wort und Wirkung im Jubiläumsjahr der Reformation“.

Foto: Dierk Hartleb

Zeitungsbericht eroeffnung woche der br 2017

Ein Beschluß der Evangelischen Landessynode zu Martin Luther und dem Juden-Erbe und Auftrag:
Wir hoffen trotz Schuld unserer Kirche auf vertrauensvolle Begegnungen mit den unter uns lebenden Jüdinnen und Juden. 19 11 2016 in Erfurt.

Publikum2

Foto: Dierk Hartleb

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Eroeffnung WdB 2019 besucher 1

Ansprache von Werner Fischer:

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Dr. Alexander Berger
Sehr geehrter Herr Olaf Sundermeyer
Sehr geehrte Gäste aus Nah und Fern
Sehr geehrte verantwortungsvolle Ideenspender und Macher
Sehr geehrte Berichterstatter
Sehr geehrte Anwesende

Heute am 10. März 2019, einem Sonntagnachmittag, begrüße ich Sie als Gastgeber sehr herzlich, danke Ihnen für Ihr Kommen und freue mich über Ihr Interesse. Unter den Anwesenden sind auch einige Personenkreise, Macher, Ahlener Kirchen- und Glaubensgemeinschaften sowie Mitglieder des Forums Brüderlichkeit, die zu dieser Begegnung ins Interreligiöse Museum im Ahlener Goldschmiedehaus gekommen sind, eines der wenigen interreligiösen Museen der Welt, wie uns das Internet verrät.

Hier sang schon der Imam der Ditib-Moschee Ahlen zum Wohlgefallen Allahs das Abendgebet, hier befinden sich Exponate des Ahlener Ehrenbürgers Imo Moszkowicz und unter den vielen Exponaten auch die Mitra des Erzbischofs und Nuntius Dr. Erwin Josef Ender aus Rom, der das Interreligiöse Museum in Ahlen mit seinem Besuch beehrte.

Eine Zusammenarbeit mit Personen und Vereinigungen guten Willens fand und findet auf vielen Ebenen in diesem Museum statt. An dieser Stelle möchte ich die „Kulturstrolche“ nennen, eine Aktion für Schüler der ersten Schulklassen, die vom Rathaus gesteuert wird.

Wir danken für die exzellente Zusammenarbeit mit der VHS, hier besonders mit dem früheren Leiter Rudolf Blauth, und der Nachfolgerin Nadine Köttendorf sowie den Verantwortlichen der Ahlener Stadtverwaltung.

Gestatten Sie mir einen kurzen Rückblick, Herr Bürgermeister Dr. Berger.

Ihre am 17. Januar 2019 durchgeführten Initiativen anläßlich des Neujahrsempfangs in der Ahlener Stadthalle mit der Präsenz vieler Ahlener Kirchen- und Glaubensgemeinschaften verdienen Achtung, Respekt und besondere Anerkennung über Ahlen's Stadtgrenzen hinaus.

Bravo!

Es gelang Ihnen, den Religionen eine neutrale aber wichtige Stimme zu verleihen, die verstanden und respektvoll aufgenommen wurde und zu weiterem Handeln und Tun einlädt. .

Danke für die an das Museum im Goldschmiedehaus übergebene Gedenk-Kerze, die hier jetzt an zentraler Stelle in der Aura der Exponate einiger Weltreligionen auf Zeit vor diesem Tabernakel, der für die Katholiken das Haus Gottes symbolisiert, platziert ist.

Schweren Herzens möchte ich Ihnen heute mitteilen, dass ich mich mit meinen 89 Jahren aus dem aktiven öffentlichen Geschehen zurückziehe und bitte unseren Sohn Raphael, zukünftig meinen Part sowie auch den Part meiner Frau im Museum zu übernehmen.
Viel Glück und Geschick wünschen Dir Deine Mutter und Dein Vater. Glück auf

Ansprache von Bürgermeister Dr. Alexander Berger:

Eröffnung der „Woche der Brüderlichkeit“
am 10. März 2019
im Interreligiösen Museum im Goldschmiedehaus

Sehr geehrte Eheleute Fischer,
verehrter Herr Sundermayer,
geschätzte Mitglieder des Forums Brüderlichkeit,
meine sehr geehrten Damen und Herren.

Im nächsten Jahr blicken wir zurück auf 75 Jahre Untergang des deutschen Nazi-Reichs und damit auch Ende der Shoa, des größten Verbrechens, dessen sich die Menschheit je schuldig gemacht hat. Jahrzehnten des Verdrängens und Vergessens folgten Jahrzehnte der Aufklärung und politischen Bildung. Warum müssen wir uns heute dennoch mit Judenfeindschaft befassen? Sollte sie nicht längst überwunden und einer rationalen Betrachtung des Wesens und des Verhältnisses der Religionen gewichen sein?

Die Antwort fällt zu unserer Ernüchterung aus. Uns bedrängen der Eindruck und die Gewissheit, dass breite Teile der Öffentlichkeit nicht nur antisemitischen Überzeugungen anhängen, sie äußern sie auch immer ungehemmter und unverschämter. Antisemitismus ist in Europa auf dem Vormarsch. Zu diesem besorgniserregenden Befund kommt eine Studie der EU-Grundrechtsagentur, die sich auf die Befragung von Jüdinnen und Juden in zwölf EU-Staaten stützt.

Gemäß dem Bericht geben neun von zehn Europäern jüdischen Glaubens an, der Antisemitismus habe in den letzten fünf Jahren deutlich zugenommen. Fast 90 Prozent der Befragten klagen über antisemitische Inhalte im Internet und in sozialen Netzwerken, 28 Prozent geben an, in den letzten zwölf Monaten belästigt worden zu sein. Während die Angst vor gewalttätigen Übergriffen groß ist, gaben zwei Prozent an, Opfer eines physischen Angriffs geworden zu sein.

Antisemitismus tötet. Nur drei Beispiele:

Vor zwei Jahren in Paris: Eine 67-jährige Jüdin wird aus dem Fenster ihrer Wohnung geworfen und stirbt.

Im März letzten Jahres: Eine 85-jährige Jüdin, die in der Jugend nur knapp den SS-Häschern entkam, wird Opfer eines antisemitischen Mobs. Sie stirbt an zahlreichen Messerstichen, die ihr die Täter zufügten.

In Brüssel starben 2014 bei einem Terroranschlag auf das jüdische Museum vier Menschen.

Die Reihe ließe sich – leider – ohne große Mühen fortsetzen. In Deutschland forderten judenfeindliche Exzesse in den letzten Jahren zwar glücklicherweise keine Todesopfer, aber auch hier sind Juden, die sich als solche zu erkennen gaben, geschmäht und tätlich angegriffen worden. Was ich besonders abstoßend finde: Auf Schulhöfen und in Fußballstadien gilt das Wort „Jude“ als schlimmstes Schimpfwort. Es soll ausgrenzen und erniedrigen.

Angesichts solch zügelloser Gewalt ist die Frage gerechtfertigt, die Motto der diesjährigen „Woche der Brüderlichkeit“ ist: „Mensch, wo bist Du?“ Wo bleibt es, das Menschliche?

Wo bei den Tätern, aber auch wo bei denen, die am Rande stehen, beobachten, sich nicht zuständig fühlen. Die, die die Haltung haben, „das geht mich nichts an, damit will ich nichts zu tun haben.“

Mensch, wo bist Du?“ Das ist die Aufforderung zu anständigem Handeln und auch der Appell, sich mit denen zu solidarisieren, die mit dummen Sprüchen und unüberlegten Bemerkungen geschmäht und verächtlich gemacht werden. Am Arbeitsplatz, in der Familie, im Verein, unter Freunden müssen wir alle den Rücken durchstrecken und uns gegen die „Antisemitismen“ aufbauen, die im Alltag immer wieder aufblitzen. Denn Antisemitismus ist keine Meinung, er ist eine Menschenrechtsverletzung. Und er geht quer durch alle Bildungs- und Gesellschaftsschichten.

Die populärste Variante des Alltags-Antisemitismus heißt heutzutage „Israelkritik“. Schon, dass es im Deutschen ein Wort wie Israelkritik überhaupt gibt, aber keine Venezuelakritik oder gar Kubakritik, lässt aufhorchen. Juden in Deutschland müssten sich permanent für den Nahostkonflikt rechtfertigen. Und häufig geht „Israelkritik" einher mit einem Paket an Verschwörungstheorien. Juden regieren die Welt, Juden beherrschen die Banken. Sie hätten den Holocaust provoziert, nur um an einen eigenen Staat zu kommen – alles schon gehört.

Im Publikum begrüße ich an dieser Stelle sehr herzlich Sharon Fehr, den Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde in Münster. Sie, lieber Herr Fehr, mussten sich noch vor etwas mehr als einem Jahr gegen öffentliche Anfeindungen wehren, die Ihnen das Recht absprechen wollten, Jude in Deutschland zu sein. Genährt werden solche Anfeindungen von antijüdischen Verschwörungstheorien, die aus dem rechten, wie aus dem linken und islamistischen Spektrum kommen. Herr Sundermayer wird uns gleich sich noch mehr darüber erzählen.

Meine Damen und Herren, solche Beispiele zeigen leider, dass nicht oft genug darauf hingewiesen werden kann, dass wir Antisemitismus nicht dulden. Das Ahlener Programm der „Woche der Brüderlichkeit“ bringt dies deutlich zum Ausdruck. Und zugleich transportiert es eine ganz banale, und trotzdem erwähnenswerte Botschaft: Wir alle sind Menschen, ob Christen, Moslems, Juden oder Nicht-Gläubige – und alle mit denselben Stärken und Schwächen ausgestattet. Diese Erkenntnis lässt den Sinn von Judenfeindschaft und jegliche Form der menschlichen Abwertung geradezu albern erscheinen.

Dass Ahlen eine Stadt ist, in der die Bereitschaft zu einer offenen und diskriminierungsfreien Kultur des Miteinanders besteht, erleben wir in unserer Stadt an vielen Orten, an denen sich Menschen begegnen, sich füreinander interessieren und voneinander lernen. Eindrucksvoll erlebt haben wir das beim Neujahrsempfang im Januar, der unter dem Motto des Interreligiösen Dialogs gestanden hat. Die Kerze, die die Vertreter der Glaubensgemeinschaften mit mir entzündet haben, hat – wo könnte sie auch besser aufgehoben sein – einen Platz hier im Museum von Werner Fischer erhalten.

Lieber Herr Fischer,

Sie sind und waren stets eine treibende Kraft im Forum Brüderlichkeit. Dabei folgten Sie immer dem Motto, das Sie beim Neujahrsempfang allen Gästen zuriefen: „Nicht lange reden, machen!“ Wir alle werden Ihre Mitarbeit im Forum künftig vermissen. Aber Sie sagen sich: Mit bald 90 Jahren ist es genug, man hat ja auch noch etwas anderes vor im Leben. Zu Ihrem Lebenswerk zählen nicht nur Ihre Familie, Ihr Betrieb und dieses bedeutende und wunderschöne Museum. Auch Ihre mehr als 20-jährige Tätigkeit im Forum Brüderlichkeit möchte ich darunter fassen.

Als Zeitzeuge des Jahrgangs 1930 haben Sie die zu behandelnden Themen als Generationsverpflichtung wahrgenommen und danach gehandelt:

Während Ihrer Zeit als Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Goldschmiede haben Sie bereits vor 46 Jahren als Deutscher mit dem Staat Israel einen der ersten Verträge abgeschlossen, der einen Austausch israelischer und deutscher Goldschmiede der beiden Länder beinhaltete. Der Vertragsabschluss erfolgte im Dezember 1973 im Rathaus zu Münster mit dem israelischen Botschafter Ben Horin.

1998 verfassten Sie das Buch: Jüdisches Kultgerät - Jüdisches Leben. Auch haben Sie hier im Laufe der Jahre eine reichhaltige Sammlung jüdischer Kultgeräte zusammengetragen, in der sich u. a. das einzige noch erhaltene Teil - ein silbernes Toraschild - aus der im November 1938 ausgebrannten Synagoge Paderborns befindet.

Auch im Namen der Stadt Ahlen möchte ich Ihnen für Ihr völkerverbindendes und brückenbauendes Werk herzlich danken. Diese Stadt darf stolz auf Sie sein!

Meine Damen und Herren, bevor Herr Sundermayer jetzt das Wort ergreift, möchte ich dem Forum Brüderlichkeit für seinen nimmermüden Einsatz danken. Es ist mit seinen Frauen und Männern, die sich in ihm engagieren, eine wichtige Garantie dafür, dass aus der Vergangenheit notwendige Lehren für Gegenwart und Zukunft gezogen werden. Ein weiterer Dank an Nadine Köttendorf, die neue Leiterin unserer Volkshochschule, und Lars Koenig, Leiter der Familienbildungsstätte. Beide koordinieren das Programm der Woche der Brüderlichkeit, und das ist Ihnen ganz hervorragend gelungen!

Ein Wort abschließend zu Olaf Sundermayer. Er zählt zu den intimsten Kennern der rechtspopulistischen Szene und wird erläutern, warum sie insbesondere in Ostdeutschland auf eine relativ große Zustimmung in der Bevölkerung trifft, welche Gefahren von ihr auch in Westfalen und im Kreis Warendorf ausgehen und wie man sich am besten mit ihr auseinandersetzt.

Unser Referent ist regelmäßiger Gast in TV-Talkshows, arbeitet als Buchautor und Journalist für überregionale Redaktionen (F.A.Z.), für den Hörfunk und für das Fernsehen. Seine Stammredaktion ist der RBB, wo er im Investigativ-Team u.a. über die rechte Szene berichtet. 2018 erschien sein Buch „Gauland – Die Rache des alten Mannes“. 2014 wurde er mit dem Deutsch-Polnischen Tadeusz-Mazowiecki-Journalistenpreis ausgezeichnet.

Herr Sundermayer, wir hören Ihnen gespannt zu.

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Zeitungsbericht 3

 

Dezember 2016 - erstes Treffen von Männern und Frauen im Alten Rathaus am Marktplatz in Ahlen unter Vorsitz von Pastor Möhl und dem Leiter der VHS Ahlen, Rudolf Blauth.
Zweck: Öffentliche Aktivitäten aus Anlaß des Lutherjahres 2017 zu planen, vorzustellen, auszuloten und abzustimmen. Zufälligerweise saßen Herr Volkmar Schuster, Pastor der  Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde und der Leiter des Interreligiösen Museums im Goldschmiedehaus Ahlen, GM Werner Fischer nebeneinander und konnten sich somit bekanntmachen.
Beim 2. Treffen wurden Meinungen und Stellungnahmen ausgetauscht. Werner Fischer machte Volkmar Schuster das Angebot, mit seinen Gemeindemitgliedern das Museum im Goldschmiedehaus zu besuchen. Herr Schuster wollte es seiner Gemeinde antragen. Nachdem der Vorschlag gute Zustimmung erhalten hatte, wurde der Besuchstermin auf den 1. März 2017 festgelegt und auch das Thema des Vortrages bestimmt.

Glockenschlag 16 Uhr standen die Männer und Frauen der freikirchlichen Gemeinde mit ihrem Pastor auf der Oststraße vor der Hausfassade des Ahlener Goldschmiedehauses und wurden von Werner Fischer empfangen. Mit launigen Worten aber präzisen Jahresangaben verstand es Werner Fischer, über die sogenannte gute alte Zeit zu berichten. Spannend hörten die Zuhörer, welche Bedeutung die aus Bronze vergoldeten Dome, die Wappen und andere Sehenswürdigkeiten im Leben der Familie Fischer haben.
Dann betraten die Damen und Herren der freikirchlichen Ahlener Gemeinde das hellerleuchtete Museum. Die Exponate in den Vitrinen verfehlten nicht ihre optische Wirkung. Die Exponate aber bekamen bei der Vorstellung durch Werner Fischer eine eigene Aussage, wobei einige Zuhörer als Akteure einbezogen wurden. Zur großen Freude Werner Fischer's überraschte eine Dame mit ihren arabischen Sprachkenntnissen bei der Vorstellung eines Astrolabiums. Pastor Schuster bedankte sich, auch im Namen seiner Gemeindemitglieder, und merkte an, dass er sich bei einem nächsten Besuch wünsche, mehr über die Exponate des Hinduismus und Buddhismus zu erfahren. Fröhlich und gut gelaunt, vielleicht auch nachdenklich, verabschiedete man sich mit einem ehrlichen „Auf Wiedersehen“. 

7.8.1

Mitglieder der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Ahlen besuchten am 7. August 2014 das Interreligiöse Museum in Ahlen, Oststr. 69

Wir, so steht es im Internet, sind eine Gemeinschaft von rund 100 sehr unterschiedlichen Mitgliedern. Uns eint unser Glaube an Jesus den Christus. Ihn feiern wir, ihm begegnen wir in den unterschiedlichen Veranstaltungen unserer Gemeinde.

22 Personen zum Teil im Seniorenalter aus Drensteinfurt, Hamm, Telgte und natürlich aus Ahlen warteten voller Spannung auf den Einlaß ins Museum. Tropentemperaturen sowohl innen wie außen waren stumme Begleiter eines bewegten Nachmittages. Werner Fischer gelang es, seinen interessanten Vortrag volksnah zu gestalten mit packenden Beispielen seiner Sammlung und unter Einbeziehung einiger Besucher.

Nach dem Vortrag folgten persönliche Gespräche aus dem eigenen Erfahrungsschatz.

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Evangelische Frauenhilfe Ahlen - Besuch am Mittwoch, 17. Februar 2016

Die Glocke der Kirchturmuhr von St. Marien Ahlen schlägt 1 mal, es ist 14 Uhr 30 und 24 Damen vereint in der Gemeinschaft der „Evangelischen Frauenhilfe“ Ahlen mit ihrer Sprecherin Frau Buchholz stehen im Sonnenschein vor dem Außenbücherangebot der Buchhandlung Sommer. Sie stöbern im reichhaltigen Buch-Angebot bis Werner Fischer kommt und die Damen begrüßt, die sich zur Besichtigung des Interreligiösen Museums im Goldschmiedehaus Ahlen durch Frau Sabine Buchholz angemeldet haben.
Zunächst erfolgt durch Werner Fischer eine Vorstellung der Fassade des Goldschmiedehauses mit seinen vergoldeten Bronze-Applikationen. Sie stellen
die Pfarrkirche von Hopsten dar, dem Ort, aus dem die Fischers kommen, den Paulus Dom zu Münster, in dessen Nähe Werner Fischer den Beruf des Goldschmieds erlernte und wo seine Frau Anni im Bischöflichen Generalvikariat Münster beruflich tätig war. Es folgt der Dom zu Osnabrück, der an die berufliche Vergangenheit Werner Fischers als Kirchengoldschmied erinnert, gefolgt vom Barockdom zu Fulda, die Stadt seines Arbeitsaufenthaltes zur Zeit seiner Meisterprüfung. Goldschmiedemeister Raphael Fischer absolvierte einen Teil seiner Goldschmiedelehre in Aachen, daher ist der Kaiserdom in Aachen dargestellt.
Die weiteren Fassaden-Merkmale erfahren Sie, wenn Sie auf der oberen Leiste in diesem Internetauftritt Marienplatz Fußgängerzone oder Museumsexponate - Judentum anklicken.

Im I. OG. empfing Frau Anni Fischer die Gäste. Die Vorsitzende Frau Sabine Buchholz stellte Werner Fischer und das Thema „Judentum“ vor und übertrug ihre Spannung auf die anwesenden Damen der Evangelischen Frauenhilfe, die dem anschließenden Vortrag über das Judentum interessiert zuhörten und auch Fragen stellten.
Wer ist ein Jude? Der eine jüdische Mutter hat. Wer zum Judentum konvertiert, ist kein Jude, sondern hat sich für die jüdische Religionszugehörigkeit entschieden und gilt als Gast.
Sodann stellte Werner Fischer Merkmale der jüdischen Religion vor anhand von jüdischen Objekten aus dem Museumsfundus. Die Anwesenden reagierten lebhaft und die Zeit verging wie im Fluge.
Frau Buchholz dankte Werner Fischer mit einfühlsamen Worten für seine gut zu verstehenden Ausführungen.
Da die Neugier der Anwesenden nun geweckt war, äußerte man den Wunsch, demnächst einen Vortrag über die Zeit zu hören.
Nach einem kleinen Rundgang verließen die Damen das Interreligiöse Museum und gingen ein paar Schritte weiter zum neuen „Café Stubs“ in Ahlen am Marktplatz.

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Foto: Raphael Fischer

1948 wurde die Frauenhilfe Drensteinfurt und Rinkerode gegründet. Das heißt: seit mehr als 60 Jahren besteht unsere Frauenhilfe! Wir sind eine autonome Frauengruppe innerhalb unserer Evangelischen Kirchengemeinde und unterstützen die wichtigen Arbeiten des Dachverbandes mit unseren Beiträgen.

Die Vorsitzende des Vereins, Frau Monika Berens, hatte erfahren, dass es ist Ahlen, dem Nachbarort von Drensteinfurt, ein Interreligiöses Museum gibt und dass der Leiter Führungen durch das Museum anbietet. So wurde ein Museumsbesuch für den 7. März 2017 geplant und durchgeführt. Um 17 Uhr 30 traf sich die Gruppe auf dem Marienplatz in Ahlen und wurde von Herrn Fischer begrüßt, der sogleich den historischen Platz mit seinem Umfeld vorstellte und dabei auf die bildhafte Fassade des Goldschmiedehauses verwies. Eine der Damen berichtete: „Ich komme häufiger nach Ahlen aber so habe ich das Goldschmiedehaus noch nie gesehen; denn die Schaufensterauslagen rücken ins Bild und man geht weiter.“

Dann begaben sich die Damen und Werner Fischer ins Museum im 1. Stock des Hauses. Frau Berens hatte sich für den Besuch die Vorstellung der jüdischen Kultgeräte gewünscht im Zusammenhang mit der Ausübung der jüdischen Religion im jüdischen Leben.
Schnell verging die Zeit. Frau Berens kündigte mit Zustimmung der Damen einen weiteren Besuch an.

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Ahlen 3467 - das Telefon klingelt. Werner Fischer nimmt den Höhrer ab und eine Damenstimme vergewissert sich, ob sie auch richtig gewählt hat und dann nennt sie ihren Namen und ihre Anstellung bei der Familienbildungsstätte Ahlen in der Klosterstraße.
Sie berichtet, dass sie alljährlich einen Tagesausflug machen mit den Mitarbeitern und den Verantwortlichen. In diesem Jahr haben sie daran gedacht, am 1. Juli 2016 das Museum im Goldschmiedehaus zu besuchen und erkundigt sich nach Details. Mit dem ausdrücklichen Wunsch der Verschwiegenheit - das Ziel gilt immer als Überraschung - nennt sie mir ihre Telefonnummer und mit einem freundlichen: „Ich melde mich wieder“ legt sie den Hörer auf.
Nach Tagen ein erneuter Anruf der Dame von der FBS und die Absprache über das Thema der Museumspräsentation „Die Zeitgeschichte“; denn Zeit ist Gnade.
Es trafen sich etwa 33 Damen und Herren auf dem Marienplatz, wo vor dem Portal der Marienkirche ein Foto gemacht wurde. Sodann begab man sich zur Führung ins Museum.
Viele Einzelstimmen bestätigten mir, dass die Überraschung gelungen sei und bedankten sich für die erlebnisreiche, lebendige Führung und die Erklärung der sehenswerten Exponate.
„Damit kann Ahlen wirklich glänzen“ und wie ich finde - mit der Familienbildungsstätte auch.

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Vor einigen Jahren formierte sich aus einer Gruppe von Männern und Frauen in Beckum ein Interessenkreis Gleichgesinnter, um gemeinsame Freizeitaktivitäten zu bündeln und zu erleben.
Mitglieder der Gruppe hatten erfahren, daß es in Ahlen ein interreligiöses Museum gibt, und ein Gruppenmitglied bekam Order im Ahlener Goldschmiedehaus die Möglichkeit eines Besuches zu erfragen zwecks Besichtigung der Exponate.

Nachdem eine Besuchs-Terminierung auf den 11.4.2015 festgelegt war, stand das Themen-Segment der Museums-Besichtigung zur Diskussion: "Das jüdische Leben im jüdischen Haus und in der Synagoge." Im internen Kreis wechselte die Gruppe jedoch das Thema und um 16 Uhr öffnete Museumsleiter Werner Fischer die Tore des Goldschmiedehauses in Ahlen, Oststr. 69. Zunächst versammelte sich die Gruppe auf dem ehemaligen Hühnermarkt, dem heutigen Marienplatz, um als Beckumer etwas von der Ahlener Mondsichel Madonna von Gerhard Bücker aus Vellern zu erfahren. Dass die Madonna zu Anfang in den 80er Jahren Richtung in Westen und seit einiger Zeit mit Blick nach Osten umgesetzt wurde als Referenz an die Ahlen Neu-Mitbürger nahm die Gruppe als Realität wahr.

Sodann führte der Weg der Gruppe weiter ins Museum und man nahm Platz, um die Einführung zum Thema Zeitgeschichte von GM Werner Fischer zu erfahren. Fischer macht zunächst auf eine Sensation aufmerksam nämlich gerade in der letzten Woche verbreiteten die internationalen Agenturen die Nachricht "Erde und Mond waren lange verbunden". Kosmisches Material, kosmische Studien werfen neues Licht auf die Entstehung des Mondes. Fischer leitete dann über auf die Babylonier, die schon etwa 4000 vor Ch. den Jahreszyklus mit 12 Einteilungen, nämlich der 12 Mondwechsel kannten. Dann stellte Fischer die Museums-Exponate vor, beginnend mit den Elementaruhren. Weitere Zeitmesser folgten. Leider verging die Zeit wie im Fluge.
Zufriedene Beckumer verließen Ahlen wieder in Richtung Heimat.

Familientreffen im Museum

Eine Stadt ist lebendig durch ihre Bewohner. Häufig bilden sich auch Interessengruppen. Seit Jahrzehnten treffen sich an jedem Montagabend um 19 Uhr 30 Männer und Frauen zum Koronarsport in der Turnhalle der Don Bosco Schule in Ahlen. Alle Teilnehmer haben entweder eine Herzoperation oder einen Infarkt überstanden und sind auf dem Wege der Besserung. Rehabilitation. Die Aktion der "Koronargruppe" wird von den Krankenkassen mitgetragen und von examinierten Sport-Lehrern durchgeführt, immer unter ärztlicher Aufsicht .

Untereinander duzt man sich, wobei die Namensnennung einen Teil des Gedächtnistrainings beinhaltet zum Beispiel beim Zuwerfen des Balles zum Ballfänger.
In dieser Gruppe lernte ich auch Mechthild kennen, die mir während einer Ruhepause von einem beabsichtigten Verwandtschaftstreffen ihrer Familie in Ahlen berichtete und mich fragte, ob sie am Samstag, 20. Juni 2015 um 14 Uhr 30 mit etwa 20 Personen das Museum im Goldschmiedehaus besuchen könne. Einige ihrer Verwandten seien sehr anspruchsvoll und besäßen einen hohen Bildungsgrad. Wir einigten uns auf das Thema "Zeitgeschichte".
Pünktlich hatten sich die Teilnehmer zum vereinbarten Termin vor dem Goldschmiedehaus versammelt und warteten der Dinge, die da kommen würden. Sie wurden von meiner Frau und mir herzlich empfangen und die Vorstellung begann, die eigentlich auf eine Stunde terminiert war, dann aber fast zwei Stunden andauerte.
Alle waren voll des Lobes über den Vortrag, die Erklärung der Exponate aber auch darüber, dass sich in der Stadt Ahlen ein Museum mit solch erlesenem Inhalt befindet.
Wir nehmen an, dass eine Teilnehmerin dieser Gruppe (Frau Vogelsang) aus Solymar,Venezuela/ Uruguay den bisher entferntesten Anfahrtsweg nach Ahlen zum Museum hatte.

6.8.2

Von langer Hand hatte Monika Klose aus Drensteinfurt den Besuch der Fibro-Gruppe der Rheuma-Liga AG aus Beckum am Nachmittag des 6. August 2014 im Interreligiösen Museum in Ahlen vorbereitet.

11 Damen standen pünktlich um 14 Uhr 30 im Portaleingang des Goldschmiedehauses, wo sie von Werner Fischer, dem Leiter des Museums empfangen wurden. Den Rollator unten abgestellt, ging es eine Treppe höher ins Museum.

Eine lichtvolle Prachtentfaltung wurde offenbar und einige Damen waren insbesondere geblendet durch die Exponate der sakralen Kunst.

Das mit Frau Klose abgesprochene Thema des Vortrags war jedoch die jüdische Geschichte anhand von historischen museumseigenen Gegenständen.

Die Besucher waren so sehr interessiert, dass die vorgeplante Zeit viel zu schnell verging.

1997 übergab die ledige auf dem Hof Thomas in Dolberg lebende Frau Elisabeth Thomas,
Werner Fischer in Ahlen ihre gesammelten Unterlagen und Andenken ihrer Verwandten Elisabeth Tombrock.

Dieser Nachlass diente u.a. der Dokumentation über Elisabeth Tombrock und der Information über das Leben und Wirken dieser einzigartigen Frau aus Ahlen, die in Lourdes von ihrer Krankheit geheilt wurde.
Sie war die spätere Ordensgründerin der Missionsschwestern von der Unbefleckten Empfängnis der Mutter Gottes sowie auch die Namensgeberin des Elisabeth-Tombrock-Hauses in Ahlen in Westfalen.

Am 23.05.2017 besuchte die Generaloberin Livramento de Oliveir aus Amerika während eines Besuches in Deutschland auch das Interreligiöse Museum im Ahlener Goldchmiedehaus.
Bei ihrem Besuch wurden ihr von Werner Fischer diverse Unterlagen, religiöse Devotionalien von
Schwester Immakulata - Elisabeth Tombrock - ausgehändigt.

troester fischer kl

Am 18. April 2018 übergab Werner Fischer dann im Alter von 88 Jahren die noch bei ihm verbliebenen Unterlagen der Elisabeth Tombrock an Frau Anne Tröster, Leiterin des Elisabeth-Tombrock-Hauses in Ahlen, die sie dankbar entgegen nahm.

 

Die Glocke berichtet 06.09.2004:

Auszug: Impulse für Verständigung von Deutschen und Dänen

Der Vorsitzende Rolf Kersting bewährte sich als „Fremdenführer“ für die Frauen aus dem Gästekreis. Er führte die Damen durch das Heimatmuseum und besuchte die Schule der Deutschen Juweliere, Gold- und Silberschmiede. Im Goldschmiedemuseum waren die Damen begeistert von Werner Fischer's Erklärungen der Kunstwerke.

Die Glocke berichtet: Zeit ist Gnade

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Frauengemeinschaft werne

Dechant Martin Niesmann mit der Frauengemeinschaft Werne

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Frauengruppe von
St. Josef, Ahlen

 

An jedem ersten Dienstag im Monat treffen sich stets einige Damen der katholischen Pfarrgemeinde St. Josef in Ahlen zum Besuch der hl. Messe. Nach dem gemeinsamen Frühstück folgte im Monat Juni der Besuch des Interreligiösen Museums

im Goldschmiedehaus Ahlen.

Hier empfing und begrüße Goldschmiedemeister Werner Fischer die Damen.

 

Seine Themen: Die katholische Kirche und ihre "Sakralen Kunstwerke".
Die Entstehung, die Weihen und der liturgische Gebrauch u.a. bei der Krankensalbung, die Bedeutung der Reliquien, das geweihte Wasser,

Themen der Volksfrömmigkeit, das christliche Haus und Wallfahrten.

Es ergaben sich Zwiegespräche und eine rege Kommunikation untereinander.

 

Aus der angedachten Stunde wurden schnell mehr als 90 Minuten. Danach sagte eine Teilnehmerin: "Herr Fischer, ich hätte Ihnen noch ein paar Stunden zuhören können."

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Ein nicht alltäglicher Name einer Damenkegelmannschaft "Die flotten Mücken"

So stellt Martha Tripp, Sprecherin und Organisatorin der Gruppe, Museumsleiter Goldschmiedemeister Werner Fischer die Damen vor, die sich bereits mehr als 36 Jahre treffen zum Kegeln, Plaudern oder aderer gemeinsamer Unternehmungen.

Faszinierend ist, dass die Ahlener Damen alle einen Bezug zur Landwirtschaft haben. Sie selbst oder der Ehemann bewirtschaften einen Bauernhof oder aber man stammt aus einem bäuerlichen Geschlecht. So sind die Wohnsitze der Damen über ganz Ahlen mit seinen Bauernschaften verstreut. Die Bezeichnungen der Bauernschaften reduzieren sich leider im Zeitalter der Computeranimation immer mehr. Welcher in der Innenstadt wohnende Ahlener kann die Frage noch beantworten, in welcher Richtung das Oestricher Holt und der Oestricher Weg liegt, oder wo befindet sich die Landmarke "Im Seebrock" oder die Hagenbrede?

11 Damen dieser Gemeinschaft hatten sich in der dritten Adventswoche am 19. Dezember um 16 Uhr vor dem Ahlener Goldschmiedehaus eingefunden. Werner Fischer empfing die Gruppe und erklärte die Skulpturen an der Hausfassade und machte dazu weitere Anmerkungen.
Dabei stellte sich heraus, dass eine der Damen das Abbild der Hopstener Pfarrkirche kannte, da sie gebürtig aus Hopsten stammt. Ihre Eltern betrieben in Hopsten den Gasthof "Zurlinden" - im Volksmund genannt "Löppelkes Mali". Das Eheglück fand Sie in Ahlen.

Zum Abschluß der Erklärung der Hausfassade erklärte eine Dame: "Wie häufig bin ich an diesem Haus schon vorbeigegangen? So habe ich es noch nicht gesehen".


Ein Vortrag im Museum über Exponate im jüdischen Haus und der Synagoge rundeten den Nachmittagsbesuch ab. Das Urteil allgemein, sehr anschauliche Erklärungen und der Antrag, beim nächsten Museumsbesuch etwas über die christlich sakrale Kunst zu erfahren.

12.3.2015

Besuch einer Gruppe, einer freien Gemeinschaft von Arbeitskolleginnen und Kollegen aus dem Raum Dortmund und weitläufiger Nachbarstädte wie Rühten, Beckum, Lüdinghausen, Selm, Soest und weiterer Orte. Die Organisation oblag diesmal dem Ahlener Kollegen.

Der wiederum entwickelte ein Programm, das einzigartig sein sollte.
Um etwa 16 Uhr 30 gab es einen Termin im Interreligiösen Museum in Ahlen mit Führung. Bei herrlichem, frühlingshaftem Sonnenschein wurden die Damen und Herren von Werner Fischer auf dem Marienplatz empfangen. Die Einschätzung der Gäste über die Stadt Ahlen war frappierend. Das bestätigte einer der Gäste, der mit seinem Auto in Ahlens Fußgängerzone kurvte, um sich einen Parkplatz zu sichern. Er hatte Erfolg.
Gedanklich zurück zum Marienplatz und der Marienkirche, die um 1900 wegen "Baufälligkeit" abgerissen und 1904 als neogotische Kirche neu erbaut wurde. Der Marienbrunnen von H.G. Bücker, Vellern, mit den 5 Bronze-Skulpturen wurden in Augenschein genommen und vorgestellt:
die heiligen Ida, eine Verwandte Kaiser Karls, St. Bartholomäus, Stadtpatron von Ahlen, St. Ludgerus, der ihn Ahlen einen Blinden heilte, die Ahlener Nonne Elisabeth Tombrock, eine Ordensgründerin und die vergoldete Sichelmadonna.
Menschen erkennt man an ihrem Gesicht. Auch Häuser erkennt man an ihren besonderen Merkmalen.
Das Ahlener Goldschmiedehaus hat einige Merkmale, die der sympathischen Gruppe vorgestellt wurden. Sodann betraten die Gäste das Interreligiöse Museum. Alle waren angetan von Ahlens goldener Schatzkammer. Ein teils humorvoller Vortrag von Werner Fischer über die Zeitgeschichte anhand ausgewählter Museumsexponate schloss sich an und wurde von den Besuchern mit Dankbarkeit quittiert.

Mitglieder der Vereinigung
"Freunde des Museums Abtei Liesborn e.V."
besuchten das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus Ahlen.

16022012 

Das Museum Abtei Liesborn ist heute eines der bedeutendsten Museen des Münsterlandes und das größte des Kreises Warendorf. Der Kreis Warendorf ist Träger des Museums Abtei Liesborn. Es befindet sich in der barocken Abtsresidenz der ehemaligen Abtei der Benediktiner in Liesborn.
Das Museum in Liesborn will Einblick in Kultur und Kunst des Kreisgebietes vom Mittelalter bis heute geben. Die Verbindung von traditioneller Kunst mit moderner Kunst junger Künstler der Region macht den wesentlichen Reiz des Museums aus.

Zu den herausragenden Exponaten des Hauses gehört zweifellos die einmalige Sammlung von Kruzifixen, Kreuzen und Kreuzigungsdarstellungen vom 6. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

Bei diesen hehren Aufgaben und Zielen wird das Museum Abtei Liesborn vom Verein "Freunde des Museums Abtei Liesborn e.V." mit seinem Vorsitzenden, Altbürgermeister Herbert Gövert, Wadersloh, dem Vorstandsteam und den Mitgliedern wohlwollend unterstützt.

Diese wichtige zentrale Aufgabe verschließt nicht den Blick auf ein zu lobendes deutschlandweites Bildungs-Aktionismus Angebot. So werden die Mitglieder des Vereins am 15. und 16. Juni 2013 Kulturstätten in Gotha und Eisenach besuchen.

Auch nachbarliche Blicke auf die heimatliche Kultur werden angeboten. So besuchte im Februar eine Gruppe der Freunde des Museums Abtei Liesborn das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus in Ahlen.

Herbert Gövert gab einen kurzen Abriss über das Interreligiöse Museum und seinen Leiter Werner Fischer, der seit Jahrzehnten auch Mitglied des Vereins Freunde des Museums Abtei Liesborn ist.

Laut dem Evangelisten Lukas "Alles hat seine Zeit", sei man übereingekommen, dieses Thema, durch Museumsexponate unterstützt, für den Besuch als Vortrag zu wählen.
Nach der Fahrt durch die eisige Kälte wurde den Besuchern ein warmer Himbeertrank gereicht, bevor sie Platz nahmen vor den beleuchteten Glasschränken, die die Elementar- und mechanischen Uhren aus fünf Jahrhunderten zeigen.

An Modellen führte Fischer z.B. das Funktionieren einer Klepsydra, einer Wasseruhr, oder einer japanischen Nachtuhr vor, deren Lichtquelle mit Tran gespeist wird. Der Ideenreichtum, Instrumente für das Messen von Zeit zu konstruieren und anzufertigen, ist bis auf den heutigen Tag ein ehrgeiziges Ziel der Menschheit.

Die Zuhörer waren fasziniert und begeistert. Der Vorsitzende, Herbert Gövert, ging noch einmal auf die Art der Präsentation der Exponate und den Vortrag durch Werner Fischer ein und bedankte sich bei der Familie Fischer für den interessanten aber auch nachdenklichen Samstagnachmittag, der anders war, als man es erwartet hatte.

 

KFD Frauen 07 2017 kl

Bereits Ende des Jahres 2016 stellte die Vorsitzende der Gruppe „Frühschoppen der KFD Frauen von St. Ludgeri, Ahlen“ Frau Anne Reker, ihr neues Jahresprogramm für 2017 auf.

Bereits Ende des Jahres 2016 stellte die Vorsitzende der Gruppe „Frühschoppen der KFD Frauen von St. Ludgeri, Ahlen“ Frau Anne Reker, ihr neues Jahresprogramm für 2017 auf.

Die Damen treffen sich einmal monatlich morgens, um interessante Institutionen in Ahlen kennenzulernen und zu besuchen.

Für den 5. Juli 2017 vereinbarte Frau Reker mit dem Leiter des Interreligiösen Museums, Herrn Werner Fischer, einen Besuchstermin. Als der Termin näher rückte, brachte sie sich telefonisch noch einmal in Erinnerung und legte die Uhrzeit auf 9.45 Uhr fest.

Nach den vorangegangenen Regentagen zeigte sich die Sonne von ihrer besten Seite.
Daher nutzte Fischer die Gelegenheit, den Damen draußen im Schatten der Marienkirche den historischen „Hönermarkt“ = Hühnermarkt u.a. mit dem ehemaligen Baudenkmal „Heitmanns Erben“ dessen Grundriss mit einer Ziegelmauer angedeutet wird, sowie den von H. G. Bücker aus Vellern gestalteten Marienbrunnen aus Bronze vorzustellen.

Die vier Figuren zeigen den Apostel St. Bartholomäus, Luidger = Ludger, den 1. Bischof von Münster, die heilige Ida aus Herzfeld und Schwester Immakulata Elisabeth Tombrock aus Ahlen.

Über allem thront die Bronze vergoldete auf einer Sichel stehende Mutter Gottes mit dem Jesuskind.

Dann lenkte Werner Fischer die Blicke der aufmerksamen Damen auf die Fassade des Ahlener Goldschmiedehauses, Oststr. 69, mit den in Bronze-gegossenen vergoldeten Applikationen und erklärte: „Wir kommen aus einer bäuerlichen Umgebung und erinnern uns an die alten westfälischen Bauernhäuser mit ihren Giebeln, in deren Balken geschnitzte Namen und wichtige Begebenheiten ehemaliger Hausbewohner vermerkt sind, die eine Familiengeschichte erzählen.“
So kam es auf der mit hellblauen Ziegeln verklinkerten Giebelfassade des Hauses Oststrasse 69 in Ahlen zu einer Reflektion der Geschichte der Gold-Fischer-Familie. Dargestellt sind die Pfarrkirche in Hopsten, die Dome zu Münster, Osnabrück und Fulda, der Kaiserdom in Aachen und andere geschichtliche Bildnisse.

Originell und sehr interessant fanden die Damen die Idee, die beiderseitigen Türdrücker mit Bergkristall, die außen von der Hand des Seniors Werner Fischer und innen der des Juniors Raphael Fischer, der jetzt den Betrieb als Inhaber leitet, umfaßt werden.
Eine Dame merkte an, dass sie dieses Haus noch niemals so gesehen habe. Es sei ein Denkmal in der Stadt Ahlen.

Im Anschluß besuchten die 12 Damen das Interreligiöse Museum im Ahlener Goldschmiedehaus, wo Werner Fischer auf Wunsch von Frau Reker über die Zeitgeschichte sprach.

„Jeder Mensch hat seine Zeit.“ Er kann sie messen. Zu jeder Zeit waren die Menschen erfinderisch in der Messung der Zeit. Dies geschah mit Hilfe der sogenannten Elementaruhren wie Sonnen-, Wasser-, Feuer- und Sanduhren, die anhand von Museumsexponaten vorgestellt wurden.

Trotz aller Möglichkeiten der Zeitmessung bleibt jedem Menschen nur seine eigne Zeit.

Frau Reker bedankte sich im Namen ihrer Mitglieder für die erlebnisreiche Zeit des Morgens im Interreligiösem Museum im Ahlener Goldschmiedehaus und für die erklärenden Worte und die von Herrn Fischer erzählten Geschichten. Alle Damen spendeten reichlich Beifall.
Einige Damen fanden noch persönliche Worte über ihre Begegnungen mit der Gold-Fischer-Familie.

Zeitungsbericht Ahlener Volkszeitung 11.11.1986

15.10.2

Nicht immer sind es Vereine die das Interreligiöse Museum in Ahlen an der Oststraße besuchen. so trafen sich Ehepaare aus Sendenhorst am Mittwoch dem 15. Oktober um 17 Uhr im Museum.

Das gute Wetter lockte die Besucher auf die Oststraße um sich im Zentrum der Stadt Ahlen zu orientieren. Den Schaufensternahen Auslagen gilt das Interesse der Passanten beim gehen auf dem Bürgersteigen und weniger den Hausfronten die sich erst in einer gewissen Abstand entfernung zeigen. Aber wer hat im Alltag schon Muße sich Hausfronten anzusehen.

Herr Fechner berichtet in der Glocke vom 04.07.2016:

Zeitungsbericht Stadtfest

Eine ehemalige Ahlenerin leitete der Familie Fischer einen Bericht im Monatsjournal für Teltow, Kleinmachnov, Stahnsdorf, Großbeeren und Steglitz-Zehlendorf im August 2016 zu:

Zeitungsbericht Besucher der Stadt Ahlen

Wir danken Frau M. L. herzlich für das Zuleiten des Berichtes aus dem Berliner "lokalreport".

Oberin Livramento de oliveir

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Der Leiter des Museums, Werner Fischer, und der Geschäftsführer der
Gesellschaft für Wirtschaftsförderung, Jörg Hakenesch.


Wer das Werk der Vorfahren achtet, bekommt das Gespür, Neuwertiges zu fördern.

"Ahlen zählt zu den wenigen Städten dieser Größenordnung, die eine eigene Gesellschaft für Wirtschaftsförderung vorhalten. Neuer Chef ist Jörg Hakenesch, der das Amt des Geschäftsführers am 15.05.2014 übernommen hat.

Auf seiner Kennenlerntour besuchte Herr Hakenesch am 10. November 2014 auch das Interreligiöse Museum im Ahlener Goldschmiedehaus. Museumsleiter Goldschmiedemeister Werner Fischer führte ihn etappenweise durch die Ausstellung.
Ausgesuchte Museumsexponate wurden vorgestellt und besprochen auch unter dem Aspekt der Einmaligkeit. Das Wissen um die Einmaligkeit verschiedener Museumsexponate verbreitet den Reiz und die Neugier auswärtiger Besucher, zu einem Museumsbesuch nach Ahlen zu kommen.

Ein weiterer Gesprächspunkt waren verschiedene innerstädtischen Quartiere, sprich Häusergruppen und Plätze, die nicht zu den schönen Ansichten und Aussichten von Ahlen zählen, deren Änderung aber zum Aufgabengebiet des Wirtschaftsförderungsamtes zählen.

Vorausschauend wurde auch der Beginn des neuen Dezenniums des Wirtschaftspreises der Stadt Ahlen angesprochen.

Mit der jährlichen Verleihung des Wirtschaftspreises kommt die starke Verbundenheit der Stadt Ahlen zur heimischen Wirtschaft zum Ausdruck. Der Preis soll das Engagement von Unternehmern, Handwerkern, Kaufleuten und Freiberuflern in der Gesellschaft würdigen.
Dabei wird der Wirtschaftspreis der Stadt Ahlen in Gestalt des Ahlener Mammuts als Anerkennung und Wertschätzung für besondere Verdienste um den Wirtschaftsstandort Ahlen verliehen. In 2015 jährt sich diese Würdigung bereits zum 10. Mal. Gestaltet wurde der Preis vom Lünener Künstler Andrzej Irzykowski.

Zu der Würdigung zählt aber nicht nur die Urkunde und die Mammutstatur, sondern jeder Preisträger darf sich auch "Mammutianer" nennen, eine Wortschöpfung von Werner Fischer, dessen geistige Mitarbeit auch in das Jubiläumsfestival im Oktober 2015 einfließen wird."

Es war mir eine große Ehre, Gast in Ihrem Goldschmiedehaus im Interreligiösen Museum sein zu dürfen.  

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Bereits zum 3. Mal besuchten die Senioren der Gewerkschaft Verdi mit ihrem Vorsitzenden Herrn Hejnal das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus Ahlen.
Die beiden Vorträge über das Sakralgerät und ihre Verwendung sowie das Leben in der Synagoge und dem jüdischen Haus waren in so guter Erinnerung geblieben, dass dieses Mal über die Zeit und ihre Geschichte gesprochen wurde anhand von Erklärungen der museumseigenen Zeitmesser und Zeitgeräte.
Der Vortrag begann bereits am Marienplatz im Schatten der Marienkirche, indem die goldenen Applikationen an der Giebelseite des Goldschmiedehauses Fischer und die Figuren am Eingang des Hauses erklärt wurden.
Über die Prominententreppe - von Besuchern so benannt - betraten die Damen und Herren das Museum, nahmen Platz und hörten einen wissenschaftlichen aber auch gleichzeitig einen humorvollen Vortrag mit der Vorstellung einiger museumseigenen Exponaten.
Herr Wilfried Hejnal, Ahlen, sprach dem Ehepaar Fischer für die Anwesenden seinen Dank aus und fügte an, dass er wieder einmal begeistert sei über die Art des Vortrags und die herausragenden Schätze des Museums im Goldschmiedehaus.

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Drei Vorstands-Mitglieder der St. Eligius Gilde Goch, die 1525 gegründet wurde, besuchten am 29. September 2012 Ahlen. Es waren René Gravendyk, Gildemeister 2001, Heinrich Wessels, Gildemeister 2009 und Sebastian Henning, Gildmeister 2011.
Sie wurden von Werner Fischer, Gründer der Deutschen Goldschmiede-Gilde St. Eligius, an der Werse empfangen.

Der spezielle Stadtrundgang begann beim Ahlener Kunstmuseum, Weststr. , Rathaus, Kino, durch die Drosselgasse zur Skulptur des Hl. Ludgerus und zum Relief der "Blindenheilung", St. Bartholomäus mit seiner Doppelmadonna aus dem 17. Jh., dem Sakramentshäuschen von 1512. Weiter ging es über den Marktplatz mit dem alten Rathaus zur "Sigmund Spiegel Erinnerungtafel", zum Kolpingdenkmal in der Kolpingstr. , zur Europäischen Akademie der Gold- und Silberschmiede, Hellstr. 18,
über die Oststraße zum Museum im Goldschmiedehaus, das mit seiner Hausfassade und seinen Exponaten einen expliziten Eindruck hinterließ.

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Kulturreise nach Ahlen

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Ein "Köppken Kaffee und ein Stücksken Kuchen" stärken westfälische Frauen für einen inhaltsreichen Vortrag. Foto: Raphael Fischer

Pünktlich am Donnertag, 10. Mai 2012 um 15 Uhr traf die angemeldete Gruppe der katholischen Frauen der Kirchengemeinden St. Christophorus und Maria Frieden aus Werne an der Lippe im Interreligiösen Museum in Ahlen, Oststr. 69 ein.

Der Kaffee duftete schon und der mitgebrachte Kuchen fand seine dankbaren Abnehmer.

Pfarrdechant Klaus Martin Niesmann, Werne, stellte Museumsleiter Goldschmiedemeister Werner Fischer vor, der im Marienmonat Mai das Lied "Meerstern, ich dich grüße" anstimmte, und mit dem Schifferklavier begleitete.

Nachdem die Gesellschaft die Plätze zum Vortrag im Museum gewechselt hatte, erfolgte durch Fischer die Vorstellung ausgesuchter Exponate aus dem Bereich der katholischen sakralen Kunst.

Da es sich um eine homogene Gruppe gläubiger, praktizierender Christen handelte, ging Fischer nicht nur auf die Kunstgegenstände als Museums- und Kulturgut ein, sondern lobte und erinnerte dabei auch an die Amtskirche, die der Bildsprache z. Zt. wenig Raum in den Kirchen aber auch im christlichen Haus bietet.
Fischer fand nicht nur große Zustimmung, sondern auch große Anerkennung vom Kreis christlicher Frauen aus Werne. Dechant Niesmann sagte: "Es war zeitweise mucksmäuschenstill während Ihres Vortrags."

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Gespannte Aufmerksamkeit der Besuchergruppe aus Werne an der Lippe bei der Vorstellung von Museums-Exponaten der sakralen Kunst. Foto: Raphael Fischer.

5.8.4

An einem von der Sonne begünstigen, himmlischen Sommerabend versammelte sich am 5. August 2014 um 19 Uhr 30 eine gemischte Gruppe der KfD von Ehepaaren, alleinstehenden Damen und Herren.

Frau Anny Gunnemann, die im Hintergrund wirkende ehemalige Verkäuferin von "Gold Fischer", hatte das Treffen organisiert und vorbereitet.

Werner und Raphael Fischer empfingen die Gruppe, deren Mitglieder fast alle im Seniorenalter waren - die älteste Dame war 85 Jahre alt - auf der Oststraße vor dem Haus 69.

Werner Fischer stellte den gegenüberliegenden Marienbrunnen vor, um sich dann der Fassade des Goldschmiedehauses mit ihrer Bildgeschichte zuzuwenden. Die Erklärung endete mit dem berühmtesten Goldschmied aller Zeiten "Benvenuto Cellini". Benvenuto heißt in der Übersetzung aus dem italienischen "herzlich willkommen" und mit dieser Aufforderung betraten die Besucher das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus. Die homogene Gesellschaft war von den Ausführungen sehr angetan. Ein Besucherin sagte bei der Verabschiedung: "Es war ein sehr lehrreicher Abend, ich habe heute viel dazugelernt."

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Vortrag mit Diskussion
Hans-Joachim Kölsch: Der Buddhismus

Der Buddhismus ist die Lehre von Siddharta Gautama. Er kam als Hindu zur Welt. Später beobachtete er, dass alle Menschen auf der Welt leiden.

Manche, weil sie krank, arm oder einsam sind, andere, weil sie ein schlimmes Schicksal verkraften müssen. Aber auch gesunde, reiche und vom Schicksal verwöhnte Menschen sind von Unzufriedenheit oder sogar Neid, Gier oder Hass geplagt.

In einer Meditation fand Siddharta nach buddhistischem Glauben einen Weg, sich von allem Leid zu befreien. Er führte ein bescheidenes Leben, bescherte seinen Mitmenschen nur Freude und Gutes und betrachtete alle Menschen und Dinge, ohne sie in irgendeiner Form zu bewerten.

Das führte ihn zur wahren Erkenntnis aller Dinge. Damit war er der Buddha.

Buddha heißt »der Erleuchtete«. Siddharta Gautama erzählte den Menschen von seinen Erfahrungen, damit auch sie sich von allem Leid befreien und in Frieden leben konnten. Das war vor rund 2500 Jahren.

Seine Lehre ist inzwischen sehr verbreitet – vor allem in Asien.

Auch anderen Menschen kann es gelingen, ein weiser und erleuchteter Mensch und damit ein Buddha zu werden.

Der Referent ist Leiter des Museums am Trifels in Annweiler (Rheinland-Pfalz) und Experte für asiatische Religionen.

Für Studiosus und andere Veranstalter leitet er Exkursionen nach Nepal und Südostasien.

Heimatforscher

Ein Telefonat: Hallo, mein Name ist..... aus Hohensyburg und ich habe eine versprochene Einladung zu realisieren, die etwas ganz Besonderes sein soll für unsere Dortmunder Freunde. Können wir am Samstagvormittag, dem 2. Mai 2015 bei Ihnen einen Museumsbesuch abstatten?

Ich habe mich bereits im Internet unter www.museumimgoldschmiedehaus.de informiert und meine Frau und ich meinen, dass wir unseren Freunde mit diesem Besuch eine große Freude bereiten können.
Nach meinem "Ja" erreichte mich eine Mail, in der sich das anrufende Ehepaar bildlich vorstellte und mir einige Daten persönlicher Art mitteilte.

Am Samstag Morgen pünktlich zum vereinbarten Termin um 11 Uhr waren die Herrschaften angekommen und es entwickelte sich ein Museumsrundgang ganz spezieller Art im christlichen Sakralbereich. Zu schnell verging die Zeit und die Gäste waren voll des Lobes.
Der Arrangeur aus Hohensyburg hatte für Museumsleiter Werner Fischer eine Zeitungsmeldung mit Foto der Ruhr Nachrichten vom 24.12.2014 mitgebracht, den Werner Fischer erst am nächsten Tag lesen konnte.

"Die Frau an der Seite des Papstes". Wie eine Skulptur des Apostels Petrus und seiner Frau in die evangelische Kirche St. Peter kamen.
Weiter heißt es:
Petrus, der erste Jünger, an der Seite einer Frau mit langen Flecht-Zöpfen und weitem Kleid - das ist ein bibelanalytisches Wagnis. Denn die Existenz dieser Frau an seiner Seite ist in der Heiligen Schrift nur über einen Umweg erwähnt. Jesus heilt in der Matthäus-Überlieferung Petrus' Schwiegermutter. Also muß er auch eine Ehefrau gehabt haben. Weil eine solche Folgerung nicht ganz unproblematisch ist, haben sich nur wenige darstellende Kirchenkünstler an einer solchen Darstellung versucht.

hollaender

Den Besten, Marinus, Moezelrinkweg 4, 7106 cp, Ratum NL

Holländische Museumsbesucher aus Ratum besuchen das Interreligiöse Museum in Ahlen

In den letzten Monaten des Jahres 2016 erreichte Werner Fischer ein Telefonat aus den Niederlanden - aus Holland - wie wir in Westfalen sagen. Die Stimme am anderen Ende der Telefonleitung aus Ratum erkundigte sich nach der Möglichkeit, das Interreligiöse Museum im Ahlener Goldschmiedehaus zu besuchen. Termin:
1. Juni 2017 um 15 Uhr. Eine telefonische Rückfrage am 31.05. 2017 bestätigte den Termin. Bei diesem Telefonat wurde mir mitgeteilt, dass es sich um eine Freundesgruppe aus Holland handelt, die für eine Woche Quartier in einem Neubeckumer Hotel bezogen hat und von dort aus mit Fahrrädern die nähere Umgebung erkundeten. Auch Ahlen wurde angesteuert. Unter festlichem Glockengeläut von St. Marien wurde die Gruppe von Werner Fischer empfangen. Nach einem Gemeinschaftsfoto richteten sich die Augen der Anwesenden auf die Fassade des Ahlener Goldschmiedehauses mit seinen Symbolen aus vergoldeter Bronze. Alle Anwesenden hörten dem Goldschmiedemeister gespannt zu, der es verstand, seinen Vortrag mit holländischen Vokalen und Münsterländer Platt zu präsentieren. Dem folgte der Besuch im Fachgeschäft für Uhren, Schmuck und Porzellan auf ausdrücklichen Wunsch des Organisators der Reise, Herrn Marinus den Besten, der sich als Porzellanliebhaber autete. Die Besucher waren erstaunt über die große Auswahl von Meißner Porzellen Artifakten. Dann ging es eine Treppe höher ins Interreligiöse Museum, wo die Gruppe von Frau Anni Fischer empfangen wurde. Bei den hohen sommerlichen Temperaturen war es für die Gäste eine Erholung, in den bequemen Sesseln (Ahlenern Erzeugnisse) Platz zu nehmen.
Werner Fischer stelle den Besuchern aus den Niederlanden Exponate der Zeitgeschichte vor und wußte über den ein oder anderen Gegenstand manche Anekdote zu erzählen.
Nach dem Vortrag bedankten sich die Teilnehmer beim Ehepaar Fischer mit höchstem Lob für die Führung und die wundervolle, unvergessliche Stunde in Ahlen.

Die Mitglieder des "Inner Wheel Clubs Ahlen" trafen sich am 2. Juni 2010 im Museum im Goldschmiedehaus Ahlen.
Nach dem Willkommensgruß der Präsidentin, Frau Stroick, an die über 30 anwesenden Damen bat sie Museumsleiter
Werner Fischer, über den von ihm favorisierten Vortrag über die Geschichte des religiösen Judentums
anhand der Exponate des Museum zu sprechen.Nach dem Vortrag, der allseits offene Anerkennung fand, wurden noch viele Gespräche über die Weltreligionen geführt. Die Exponate des Museums regten mit dazu an.

Internationale Frauengruppe

Das Internationale Frauenfrühstück in der Familienbildungsstätte in der Klosterstraße ist im Ahlener Jahresrundblick eine feste Größe und eine großartige Idee.

Frauen aus aller Welt freiwillig zusammenzuführen, um miteinander und untereinander zu reden und auch gemeinsam zu speisen, ist genial. Die Möglichkeit zu haben, sich vorzustellen, sich frei austauschen zu können, ist ein Schlüssel für den völkerverbindenden Frieden. Viele Themen, Ansichten wie auch Kenntnisse der einzelnen Damen geben bei den Gesprächen Einblicke in die verschiedenen Religionen und bitten um Verständnis und Toleranz; denn das sind Grundlagen für gute Gespräche und Handlungen.

Frau Bettina Neuhaus organisierte vorab für interessierte Damen aus unterschiedlichen Ländern einen Besuch des Interreligiösen Museums im Goldschmiedehaus Ahlen im Anschluß an ihr regelmäßig stattfindendes Frauenfrühstück, was am 19. September 2016 stattfand.

Grund: Museumsleiter Werner Fischer hatte darum gebeten, um mehr über die Verwendung verschiedener religiöser Gegenstände im täglichen Gebrauch der Menschen anderer Kulturkreise zu erfahren.

Glücklicherweise konnten einige Damen Texte aus dem Arabischen, Persischen, Türkischen Sprachraum übersetzen, die dem Islam und dem Hinduismus oder dem ehemaligen osmanischen Reich zuzuordnen sind. Darüber war Werner Fischer sehr froh. Der nächste Besuchstermin der Damen im Interreligiösen Museum im Ahlener Goldschmiedehaus findet am Samstag, dem 16. September 2017 statt.


 

Treffen der Völker und Religionen


Der Integrationskurs des internationalen Frauentreffs aus dem Mehrgenerationenhaus Beckum traf sich am Freitag, den 26. Februar 2010 im Interreligiösen Museum im Goldschmiedehaus Ahlen zur Besichtigung der Ausstellung: ISLAM und türkisches Leben.
Großes Staunen herrschte bei den Besuchern, als sie sich beim Betrachten der Exponate in ihrer eigenen Religion wiederfanden.
Ein Lächeln huschte bei einigen Damen über die Wangen, wurden sie doch an ihre Heimat erinnert, in der sie geboren waren.

Frau Osteroth, Beckum, hatte den Besuch des Museums in Ahlen eingefädelt und organisiert. Die Gäste nahmen in bequemen Sesseln Platz und Museumsleiter Werner Fischer stellte Passagen aus der Tora, der Bibel und aus dem Koran vor. Dabei wurde offenkundig, dass die muslimischen Frauen über ein profundes Wissen verfügten, was den Koran wie auch ihre Religion anbetrifft. Nicht minder wurde zur Kenntnis genommen, dass die indonesischen Frauen sich sehr sachkundig über die christliche Religion äußerten. Auch die Atheisten unter den Frauen kamen zu Wort. Als ruhender Fels stand Fischer in der Brandung und bemühte sich, jeden aufkommenden Hauch von Fanatismus mit überzeugenden Worten liebenswürdig in die Schranken zu verweisen.
Nicht das Trennende sondern das Verbindende kann ein Zusammenleben mit dem Nachbarn im neuen Heimatland garantieren, so Fischer. Sodann stellte er Exponate der Ausstellung Islam und türkisches Leben und ihre Bestimmung in Gemeinsamkeit mit einigen Frauen muslimischen Glaubens vor.
Einige von ihnen sprachen arabisch, sodaß es keine Übersetzungsschwierigkeiten gab.
Herr Fischer bat die Damen, ihm ihre Religionszugehörigkeit und ihre Nationalität aufzuschreiben. Folgende Länder wurden vermerkt: Brasilien, Deutschland, Indonesien, Jordanien, Kongo, Libanon, Polen, Rußland, Syrien, und Türkei.
Als Religionszugehörigkeit wurde angegeben:
Armenier, Moslem, evangelische und katholische Christen, russisch Orthodoxe, Atheisten, Heide.
Die Damen bedankten sich fröhlich und herzlichst für die Führung
und planen, demnächst wiederzukommen ins interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus Ahlen.

Das Internationale Frauenfrühstück in der Familienbildungsstätte in der Klosterstraße ist im Ahlener Jahresrundblick eine großartige Idee und eine feste Größe.

Frauen aus aller Welt freiwillig zusammenzuführen, um miteinander und untereinander zu reden und auch gemeinsam zu speisen, ist genial. Die Möglichkeit zu haben, sich vorzustellen, sich frei austauschen zu können, ist ein Schlüssel für den völkerverbindenden Frieden. Viele Themen, Ansichten wie auch Kenntnisse der einzelnen Damen geben bei den Gesprächen Einblicke in die verschiedenen Religionen. Sie bitten um Verständnis und Toleranz; denn das sind Grundlagen für gute Gespräche und Handlungen.

Nur Frauen und ein Mann

Frau Bettina Neuhaus organisierte am 19. September 2016 im Anschluß an das regelmäßig stattfindende monatliche Frauenfrühstück für interessierte Damen aus unterschiedlichen Ländern einen Besuch des Interreligiösen Museums im Goldschmiedehaus in Ahlen.

Grund: Museumsleiter Werner Fischer hatte um eine Besichtigung gebeten, um mehr über die Verwendung verschiedener religiöser Kult-Gegenstände der Menschen anderer Kulturkreise u.a. speziell über eine Tempeltür aus Asien zu erfahren. Glücklicherweise konnten einige Damen Texte aus dem arabischen, persischen, türkischen Sprachraum übersetzen, die dem Islam und dem Hinduismus oder dem ehemaligen osmanischen Reich zuzuordnen sind. Darüber war Werner Fischer sehr froh.

Die Damen waren im September 2016 sehr angetan von der Atmosphäre des Museums und den Exponaten, so daß der Gedanke reifte, das Internationale Frauenfrühstück ein Jahr später, nämlich am 16. September 2017 von der Familienbildungsstätte in der Kloster- Straße in das Interreligiöse Museum, Oststr. 69 zu verlegen.

Der Leiter des Museums, Goldschmiedemeister Werner Fischer und seine Frau Anni sprachen die Einladung aus, die dankbar angenommen wurde. Es kam zu einer prächtigen Zusammenarbeit dank des Einsatzes u.a. der Vorsitzenden Frau Laina Remer und Frau Bettina Neuhaus.

Am Samstag, dem 16. September 2017 um 10 Uhr trafen sich die Damen aus den verschiedensten Herkunftsländern der Welt in Ahlen an der Oststr. 69. Jede der Damen brachte aus ihrem Herkunftsland selbstgefertigte Spezialitäten mit, die in prallgefüllten Taschen und Körben angetragen wurden und so den Buffet-Tisch überreichlich füllten. Man wünschte ich allseits „Guten Appetit“.

Nach dem Genuß der deutschen und fremdländischen Köstlichkeiten des Buffets überraschte Werner Fischer die Damen mit einem spannenden und humorvoll gespickten Vortrag über einige Exponate des Museums, der den etwa 40 anwesenden Damen noch lange in Erinnerung bleiben wird, wie Frau Laina Remer im Namen ihrer Vereinigung, dem Ahlener Internationalen Frauenfrühstück, dankbar ausführte.

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Frau Anni Fischer hat eine Frage an Frau Birsen Budumlu aus Ahlen.
Frau Budumlu war Mitinitiatorin der Ausstellung "Islam und türkisches Leben" 2010 im Rahmen der "Politisch-kulturellen Wochen Türkei" der Volkshochschule Ahlen im Interreligiösen Museum im Ahlener Goldschmiedehaus.

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Werner Fischer wird von einer Teilnehmerin befragt und fotografiert während seines Vortrages beim Internationalen Frauenfrühstück 2017. Erklärt wird ein komplizierter Zeitmesser, bei dem auf einer schiefen Ebene eine rollende Kugel läuft und nach 30 Sekunden die Ebene zur anderen Seite kippt, sodass die Kugel wieder zurück läuft. Dieser Vorgang wiederholt sich 60 mal in einer Stunde.

Siehe auch unter Interreligiöses Museum im Goldschmiedehaus, Exponate, Uhren / Zeitmesser, Großuhren und weiter nach rechts Kugellaufuhr.

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3 Damen beim Internationalen Frauenfrühstück im Interreligösen Museum im Ahlener Goldschmiedehaus v.l.n.r. Frau Titta Schmidt, Indonesien/Insel Java, Frau Lütkehaus, Ahlen und Frau Anni Fischer

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Guten Appetit haben die Damen Bettina Neuhaus, Mitorganisatorin des morgendlichen Treffens im Interreligiösen Museum, Frau Birsen Budumlu aus Ahlen und die anderen Damen.

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Rechts die Mitbegründerin und Vorsitzende des Internationalen Frauenfrühstücks, Frau Laina Remer, und Frau Anni Fischer vom Interreligiösen Museum im Ahlener Goldschmiedehaus schauen zufrieden in die Kamera. Dank an Frau Remer sowie ihren Helferinnen für die Organisation und das gute Gelingen der morgendlichen Veranstaltung.

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Werner Fischer am Rednerpult hat aufmerksame Zuhörerinnen.

Am 30.01.2012 besuchten 17 Schüler und Schülerinnen des Städtischen Gymnasiums Ahlen, Jahrgangsstufe 9, mit ihrer Lehrerin Waltraud Rausch
die Ausstellung "Götterwelt des Hinduismus". Werner Fischer führte durch die Ausstellung.

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Jubiläumsklasse 60 Jahre Schulentlassung seit 1955 der Norden-Schule Ahlen, eine Klassengemeinschaft mit ihren drei eifrigen Organisatorinnen Frau Seiler, Frau Mehring und Frau Hunke.

Mit Gott fang an! Mit diesem Sinnspruch trafen sich 25 Frauen um 11 Uhr in der Ahlener Marienkirche.
Dort wurden sie von Pastor Willy Strohband im Rochett mit Stola erwartet, der sich für die erwartungsvollen Damen noch schnell kämmte und das Lied "Großer Gott wir loben dich" anstimmte. Nach diesem Morgenlob plauderte der Pastor - in Ahlen auch liebevoll "Willi" genannt - und wollte erfahren, wer denn von den ehemaligen Schülerinnen in Ahlen geblieben sei oder wohin sie die Reise geführt habe? In die Nähe oder Ferne?
Mitleidig jedoch auch fröhlich berichtete er über seine persönliche Schulzeit und über seinen heutigen Religionsunterricht in Ahlens-Schulen z.B., dass er mit den Kindern auch zum Friedhof gehe, um so auf spielerische Weise dem Tod den Stachel zu nehmen; denn auch der Tod gehöre zum Leben.
Die Namen der verstorbenen Mitschülerinnen wurden vorgelesen und gleichzeitig zündete der Geistliche auf dem Altar für jede Verstorbene ein Licht an. Mit einem Licht gedachten die Teilnehmer den Toten der Flugkatastrophe in Frankreich.
Pastor Strohband beendete den Gottesdienst, indem er jedem Teilnehmer einen kleinen, süßen Marienkäfer verehrte.

Nachdem auch Werner Fischer ein Marienkäfer zugeflogen war, führte er die Teilnehmerinnen über den Marienplatz mit dem heutigen Marienbrunnen zur sprechenden Fassade des Goldschmiedehauses.
Sodann wurden die Gäste in der Schatzkammer des Ahlener Interreligiösen Museums empfangen.

Vorab war eine Themenauswahl durch die Verantwortlichen erfolgt. Die Jubiläumsschülerinnen lauschten gespannt den Worten von GM Werner Fischer. Fischer informierte über das jüdische Leben in der Welt, im jüdischen Haus, in der Familie und der Synagoge. Anhand von Museumsexponaten wurden Vergleiche angestellt zwischen dem Judentum, dem Islam und den christlichen Religionen.

Ein Buchgeschenk zur Erinnerung an ein stolzes Jubiläum und den gelungenen Morgen zeigte fröhliche und dankbare Gesichter.
Für Fischer rief diese Begegnung besondere Erinnerungen wach; denn einige Damen erinnerten ihn mit dem Ring an ihrer Hand daran, dass er vor vielen Jahren die Trauringe für das junge Paar geschmiedet hatte. Die Erinnerung schenkt dem Bilde das Leben.

 Das Bild zeigt die Jugend Küstergruppe aus Werne an der Lippe

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Im Jahresprogramm des Vereins wurde den Mitgliedern angeboten, sich am Mittwoch, 15. April 2015 um 17 Uhr im Interreligiösen Museum im Goldschmiedehaus Oststr. 69 einzufinden, um sich einen Vortrag über die "Sakrale Kunst" anhand von Museumsexponaten anzuhören.

Dieser Mittwoch im April war der erste Sommertag mit 26 Grad. Ein Tag, den jeder gern im Freien verbringen und genießen und an keiner Innenveranstaltung teilnehmen möchte.
Ob wohl Besucher kommen?

Werner Fischer konnte auf dem Marienplatz 20 Personen am Marienbrunnen begrüßen, der momentan kein Brunnen ist, weil die Ahlener Stadtwerke ihn mit Wasser speisen.
Aus dem Bronze-Becken erwächst eine Säule, die u.a. eine vergoldete, auf einem Halbmond stehende Muttergottesdarstellung mit dem Jesuskind auf dem Arm zeigt, die sogenannte Mondsichel-Madonna.
Werner Fischer erinnerte daran, dass das Kunstwerk mit der von dem Künstler H. G. Bücker aus Vellern geschaffenen Mondsichelmadonna zunächst den Blick nach Westen richtete. Sie wurde nach einigen Jahren mit Blick nach Osten gewendet.

Warum? Das Sterbehaus der Gottesmutter Maria "Meryemana" soll sich nahe der Stadt Ephesus in der Türkei befinden, das bereits zwei Päpste in den letzten Jahrzehnten besucht haben. Einheimische Christen könnten annehmen, dass der Ost-Blick der Madonna auch die mehrheitlich im Ahlener Osten wohnenden ausländischen Mitbürger in ein Willkommen einschließt.

Unterhalb der Mondsichel-Madonna thront eine Vierergruppe. Der an Jahren Älteste ist der Märtyrerapostel Bartholomäus, Stadtheiliger und Patron der Stadt Ahlen, dem die Haut bei lebendigem Leibe abgezogen wurde. Als Attribut hält er das Schabmesser in seiner Hand.
Anno 742 Jahre wurde in Friesland der Heilige Luidger (Ludgerus), Ordensgründer unseres Bistums geboren, in dessen Lebensbeschreibung eine Blindenheilung in Ahlen genannt wird, die an der Pastorat von St. Bartholomäus in einem Bronze Bildnis dokumentiert wird.
I
n der in der Lebensbeschreibung des hl. Ludgerus "vita s. Liudgeri, auctore Altfriedo Episcopo" wird Ahlen mit dem Wort Alna bezeichnet. Im Heberegister des Kloster Werden/Ruhr vom 9. bis zum 13. Jahrhundert, finden wir unter Urbar A§7 Amt Sandorats (Im Dreingau) unter Ziffer 85: "In Alnon un unam dimidium siclum" den Stadtnamen als Alnon festgelegt.
Nach Prof. Dr. Arnold Angenendt, Münster und Prof. Dr. Paul Leidinger, Warendorf gehen die Pfarreien Ahlen, Beckum, Freckenhorst, Herzfeld, Liesborn und Warendorf auf Taufkirchen des 8. Jahrhunderts zurück.
In diesem Kontext ist auch die Darstellung der Heiligen Ida von Herzfeld, die Patronin der Schwangeren, am Ahlener Brunnen zu sehen, eine nahe Verwandte Karls des Großen.
Die vierte Figur zeigt die Ahlenerin Elisabeth Tombrock, die in Lourdes Heilung erfuhr und als Schwester Immakulata als Ordensgründerin weltweit segensvoll wirkte, deren Leistungen jedoch noch auf eine kirchliche Würdigung warten.
Nachdenklich widmete sich die Besuchgruppe der Fassade des Goldschmiedehauses.
An der "Prominentenwand" vorbei erreichten die Besucher das Museum, wo man Platz nahm, um dem Vortrag von Werner Fischer über die Sakrale Kunst anhand einiger Exponate des Museums zu lauschen.
Ein herzlicher Dank seitens des Vorsitzenden der KAB St. Michael Ahlen, Herrn Josef Sobkowiak, schloß sich an. Die Besucher waren sehr angetan von dem Gehörten und Gesehenem und den vielen neuen Erfahrungen. In manchem Händedruck beim Abschied lag Dankbarkeit und eine unausgesprochene, tiefe Erinnerung religiöser Vergangenheit.


Die Ausstellung "Jüdisches Kulturgerät" im Goldschmiedemuseum Fischer lockte zahlreiche Teilnehmer an.
Sie wurden nicht enttäuscht ! Werner Fischer verstand es, sein umfangreiches Wissen sehr unterhaltsam weiterzugeben !
Nach seinem Vortrag blieb noch genügend Zeit für Fragen und Diskussionen.
Eine rundum gelungene Veranstaltung !
Vielen Dank an Werner Fischer !

Burkhard Lerley
1.Vorsitzender

KAB-Kette ist Dauerleihgabe

2014-02-23 12.11.08

Vertreter der KAB St. Josef sind am Sonntagvormittag im Ahlener Goldschmiedemuseum zusammengekommen um der Familie Fischer die Vereinseigene Königskette als Dauerleihgabe zu übergeben.

 

Worte von Werner Fischer:

Alles hat seine Zeit!

Zu allen Zeiten mußten sich die Menschen schützen vor den Naturgewalten aber auch gegen Feinde. Das betraf sowohl die Gemeinschaften wie auch die Einzelperson.

Zu diesem Zwecke entstanden Bruderschaften, Gilden und Vereinigungen.

In Erinnerung an diese heere Aufgabe sowie auch zur Freude wurden Schützenfeste organisiert und gefeiert, deren Ziel es war, den besten Schützen zu ermitteln, der als Schützenkönig ausgezeichnet wurde und dem gestattet wurde, sich eine Königin an seine Seite zu nehmen. Dieses wurde durch die Stiftung eines Königsschildes dokumentiert, das an der Schützen-Königs-Kette seinen Platz erhielt.

Neben den Schützenvereinen und Schützengilden nahmen u.a. auch katholische Vereine diesen Brauch auf. Leider besteht seitens der jüngeren Generationen kein oder nur noch wenig Interesse zur Aufrechterhaltung dieser Bräuche. Das hat zur Folge, dass die wertvollen Königsketten, die einstmals in dunklen Banktresoren gelagert wurden, aufgrund von Vereinsentscheidungen nun einen ständigen Platz im Interreligiösen Museum im Goldschmiedehaus Ahlen zur Besichtigung finden.

Seit dem 8. Januar 2011 befindet sich die 1. Prinzenkette der Stadt Ahlen im Museum.

Seit dem 4. Dezember 2012 befinden sich die Schützenkönigsketten der Kolpingsfamilie Ahlen, Jung- und Altkolping, erstes Königsschild von 1922, nebst Diadem und Tanzkette im Museum.

Seit dem 23. Februar 2014 haben auch die Schützenkönigskette, das Diadem und die Tanzkette der KAB St. Josef Ahlen ihren Platz im Museum gefunden.

 
 
KAB Steinbeck aus dem Tecklenburger Land
besichtigte das Museum im Goldschmiedehaus Ahlen

40 Männer und Frauen fuhren mit der KAB Steinbeck nach Ahlen. Schon am dortigen Rathaus wurden Sie vom Museumsleiter Werner Fischer in Empfang genommen und durch die Innenstadt geführt. Der Hopstener wohnt seit 1953 in Ahlen und konnte die Schönheiten der Stadt gut vorstellen. Auch seine Frau Anni geb. Schwienheer, stammt aus Hopsten. Seit 1984 führt Werner Fischer das Goldschmiedemuseum, er hat es aufgebaut und ausgebaut. Zu sehen und zu bestaunen waren Werke der sakralen und christlichen Goldschmiedekunst, aber auch Zeitmessgeräte, Elementaruhren und mechanische Uhren ab 1585.
Antike Jüdische Kultgeräte aus der Synagoge und dem jüdischen Leben gehören ebenfalls zur Ausstellung. Jeder konnte die Gegenstände auf sich wirken lassen, es wurde aber zusätzlich anschaulich erklärt.
Nach diesem erlebnisreichen, informativen Nachmittag verabschiedete sich die KAB mit herzlichem Dank und dem Steinbecker Lied.

Auszug aus der Presseveröffentlichung der Ibbenbürener Zeitung.

Aufklaerer 7

Damenprogramm anlässlich der Mitgliederversammlung des Kameradschaftsverbandes Aufklärer 7 im interreligiösen Museum im Goldschmiedehaus.

Auf Empfehlung von Steven Scholle, der gerade erst seinen Dienst in der Ahlener Westfalenkaserne beendet hat, besuchten die Partnerinnen der Soldaten des Kameradschaftsverbandes Aufklärer 7 das interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus.

Kurzweilig gab Goldschmiedemeister Raphael Fischer Einblicke in die Sammlung und erläuterte an Beispielen die Verwendung der Exponate zu den religiösen Riten.

Die zum Teil weit angereisten Zuhörerrinnen waren beeindruckt und bedankten sich mit den Worten, "Das hätten wir in Ahlen nicht erwartet".

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Katholische Frauengemeinschaft St. Maurizius, Enniger

Enniger – Ahlen und zurück mit dem Fahrrad

Nach einer Stärkung im Café Chagall besuchten die Mitglieder der Katholischen Frauengemeinschaft St. Mauritius aus Enniger das Museum im Goldschmiedehaus an der Oststraße und lauschten dem Vortrag von Werner Fischer.

Dank an Frau Hildegard Graban für die gute Organisation.

Beim Besuch von Copy and Paper auf der Warendorferstrasse in Ahlen traf Werner Fischer mit Herrn Lange zusammen. Herr Lange verkündete, er habe gehört, dass die Führungen im Interreligiösen Museum in Ahlen sehr interessant seien und er wolle den Mitgliedern seines gemischten Kegelclubs „Dat Pümpken“ den Vorschlag zu einem Museumsbesuch unterbreiten.

So kam der Termin am 5. März um 15 Uhr zustande. Pünktlich versammelte sich die aus Damen und Herren bestehende Gruppe bei prächtigem Sonnenschein auf dem Marienplatz vor der katholischen Marienkirche von 1904 mit ihrem 75 Meter hohen Kirchturm, um einen Blick auf die bildhaft dargestellte Fassade des Goldschmiedehauses zu richten und Wissenswertes über die goldenen Dome und die Embleme zu erfahren. Danach gingen die interessierten Zuhörer ins Interreligiöse Museum. Alle, die zum 1. Mal hier waren, äußerten verwundertes Staunen über die optische Pracht.
Sodann begann Werner Fischer seinen Vortrag über die Zeit und das Messen der Zeit mit Unterstützung vorhandener Museumsexponate. Da Fischer die Besucher als Akteure mit einbezog, wurde es ein heiterer, launiger Nachmittag. Kegelvater Klaus Lepper bedankte sich zum Schluß und versicherte wiederzukommen,

Wir waren in so guter Laune, das wir vergessen haben das obligatorsche Foto zu machen aber das bestimmt beim nächsten mal.  

Am 9. August 2013 Museumsbesuch aus Sendenhorst mit der Vorstellung von Exponaten aus dem Hinduismus und dem Buddhismus

Nicht immer werden die Besuchergruppen abgelichtet, die das Museum besuchen.

Oftmals, sind die Führungen so spannend und der Fragenkatalog so groß und wichtig, so die Besucher, dass zum Abschied kein Foto erstellt wird. So auch bei dem Besuch eines gemischten Kegelclubs aus Sendenhorst, dessen Mitglied Frau Müller sich für die Organisation und Durchführung verdient gemacht hat.

Vor einigen Monaten, präzise am 29. August 2017, erreichte Werner Fischer ein Anruf aus Ahlen. Herr Reinhold Richter war am Telefon. Er kündigte an, dass er gemeinsam mit einer Gruppe von ca. 20 Personen am Sonntag, dem 22. Oktober 2017 das Museum besuchen möchte.
Ein Sonntag?
Können wir den Termin nicht auf einen anderen Wochentag verlegen?
Da Herr Richter verneinte, trafen sich die Damen und Herren des Kegelclubs “Drunter und Drüber“ am Brunnen des Marienplatzes an dem bereits datierten Sonntag um 16 Uhr. Herr Fischer gab einige geschichtliche und religiöse Fakten zum Marienplatz und der Fassade des Hauses Fischers.

Der Regen hatte aufgehört und Werner Fischer traf auf aufmerksame Zuhörer. Sodann in der Glaspassage wies er auf die beiden Türgriffe im Eingang hin mit der Erklärung, es sei Sitte und Brauch, jeden Gast persönlich mit Handschlag zu begrüßen. Da das nicht immer möglich sei, kam er auf den Gedanken, seine Hand in ein Gipsbett zu stecken, die Form mit Bronze auszugießen und den fertigen Guss mit einem Rohbergkristall zu schmücken und als Türgriff außen an der Eingangstür von „Gold Fischer“ anzubringen.
Das gleiche Prozedere gilt ebenfalls für die Innenseite der Tür, jedoch mit dem Abdruck der rechten Hand von Goldschmiedemeister Raphael Fischer, dem jetzigen Inhaber von „Gold Fischer“.

Sodann begab sich die Gruppe ins Museum im Goldschmiedehaus und Werner Fischer sprach über das gewünschte Thema „ Die Zeit und das Messen von Zeit“ in Theorie und Praxis. Nach einem kleinen Prölken mit- und untereinander und einem Lob an das Ehepaar Anni und Werner Fischer verließen die Damen und Herren geordnet und nicht „drunter und drüber“ das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus an der Oststraße 69 in Ahlen. 



Am 5. August 2009 besuchten 14 Damen von der KFD Liebfrauengemeinde Beckum das Museum im Goldschmiedehaus Ahlen. Die Vorsitzende, Frau Elisabeth Knipping, Beckum, war voll des Lobes über die Präsentation der „Sakralen Geräte" und den Vortrag von Werner Fischer. Besondere Erwähnung fanden die bequemen Sitzgelegenheiten im Museum.
 

2014-12-17 15.43.30

Nachbarschaftstreffen der kfd-Frauen von St. Marien
im Interreligiösen Museum in Ahlen

Einer der Leitsätze der kfd-Frauen ist: Wir suchen die Quelle der Freude, um daraus neue Energien zu schöpfen. Um das in die Tat umzusetzen, entschied sich das kfd- Leitungsteam, anstatt wie in vergangenen Jahren, im Advent den Weihnachtsmarkt anderer Städte anzufahren, 2014 das Museum im Ahlener Goldschmiedehaus zu besuchen.

Etwa 30 Frauen in Begleitung von Pfarrer Hubert Schöning trafen sich auf der Oststraße am Marienplatz. Werner Fischer begrüßte die Gäste und machte auf den 1984 vor 30 Jahren erstellten Marienbrunnen, Entwurf und Gestaltung von H.G. Bücker, Vellern, aufmerksam, der eigentlich kein richtiger Brunnen ist, weil er außer im Winter mit dem Wasser aus dem Leitungsnetz der Stadtwerke gespeist wird.
Die Brunnensäule trägt die auf einem Halbmond stehende Mutter Gottes mit dem Jesuskind. Skulpturen dieser Art werden Mondsichelmadonnen genannt. Die Mutter Gottes mit dem Jesuskind schauten anfangs nach Westen. Diese Position wurde nach einiger Zeit um 180 Grad verändert. Jetzt richten sich ihre Blicke nach Osten und begrüßen die Kirchenbesucher, wenn sie die Marien-Kirche durch das Turmportal verlassen.

Der Volksmund meint, die Mutter Gottes habe auch eine Bedeutung für die Bewohner Ahlens mit türkischen Wurzeln, weil die Mutter Gottes in der Türkei gelebt und gestorben sein soll. Man kann das Haus der Gottesmutter (türkisch 'Meryem ana evi') bei einer Reise in die Türkei besichtigen. Das Haus soll angeblich auch das Sterbehaus der Mutter Maria (Meryem ana) sein. Der Ort liegt ca. 7 km von Selcuk entfernt auf dem Nachtigallenberg (Bülbül Da??) in der Nähe der antiken Stadt Ephesos.

Auf halber Höhe der Brunnensäule befinden sich vier Figuren, zwei Männer und zwei Frauen. Dargestellt sind der Heilige Ludgerus, erster Bischof des Bistums Münster und Sankt Bartholomäus, Stadtpatron von Ahlen. Bei den beiden Damen erkennt der Betrachter die Heilige Ida von Herzfeld. Ida war die Nichte Karls des Großen.
Die zweite Brunnenfigur ist die Ahlenerin Elisabeth Tombrock, die auf dem heutigen Areal des Kaufhauses H&M im Jahre 1878 geboren wurde. An dieser Stelle erinnert eine Bronzetafel, erstellt durch den Freundeskreis "Kiek es drin", an die denkwürdige, großartige Frau und Ordensgründerin. Auch das Elisabeth-Tombrock-Haus an der Kapellenstraße 25 und eine Straße in Ahlen sind nach ihr benannt.

Sodann meinte Fischer, dass das Wort "Alleinstellungsmerkmal" zur Zeit viele Ahlener bewegt. Diese Wortschöpfung trifft auch zu auf die Fassade des Goldschmiedehauses in Ahlen, eine bildhaft sprechende Fassade. Anregung für ihre Gestaltung waren die alten Fachwerk-Bauernhöfe mit ihren bunten Bemalungen, Schnitzereien und Ahnengalerien, die widerspiegeln, wer das Haus gebaut hat, wie der berufliche Lebenslauf des Erbauers war. Individuelle Bilderrätsel bedürfen oft der weiteren Erklärung.

An der Mittelsäule des Goldschmiedehauses ist die Skulptur des Gesellenvaters Adolf Kolping dargestellt, weil sich auf diesem Grundstück das erste Ahlener Kolpinghaus befand.

Dann traf man sich im Museum, um dem Vortrag Werner Fischers über die sakrale Kunst mit der Vorstellung verschiedener Exponate zu lauschen.

Frau Hedwig Isenberg vom Leitungsteam des kfd = Katholische Frauengemeinschaft bedankte sich sehr herzlich für die nachdenkliche Stunde.

1993 wurde die Karnevalsgesellschaft Nord - West - Humor in Ahlen gegründet. Außer der fünften Jahreszeit, wo die Gesellschaft beim Rosenmontagszug ihre Präsenz zeigt und die Narren und Nichtnarren mit ihren Ideenwagen begeistert, trifft man sich auch zu anderen Jahreszeiten.

Bei einer Karnevalssitzung in der Stadthalle nutze der Senatspräsident der Gesellschaft Rudolf Pollex die Gelegenheit, um Werner Fischer, Leiter des Museum im Goldschmiedehaus, den Wunsch vorzutragen, einen Besuch von interessierten Mitglieder im Museum vorzubereiten.

Folgende Themen für die Besichtigung und Führung wurden angeboten.
Schätze des Buddhismus, Jüdisches Leben im Haus und in der Synagoge, Werke der christlichen Sakralen Kunst, der Islam im Kontext anderer Religionen und die Geschichte der Zeit durch die Jahrhunderte.
Nach einer Vorabbefragung entschied sich die Mehrheit der Teilnehmer für die Zeitgeschichte.

Werner Fischer machte darauf aufmerksam, dass jeder zunächst auf seine innere Uhr achten soll, die dem Menschen anzeigt, ich bin hungrig, ich bin durstig, ich bin müde.
Der Ausspruch "ich habe keine Zeit", stimmt nicht ganz, denn uns stehen nach unserer Zeitrechnung täglich 24 Stunden zur Verfügung. Die Vorstellung und die Arbeitsweise der Elementaruhren wie Sonnen-, Wasser- und Feueruhren vermittelten den Anwesenden, wie unsere Vorfahren Zeitbestimmungen vorgenommen haben. Ein besonderes Kapitel waren die Information über die historischen Räderuhren an Hand der im Museum befindlichen Exponaten.
Es würde den Rahmen sprengen, weiter über Einzelheiten zu berichten; denn auch Sie, geneigter Leser, haben die Möglichkeit zu einem Besuch im Interreligiösen Museum in Ahlen. Herr Rudolf Pollex dankte nicht nur mit Worten, sondern widmete Fischer auch die Vereinsnadel und den blauen Vereinsschal. Es war keine verlorene Zeit, meinten die Besucher von Nord - West - Humor.

Kirchenchor st marien ahlen 22.2.85

 

Kirchenchor st marien ahlen 22.2.85 2


Auf Einladung des Pfarrdechanten K.M. Niesmann weilten die Mitglieder des Kirchenvorstandes der St. Christophorusgemeinde Werne
am 20.07.2011 zu einem Besuch in Ahlen im Museum im Goldschmiedehaus. Foto: Jörg Stengl, Werne

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Besuch der Klasse 4a im Museum im Goldschmiedehaus 
19 Schüler*innen, der Don-Bosco-Schule mit ihrer Lehrerin und einer Begleitperson besuchten das Interreligiöse Museum im Golschmiedehaus.

Dem Alter und den Interessen der Besuchergruppe gerecht werdend führte Raphael Fischer im Rahmnen der  Veranstaltungsreihe Kulturstrolche in die Bedeutung der Zeit unter Einbeziehung einiger Exponate ein.
 

kulturstrolche 4a lambertischule 02 14

Was ist Zeit? Und wo gilt welcher Kalender? Die „Kulturstrolche“ der Klasse 4a der Dolberger Lambertischule haben sich mit diesen Fragen bei einem Besuch im Museum im Goldschmiedehaus beschäftigt.

Im Rahmen des Projekts „Kulturstrolche“ besuchte die Klasse 4 a der Lambertischule Dolberg am Dienstagmorgen das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus. Museumsleiter Werner Fischer machte die Schüler mit dem Thema Zeit vertraut.

„Wir richten uns nach der Zeit und wir wollen heute über die Zeit sprechen“, begrüßte Werner Fischer die jungen Besucher. Die 17 Grundschüler erfuhren, was alles mit der Zeit zusammenhängt: Tag und Nacht, die Jahreszeiten, Sommer- und Winterzeit und natürlich die Zeiteinheiten Jahre, Tage, Stunden und Sekunden. „Fast jede Religionsgemeinschaft hat einen eigenen Kalender“, erklärte Werner Fischer den Kindern.

Dass „Zeit“ das Thema des Besuchs der Kulturstrolche war, lag auf der Hand. Schließlich widmet sich ein Teilbereich des Museums mit der Zeitmessung seit 1585. „Das Thema Zeit ist bei uns in den Mathematikunterricht eingebettet“, zog Schulleiterin Gudrun Kraus einen Bogen vom Museumsbesuch zum Unterricht. Zweck dieses Projekts sei aber auch, verschiedene Ahlener Kulturstätten kennenzulernen.

Text und Foto von Ralf Steinhorst.

4b don bosco
 
Besuch der Klasse 4b im Museum im Goldschmiedehaus 
19 Schüler*innen, der Don-Bosco-Schule mit der Lehrerin Frau Pia May sowie 2 Eltern als Begleitung besuchten das Interreligiöse Museum im Golschmiedehaus.

Dem Alter und den Interessen der Besuchergruppe gerecht werdend führte Raphael Fischer im Rahmnen der  Veranstaltungsreihe Kulturstrolche in die Bedeutung der Zeit unter Einbeziehung einiger Exponate ein.
 

klasse 4b lambertischule

zeitungsbericht klasse 4b lambertischule 02 14

Gruppe 16 04 2013

2013.4.16 Im Rahmen der städtischen Ahlener Kulturinitiative "Strolche" besuchten Schülerinnen und Schüler der Albert Schweitzer Schule, Klasse 3 b mit ihrer Klassenlehrerin in Vertretung Inga Ludwig aus Münster das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus Ahlen.

Museumsleiter Werner Fischer empfing die Schüler, die teilweise von einem Elternteil begleitet wurden, bei gutem Wetter auf der Schattenseite von Ahlens Ost-West-Achse und informierte die Zuhörer, dass die Nummerierung der Häuser am Ende der Oststraße weiterläuft in die Weststraße. Es gibt keine Hausnummer Weststr. 1. Werner Fischer stellte sodann in seinen Betrachtungen die Hausfassade mit den Bronze-Abbildung von Kirchen und Domen vor.

Nach dem langen Stehen auf der Straße freuten sich alle, dass man im Museum in ergonomisch geformten Sesseln Platz nehmen konnte, um den Worten des Museumsleiters zu lauschten, der einige Zeitmesser aus der Vielzahl von Uhren-Exponaten vorstellte.

 

Am folgenden Tag, 17. April 2013 um 9 Uhr besuchte die Klasse 3 a der Albert Schweitzer Schule mit der Lehrerin Sabine Schröder aus Ahlen das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus.
Die Organisation der beiden Veranstaltungen lag in den Händen von Frau Schröder.

2013.5.3 Im Rahmen der städtischen Ahlener Kulturinitiative "Strolche" besuchten

Schülerinnen und Schüler der Paul Gerhard Schule, nämlich die Klasse 3 a mit ihrer Klassenlehrerin Lara Eibner um 9 Uhr, die Klasse 3 b mit ihrer Lehrerin Gudrun Salewski-Heidorn um 9 Uhr 30 und die Klasse 3 c mit ihrer Lehrerin Anglika Paschwitz das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus Ahlen.

Museumsleiter Werner Fischer empfing die Schüler, die teilweise von einem Elternteil begleitet wurden, auf Ahlens Ost-West-Achse und machte die kleinen und großen Zuhörer mit der Fassade des Goldschmiedehauses und seinen goldenen Denkmälern und Schutzpatronen bekannt.

Im Museum stellte Fischer dann den aufmerksamen Zuhörern einige Elementar-Uhren vor und bezog die Schüler durch aktives Mittun in seinen Vortrag mit ein, wovon diese hellauf begeistert waren.

Leider konnten die gemachten Fotos wegen technischer Fehler nicht entwickelt werden.

2013-10-19 15.57.00

Jubiläums-, Klassentreffen haben einen besonderen Reiz. Die Vergangenheit wird wieder lebendig, wenngleich sich die ehemalige Klassenstärke durch Krankheit oder auch Tod reduziert hat.

Die Programme dieser Treffen sind recht unterschiedlich und die Organisatoren geben sich große Mühe, die Stunden des gemeinsam zu verbringenden Tages mit Programmpunkten auszufüllen, damit er die Teilnehmer erfreut und ihnen noch lange in nachhaltiger Erinnerung bleibt.

So trafen sich am Samstagnachmittag, 19. Oktober 2013 die über 80-Jährigen des Einschulungsjahrgangs 1938 der Norden-Schule in Ahlen. Auf dem Programm stand auch ein Besuch im Interreligiösen Museum im Ahlener Goldschmiedehaus, Oststr. 69, organisiert von Willi Appelhoff und Hermann Vienhues. Man war beeindruckt von der Fülle der ausgestellten sakralen Gegenstände. Besondere Aufmerksamkeit widmete die Gruppe dem Spezialgebiet der Zeitmessung. Der Gastgeber beleuchtete die geschichtliche Entwicklung und die umfassende Sammlung antiker Uhren fand großes Interesse.

Die Zeit verflog mit dem Vortrag über die Zeit wie im Fluge in der Gewißheit, die alten und neuen Bilder der Zeitgeschichte wieder in Erinnerung gebracht zu haben.

Verschiedene Gruppen, die das Interreligiöse Museum besuchen, haben oft einen Vereinsstatus. Der oder die Vorsitzenden oder ein gewähltes Vereinsmitglied für die Öffentlichkeitsarbeit sind dann unsere Partner.

Am Freitag, dem 15. September um 15 Uhr besuchten Mitglieder der Kolpimg- Siedlergemeinschaft Drensteinfurt-Walstedde das Interreligiöses Museum in Ahlen an der Oststr.69.
Die Organisation lag in den Händen des Vorsitzenden Norbert Saphörster, der ein Ahlener Besuchs-Programm erstellt hatte, das mit dem Besuch des Museums begann und im Landrestaurant - Zur Langst, Am Stadtwald 6 in Ahlen endete. Alle waren der Meinung, dass es ein außerordentliches schönes Erlebnis gewesen sei, dieses spezielle Museum zu besuchen und dass der Leiter des Museums, Kolpingbruder Werner Fischer, es verstanden habe, den Exponaten eine Stimme zu verleihen, die nachhaltig in Erinnerung geblieben sei.

 
 
Ahlener Kolping- Brüder und Schwestern bei ihrem Besuch im Goldschmiedemuseum.
 
Im Museum im Goldschmiedehaus wird uns Werner Fischer durch die Ausstellung

„Schätze des Buddhismus"

führen. Gerade in der heutigen Zeit, in der im Namen der Religionen manches Leid über die Menschen gebracht wird, ist es bestimmt beruhigend, einmal etwas über eine äußerst friedliche Religion zu erfahren schreibt Kolping-Vorstandsmitglied Helmut Korhammer in der Einladung zum Museumsbesuch.

 

Besuch der Kolpingfamilie Ahlen am 22.2.2010




Kolping Ahlen im Museum im Goldschmiedehaus

Die Kolpingsfamilie Ahlen traf sich am Montag, den 22. Febr. 2010, im interreligiösen Museum im Goldschmiedehaus Ahlen, um die derzeitige Sonderausstellung „Islam, türkisches Leben“ im Rahmen der Ahlener Politisch - Kulturellen Wochen zu besuchen.
Der Vorsitzende Rudolf Aperdannier begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder der Kolpingsfamilie und weitere Gäste. Sodann übernahm Museumsleiter Werner Fischer – selbst seit 63 Jahren Mitglied der Kolpingsfamilie - das Wort. Fischer verstand es, den Zuhörern einen Einblick in die monotheistischen Religionen zu vermitteln.Dabei stellte er Gemeinsamkeiten aber auch Unterschiedlichkeiten zwischen den einzelnen Religionen, Judentum, Christentum und Islam fest. Einige Zuhörer äußerten sich aus ihrer christlichen Grundhaltung und Erfahrung zu diesen Themen.
Dann nahm Fischer zu den Exponaten Stellung und erklärte die fünf Säulen des Islam.
Erfrischend waren die Wortmeldungen, die das große Interesse der Gäste widerspiegeln, wenn es sich um die eigene und fremde Religionen handelt.
Rudolf Aperdannier dankte dem Referenten und drückte seine Zufriedenheit über den Verlauf des Abends aus. Gleichzeitig machte er auf die kommende Woche der Brüderlichkeit aufmerksam, die sich auch mit Zusammenleben Judentum, Christentum und Islam beschäftigt.

1986 Kolpingfamilie ahlen

Die Ahlener Zeitung berichtet am 15.02.2012:

Foto: Hedwig Kerkmann

Götterwelt im Hinduismus hinterließ Eindruck bei der Kolpingfamilie

Die Kolpingfamilie Dolberg besuchte jetzt die Ausstellung "Götterwelt des Hinduismus" im Interreligiösen Museum im Goldschmiedehaus. Museumsleiter Werner Fischer verstand es, in einem Interessanten und Informativen Vortrag, den Hinuismus als älteste und drittgrößte Weltreligionen vorzustellen. Diese vielen Menschen exotisch erscheinende Kultur wurde den Besuchern näher gebracht. Der Hinuismus und der Umgang der Hinus hiermit hinterließ bei den Kolpingmitgliedern eindruck und auch ein wenig Nachdenklichkeit.


 

Die Glocke berichtet am 27. Februar 2010 über den Besuch im Museum im Goldschmiedehaus Ahlen am 19.02.2010:



Toleranz setzt Wissen voraus

Dolberg. „Toleranz setzt Wissen übereinander voraus." Mit diesen Worten begrüßte Werner Fischer eine Gruppe der Kolpingsfamilie Dolberg zum Besuch der Ausstellung „Islam und türkisches Leben", die im Rahmen der politisch-kulturellen Wochen 2010 im Museum im Goldschmiedehaus Fischer gezeigt wird. Die Vorsitzender der Kolpingsfamilie Dolberg, Irmgard Venjakob, freute sich über den guten Besuch der Kolping-Gruppe zu diesem Vortragsabend.

Werner Fischer verdeutlichte in seinem Vortrag viele Gemeinsamkeiten zwischen den drei Religionen Judentum, Christentum und Islam. So wird Abraham in allen Religionen als Urvater verehrt, der die Basis für ihre Religion geschaffen hat. In einem historischen Querschnitt erläuterte Werner Fischer die Entstehung des Christentums im Vergleich zur Entstehung des Islams ca. 600 Jahre später. Er beschrieb einige Gemeinsamkeiten in beiden Religionen und außerdem fünf wesentliche Säulen für die Religionsausübung im Islam: Das islamische Glaubensbekenntnis, das fünfmalige tägliche Gebet, die Almosen, das Fasten im Monat Ramadan und die Pilgerfahrt nach Mekka. Diese Säulen sind für den gläubigen Moslem grundlegend. Deshalb ist es sehr wichtig, so Fischer, dass wir als Christen Verständnis für das religiöse Leben im Islam aufbringen. Nur so ist es möglich, dass Menschen unterschiedlicher Religionen im täglichen Leben gut miteinander umgehen und auskommen.

Rituell ist die Ausstellung eingebunden durch unterschiedliche Exponate aus dem religiösen und täglichen Leben im Islam. Dazu gehört u.a. das Brauchtum des türkischen Polterabends. Außerdem ist ein originaler Pilgermantel aus Mekka zu sehen. Auch der Koran, den Werner Fischer als sehr großen Schatz bezeichnete, spielt in der Ausstellung eine wichtige Rolle.

Während des gesamten Vortrages stand die Toleranz gegenüber dem Andersgläubigen im Vordergrund. Schon Friedrich der Große sagte zu seiner Regierungszeit: „Jeder soll nach seiner Facon selig werden, so wie er es für richtig hält." Deshalb ist es, so Werner Fischer, ganz wichtig, dass alle Menschen Verständnis haben für die Religion und die Religionsausübung seines Nachbarn. Das gilt in einer Stadt wie Ahlen mit einem sehr großen Anteil an Menschen mit muslimischem Glauben.

Kolpingfamilie Dolberg 12 1984

Am Mittwoch, den 28. Februar berichtet Herr Baldauf in der AZ über den Besuch der Mitglieder der Kolpingfamilie Dolberg am 23. Februar 2018 im Interreligiösen Museum im Ahlener Goldschmiedehaus:

Zeitungsbericht Kolping besuch 02 2018

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Josef Kerkmann, Mitglied der Kolpingsfamilie Dolberg, konnte 16 Teilnehmer zu dieser Veranstaltung begrüßen und er berichtet:

Werner Fischer begann seinen Vortrag mit den Worten
Der Leitsatz „Altes zu bewahren, zu pflegen und verantwortungsbewusst mit der Vergangenheit umzugehen, sei für ihn Grundlage für den Aufbau des Interreligiösen Museums gewesen und bis heute sein Ziel geblieben.
Die Geschichte der Juden beginnt mit Abraham, dessen Name übersetzt „Vater der vielen Völker“ bedeutet. Er ist Stammvater Israels und gilt außerdem als Stammvater der Araber. Das bedeutet, dass Abraham in allen drei Religionen des Nahen Ostens, im Judentum, im Christentum und im Islam als Stammvater gesehen und verehrt wird.

Werner Fischer erläuterte die Tora, übersetzt als Gebot, Belehrung oder auch Weisung. Sie ist der erste Teil die nach christlichen Übersetzungen aus den fünf Büchern Moses besteht. Eine Torarolle für den Gottesdienstgebrauch wird grundsätzlich per Hand von speziell dafür ausgebildeten Schreibern geschrieben. Sie gehört zur Grundausstattung einer jeden Synagoge und wird nach der Vorlesung im Toraschrein aufbewahrt.
Der Toraschrein aus Holz im Interreligiösen Museum stammt aus dem Jahr 1675. Auf gravierten Silberplatten lesen wir den übersetzten Text:

Innen: "Die Tora, die Moses uns gegeben hat."

Tradition für die Jakobsgemeinde.
Dieser Schrein wurde gestiftet durch Frau Rachel Mose.

Gott möge ihr ein langes Leben schenken und sie mit guten und angenehmen Jahren segnen.

Name des Besitzers Jitzhak Duane

Die Menora, auch bekannt als siebenarmiger Leuchter, ist eines der wichtigsten religiösen Symbole des Judentums. Sie erhellte früher zuerst das Stiftszelt und später die Tempel in Jerusalem. Dort stellte sie für Juden die Anwesenheit Gottes dar, denn Gott ist für Juden das Licht. Die Menora hat die Form eines Baumes. Ihre sieben Arme stehen für die sechs Tage der Schöpfung und den Schabbat als Ruhetag.  Juden glauben, dass Gott den Juden eine genaue Anleitung zum Bau der Menora gegeben hat. Der siebenarmige Leuchter steht im Staatswappen Israels im Vordergrund.

Im Verlaufe des Abends erläuterte Werner Fischer weitere Gegenstände des Judentums, die das religiöse und tägliche Leben prägen. Dazu gehören die Gebetsriemen mit würfelförmigen ledernen Kapseln, die zum morgendlichen Gebet von den Männern angelegt werden.

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Als Ahlener Werner Fischer begrüße ich Sie als Dolberger und rufe Ihnen ein herzliches Willkommen im Interreligiösen Museum im Goldschmiedehaus zu.
Es ist mir eine ganz besondere Freude, heute Abend die Mitglieder der Kolpingsfamilie Dolberg zu begrüßen, bin ich doch selber vor 60 Jahren in Münster in die Kolpingsfamilie aufgenommen worden.
Anmerken möchte ich noch, dass die Kolpingsfamilie Dolberg
im Dezember 1984 mit zu den ersten Besuchergruppen in diesem Museum zählte mit Josef Bäumer und Heinz Loermann an der Spitze - also vor 34 Jahren.

Der mir damals gewidmete Holzteller hängt heute noch an dem Türpfosten. Und noch ein weiteres Relikt der Vergangenheit möchte ich Ihnen vorstellen:

Hauskreuz Treppe 3

Dieses Kreuz gehörte dem Pfarrer Hermann Holle, geb. am 06.09.1879 in Recklinghausen. Priesterweihe 1904 im Hohen Dom zu Münster, Pastor in Ahlen-Dolberg von 09.02.1913 bis 1957, gestorben in Dolberg 1969.

Seine Haushälterin Frau Adiek schenkte mir, Werner Fischer, 1991 das Kreuz lt. angebrachter. Widmung.

Unter dem Altarsockel befindet sich eine Fotokopie mit Daten und Bild des Pastors.

Werner Fischer stellte die Frage: War Pfarrer Hermann Holle auch Präses der Kolpingsfamilie? Gehört das Kreuz nicht nach Dolberg?

In übereinstimmung mit der Gruppe wurde entschieden, das Kreuz kommt wieder nach Dolberg in Besitz der Kolpingfamilie, da auch Pastor Holle auch Präses der Kolpingfamilie Dolbeg war.

Herr Wolfgang Brüggemann nahm das Kreuz von Werner Fischer in Empfang und die Kolpingfamilie Dolberg wird das Kreuz an einer prominten Stelle in Dolberg aufstellen.

1987 Kolping Everswinkel

Auszug Westfälische Nachrichten "Neuer Emsbote"

1985 besucher 1

1985 besucher 2

walstedde1

Herr Thamm von der Kolpingfamilie Walstedde hatte schon vor Monaten beim Interreligiösen Museum in Ahlen angefragt, ob eine Museumsbesichtigung möglich sei. Man legte für den Besuch der Gäste auf Walstedde den 24. März 2017 fest.
Man traf sich unter der aus Bronze vergoldeten Skulptur des Adolf Kolping. Die Figur ist am Mittelpfeiler des Hauses platziert, weil das 1. Kolpinghaus in Ahlen sich auf diesem Grundstück in einer ehemaligen Stuhlfabrik befand.
Am 175. Geburtstag von Adolf Kolping, dem 8. Dezember 1988, fand die Enthüllung und Segnung der Figur am Goldschmiedehaus in Ahlen statt.

Als sich die Mitglieder der Walstedder Kolpingfamilie und Werner Fischer, Mitglied der Kolpingfamilie Ahlen, zu diesem Foto formierten, stellten sich spontan zwei junge unbekannte Passantinnen der Fußgängerzone dazu, um mitfotografiert zu werden. Niemand widersprach. So kam es zu diesem Foto.
Es wurde ein nachhaltiger Abend mit dem Thema über die sakrale Kunst, das manche Erinnerungen bei den Anwesenden weckte.

Frau Mechthild Wiesrecker berichtet am 29. März 2017 im Westfälischen Anzeiger unter Drensteinfurt: 

Zeitungsbericht 24.03.2017 walstedde

1. Königstreffen der Kolpingsöhne
im Interreligiösen Museum im Goldschmiedehaus Ahlen 2012

kolping schuetzenkoenige
Sitzend von links nach rechts:
Willi Rehwinkel, Heinz Dohle, Theo Inderwiedenstraße, Rudi Sehl, Werner Fischer

Stehend von links nach rechts:
Johannes Pollmeier, Josef Woeste, Herbert Baumann, Helmut Holtrup, Hans Schwarte, Paul Eustergerling, Gerd Krause, Präses Hubert Schöning, Ewald Reeken, Rudolf Aperdannier, 1. Vorsitzender, Günter Kemper, Kassierer und Inventarienverwalter, Theo Cubik, Heinz Hummels, Ferdi Hartke.

Verspätet kamen Helmut Rattey und Hermann Gatzemeier.

zeitung kolping schuetzen1

Die Koronarsportgruppe 3, die montagabends in der Halle der Don-Bosco-Schule turnt, besuchte das interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus. Museumsleiter Werner Fischer führte durch die Ausstellung und hielt einen Vortrag zum Thema "die Zeit - dein Leben". Organisiert wurde die Veranstaltung durch Dieter Ortlüde.

Die Ahlener Zeitung berichtet am 17.08.2004:

zeitungsbericht besucher 2004

kolping 1h
Mitglieder des Kolpingwerk Kreisverband Warendorf
im Interreligiösen Museum Ahlen


Kunst, Kultur, Kolping

1856 gründeten drei wandernde Gesellen in Ahlen einen katholischen Gesellenverein in der Art des ersten 1846 durch den Lehrer Breuer gegründeten Gesellenvereins in Wuppertal Elberfeld.
1847 wird der katholische Priester Adolf Kolping, geboren in Kerpen, zum Präses des Elberfelder Gesellenvereins gewählt. Gleichzeitig förderte Kolping auch die Errichtung der katholischen   Gesellenhäuser, die den wandernden Handwerksgesellen zur "Heimat" in der Fremde wurden. Die früheren katholischen Gesellenhäuser wurden später in Kolpinghäuser umbenannt.
In Ahlen trafen sich nach 1856 die Handwerksgesellen in der ehemaligen Stuhlfabrik Kühne zwischen Ost- und Hellstraße, wo heute das Ahlener Goldschmiedehaus, Oststr. 69, mit seinem Interreligiösen Museum steht.
Hier trafen sich am 12. Oktober Kolpingbrüder und -schwestern, eingeladen durch Christian Scharwey, Kolpingfamilie Herzfeld, Vorsitzender des Kolpingwerk Kreisverband Warendorf, in Abstimmung mit Werner Fischer zu Gesprächen, um das Museum im Goldschmiedehaus mit seinen Exponaten aus den verschiedenen historischen Bereichen und Religionen in seiner Programmvielfalt der eigenen Kolpingfamilie im Kreis Warendorf vorzustellen.
Der erste Treff der Gruppe fand zunächst auf dem Marienplatz in Ahlen statt, wo Werner Fischer die Stätte des ehemaligen Hönermarktes (Hühnermarkt, das Großvieh musste früher vor den Stadttoren geschlachtet werden) mit dem Marienbrunnen von H.G.Bücker, Vellern, und die Marienkirche von 1904 mit dem 75 Meter hohen Turm vorstellte.
Dann richteten sich die Blicke der Besucher auf das Ahlener Goldschmiedehaus mit seinen vergoldeten Bronze-Applikationen mit der Fischer Idee: Wir alle erkennen uns an unserem Profil. Warum kann nicht auch ein Haus ein Profil haben? Die alten westfälischen Bauernhäuser mit ihren oftmals verzierten Balken mit eingeschnitzten Namen und Daten der Ahnen sind ein gutes Beispiel. www.museumimgoldschmiedehaus.de
Dann betraten die Gäste das Interreligiöse Museum. Dort wurden sie von Christian Scharwey und dem Vorsitzenden der Ahlener Kolpingfamilie, Rudolf Aperdannier, begrüßt. Sodann erfolgte durch Werner Fischer eine Vorstellung von Exponaten aus dem Museum, wobei einige Besucher Werner Fischer assistierten zur Freude der Anwesenden.
Schlusswort des Bezirksvorsitzenden Josef Henneke:„ 1984 eröffnete Werner Fischer das Museum im Goldschmiedehaus mit den Abteilungen Christentum, Judentum, Buddhismus, Hinduismus und Islam. Interreligiös bedeutet: Gegenseitiges Kennenlernen zwischen den Religionen. Das wiederum ist eine Voraussetzung für das Verstehen und für das friedliche Miteinander oder wenigstens ein Nebeneinander der Religionen. Es ist traurig, dass im 21. Jh. Religionen immer noch verfolgt oder in terroristische oder kriegerische Auseinandersetzung verstrickt werden.“


Der Kulturinteressierte Freundeskreis aus Everswinkel besucht das Museum im Goldschmiedehaus Ahlen am 25.02.2010:


Nachdem der kulturinteressierte Freundeskreis aus Everswinkel vor einiger Zeit die Moschee in Ahlen besichtigt hatte, lag es nahe, die aktuelle Ausstellung „ISLAM und türkisches Leben“ im Interreligiösen Museum im Goldschmiedehaus Ahlen zu besuchen.

Erstaunt über die Präsentationen der Christlichen Sakralgeräte, der Jüdischen Kultgeräte und über die Schätze des Buddhismus widmete man sich den Exponaten aus dem Orient.

Museumsleiter Werner Fischer führte die Gäste in Art einer Vorlesung in die drei monotheistischen Religionen, Judentum, Christentum und Islam ein. Gemeinsames sowie auch Trennendes wurde in respektvoller Weise vorgetragen und tolerant diskutiert. Eigenständige Merkmale der einzelnen Religionen fanden Beachtung und waren Motivation, um über die eigene Religionszugehörigkeit nachzudenken. Fischers Religionskenntnisse und seine Vortragsart nahmen die Zuhörer dankbar auf.

Herr Wehmeier, Sprecher der Gruppe aus Everswinkel, merkte an, dass der erste Besuch des interreligiösen Museum in Ahlen nicht der letzte gewesen sei.

Kulturstammtisch

Mitglieder besuchten am 26. Mai 2011 im Museum im Goldschmiedehaus die Gedächtnisausstellung Anita Blum- Paulmichl "Medaillen-Kunst aus Ahlen" mit einer Führung durch Werner Fischer.

Gruppe1

Gruppe2

Gruppe3

Kulturstrolche unterwegs

An drei verschiedenen Tagen besuchten Schüler und Schülerinnen zwischen acht und zehn Jahren der Paul Gerhardt Schule im Ahlener Osten das Interreligiöse Museum im Ahlener Goldschmiedehaus.
Sie kamen zu Fuß. Der Fußweg war eine großartige Leistung bei der schon winterlichen Witterung im November. Werner Fischer, Leiter des Interreligiösen Museums, empfing die kleinen und großen Gäste auf dem Marienplatz.
Einige Kinder kannten den Marien-Platz bereits und auch die Marienkirche. Bei Fischers Frage, wie hoch denn der Kirchturm sei, begannen die Kinder zu raten. Mit überschätzten 200 Metern war dann die Enttäuschung in ihren Gesichtern zu lesen, dass der Turm nur 75 Meter hoch ist.
Der Marienbrunnen ist einer der wenigen Brunnen, der sein Wasser nicht aus der Erde, sondern von den Ahlener Stadtwerken bekommt, wenn der Chef der Stadtwerke den Wasserhahn aufdreht.

Dann erklärte Werner Fischer, dass wir Menschen uns an unseren Gesichtern erkennen.
Auch ein Haus erkennen wir an seinen baulichen wie schmückenden Attributen, wobei sich alle Blicke auf die Fassade des Ahlener Goldschmiedehauses richteten, auf der fünf plastische aus Bronze gegossene und vergoldete Kirchen angebracht sind.

Es sind die Pfarrkirche in Hopsten, dem Heimatort des Ehepaares Fischer.

Dann folgen die Dome von Münster, Osnabrück, Fulda und Aachen, die alle Stationen im Leben der Fischers waren.
Weiter befindet sich an der Fassade auch das Ahlener Stadtwappen, der silberne Aal im roten Feld und viele andere Merkmale, die das Interesse der jungen Schüler und Schülerinnen weckten.Toll fanden sie auch die Idee, als Türklinke die in Bronze gegossene Hand von Vater und Sohn Fischer anzubringen.

Dann ging es ins Museum in die I. Etage. Die Kinder waren geblendet von den hell erleuchteten Vitrinen mit ihren zahlreichen teils vergoldeten Gegenständen. Dann nahmen die Kinder in den Sesseln Platz und lauschten den Worten Werner Fischers.

Er sagte, dass jeder von uns eine innere Uhr im Gehirn hat. Wir werden müde, wir schlafen, wir werden wach, und über diesen Weg erfahren die Kinder an Hand der Museumsexponate über die Zeit und ihre Meßgeräte, über die Elementaruhren wie Sonnenuhren, Wasseruhren, Feueruhren und
Sanduhren. Sie erfahren auch, dass in der Sanduhr kein Sand ist.
Die gedachte Zeitreise mit den Tieren geht nach Afrika zu einer Oase und die Kulturstrolche stellen eine Sonnenuhr auf und betrachteten eine gebastelte Wasseruhr, die aus zwei Blumentöpfen besteht. Dann führt sie die Zeitreise gedanklich weiter nach Asien zu einem Tempel mit einer Tempel-Feueruhr. Sprichwörtlich verging die Zeit wie im Fluge. Die Kinder in den drei Klassen der Paul Gerhardt Schule gehören verschiedenen Religionsgemeinschaften an nämlich der aramäischen, koptischen, islamischen, katholischen und evangelischen Religionsgemeinschaft.
Einige der gezeigten historischen Exponate im
Museum waren ihnen durchaus bekannt. Dank an die Lehrpersonen und Begleiter der Ahlener Kulturstrolche für ihren Einsatz, Kinder auf das gemeinsame Zusammenleben vorzubereiten.

Zeitungsbericht Kulturstrolche juni 2017

 

Zeitungsbericht Kulturstrolche juni 2017 2

Der Historiker Jürgen Gojny referierte im Interreligiösen Museum.

Goinj fischer

Am 9. März 2016 aus Anlaß der bundesweiten Woche der Brüderlichkeit hatte die Ahlener Sektion Forum Brüderlichkeit den Historiker Jürgen Gojny gebeten, aufgrund seiner Recherchen und Erkenntnisse einen Bericht über jüdisches Leben in den Altkreisen Beckum und Warendorf während der NS-Zeit vorzutragen.
Als Versammlungsort hatten die Veranstalter das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus Ahlen gewählt.

 

Ansprache zur Begrüßung von Werner Fischer:

Herzlich Willkommen werte Besucher aus den Altkreisen Warendorf und Beckum im Interreligiösen Museums im Ahlener Goldschmiedehaus, Oststr. 69

Das Museum ist ein Ort des Erinnerns, des Besinnens und der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Wichtiges, Fremdes, Zeugnisse der Kultur und Geschichte zu bewahren und zu erhalten, sieht das Museum als seine Aufgabe an.
Museen sind das kulturelle Gedächtnis gelebter Wirklichkeit, fordern und fördern das Bewusstsein der Besucher, sie sind Kraftquellen der Forschung und Fokus für die Öffentlichkeit.

Persönlich danke ich den Mitgliedern des Forums Brüderlichkeit, der VHS, der Stadt Ahlen für eine über 20jährige intensive Zusammenarbeit auch im Rahmen der Erinnerungskultur im Ahlener Interreligiösen Museum.

Christliche Kunst aus über einem Jahrtausend
Sakrale Goldschmiedekunst und Gegenstände der Volksfrömmigkeit
Ritualgegenstände und Skulpturen aus der Götterwelt des Hinduismus
Exponate aus dem Buddhismus,
Gegenstände aus dem religiösen Leben der Muslime (im Aufbau)
und Jüdische Kultgeräte aus dem häuslichen Leben und der Synagoge.

Und hier möchte ich Ihnen ein Silberschild vorstellen, das die Gold-Fischer-Familie in der Tschechei für das Museum im Goldschmiedehaus erwerben konnte.

Dieses Toraschild, genannt Tass, das über den Toramantel gehängt wird, unter dem sich die aufgerollte Tora befindet, wurde gestiftet von Albert Grünebaum, geboren in Gesecke, späterer Bankdirektor in Paderborn und ab 1910 auch in Berlin. Das Toraschild stammt aus der ausgebrannten Synagoge in Paderborn.

Zur Zeit ist leider noch kein Teil aus der ehemaligen ausgebrannten Synagoge an der Wandmacherstiege in Ahlen aufgetaucht.

Und nun möchte ich am heutigen Abend hier im Museum den Historiker Herrn Jürgen Gojny aus Dortmund begrüßen, auf dessen Vortrag wir sehr gespannt sind.

Danach wird Pfarrer Heinz Aden die Diskussion leiten und Sie auch in den wohlverdienten Feierabend verabschieden.

 

Herr Gojny hatte eine Powerpoint Präsentation vorbereitet, so dass seine Ausführungen sich nicht nur auf das sprechende Wort beschränkten, sondern auch durch Bilder von Dokumenten ergänzt wurden.

Lesung Lorenz Beckhardt

22 Juni 2016

Ansprache Werner Fischer:

Sehr geehrte Anwesende, herzlich willkommen im Museum im Goldschmiedehaus.

Am heutigen Abend widmen wir uns Afrika und dem heiligen Bruno.
Der Heilige Bruno wird uns vorgestellt von unserem heutigen Gast, dem Journalisten und Buchautor Tillmann Prüfer, den ich herzlich in unserem Kreis im Museum im Goldschmiedehaus begrüße.

Schon durch Ihren Vornamen Herr Prüfer, „Tillmann“ erinnern Sie uns neben anderen Persönlichkeiten der Vergangenheit auch an Tilmann Riemenschneider, Bildschnitzer und Bildhauer der Spätgotik und Renaissance.

Beruflich denke ich bei dem Hausnamen Tillmann an einen jungen Mann, der Anno 608, aus seiner Heimat Westfalen als Sklave nach Gallien verschleppt, dort durch den hl. Eligius, Patron der Goldschmiede freigekauft
dann zum Goldschmied ausgebildet und berühmt wurde.
Trotz seines beruflichen Erfolges trat Tillman in das Kloster Solignac in Frankreich ein, wurde später dessen Abt und machte das Kloster zu einem Zentrum der Goldschmiedekunst. Drum ehret mir auch die beruflichen Ahnen!

Jeder von uns wird vielleicht in seiner eigenen Ahnenreihe erscheinen. Drum tuet Gutes, denn auch wir könnten einmal genannt werden.

Dazu könnten auch die heute anwesenden Journalisten beitragen. Wir freuen uns, dass Sie da sind, denn Sie schaffen Dokumente gegen das Vergessen.

Dank auch den Mitveranstaltern für ihre Ideen und ihren Einsatz, speziell für die Gestaltung des Rahmenprogramms durch den Leiter der VHS Ahlen, Rudolf Blauth, in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Bagamoyo, der Buchhandlung Sommer und den stillen Helfern in und um Ahlen und im Goldschmiedehaus.

Das gesprochene Wort wird unterstützt und begleitet vom Cross-Over-Trio, den Damen Ann-Kathrin Raabe, Verena Linnemann und Julia Thielbeer von der Musikschule Beckum/ Warendorf mit Liedern aus Afrika.
In diesem Sinne: Halleluja

 

Auszug aus dem Bericht der Glocke vom 24.06.2016:

Zeitungsbericht Tillmann Lesung

Im Herbst 2015 beendeten wir diese Aufzeichnungen.

maennergruppe albersloh 4 9 13

Die Männersodalität St. Ludgerus, Albersloh, begab sich auf eine Fahrradtour nach Ahlen zum Besuch des Interreligiösen Museums

Das anhaltende gute Wetter reizt viele Planer, ihren Vereinen oder Organisationen Radtouren anzubieten und so radelten 23 Männer aus Albersloh nach Ahlen zum Interreligiösen Museum im Goldschmiedehaus.

Aus der geplanten Fahrzeit mit dem Fahrrad von 60 Minuten von Abersloh nach Ahlen wurden gut 80 Minuten auch deswegen, weil es die Sonne gut meinte.

Keiner der Radler hatte einen Platten, wie berichtet wurde.

Nachdem die Fahrräder im Mariengarten in Ahlen abgestellt waren und Karl Witte, Leiter der Gruppe, organisatorische Weisungen gegeben hatte, stellte er Museumsleiter Goldschmiedemeister Werner Fischer vor.
Im Hausschatten auf der Oststraße 69 berichtete Fischer über den Goldschmiedeberuf und bezog die informative Fassade des Goldschmiedehauses mit seinen Domen und weiteren Merkzeichen mit ein.

Einer der Albersloher Gäste meinte dazu, dass es gut sei, die Skulpturen und deren Bedeutung erklärt zu bekommen, da man sich im allgemeinen Straßenverkehr auch in der Fußgängerzone auf die Straße und die Passanten konzentriert und die Betrachtung der Hausfassaden meist unterläßt.

Nach einem Blick in den Laden des Goldschmieds - übrigens ein Buchtitel und ein Schauspiel von Papst Johannes Paul II., das im Goldschmiedehaus bereits vor vielen Jahren aufgeführt wurde, ging es über die Marmortreppe in das Interreligiöse Museum.
Viele waren erstaunt über die Exponate der verschiedenen Kulturen, der hinduistischen und buddhistische Religion, über die jüdischen Kultgeräte, die Sakralgeräte der Christen und die Information über die islamische Religion.

Das hatte niemand vermutet. Nach der Eintragung in die Besucherliste nahmen die Gäste aus Albersloh in den Sesseln Platz und konzentrierten sich auf den Vortrag über die Zeit.

Nicht nur die Zahlen, Fakten und die Informationen über das Messen der Zeit zu allen Zeiten waren es allein, sondern auch die Geschichten der einzelnen Exponate, die das Museum beherbergt. Sie bleiben allen in guter Erinnerung.
Herr Witte bedankte sich für die unterhaltsame Stunde.

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Wir begrüßen Ahlen und die Verantwortlichen im Museum im Goldschmiedehaus in Ahlen,
Oststr. 69 und freuen uns sehr, dass wir das Interreligiöse Museum am Sonntag dem 10 Juli besuchen können. Vorab möchten wir Ihnen uns und unseren Club vorstellen.

Unser deutschlandweiter Mercedes- Benz R/C 107 SL - Club wurde im März 1990 gegründet und zählt heute über 4000 Mitglieder.

Neben einer zentral ausgerichteten Organisation gibt es rund 50 “Regionaltreffs” (RTs).
Diese RTs sind die “Keimzellen” des Clubs. Dort spielt sich das eigentliche Club-Leben ab. Neben den regelmäßigen – meist monatlichen – Treffen werden je nach Interessenlage der Mitglieder Ausfahrten, Urlaubsreisen, Besichtigungen, Schraubertreffen usw. organisiert.

Wie jeder Verein leben der Club und seine RTs dabei ausschließlich von der Initiative der Mitglieder.
Wir, Ihre Besuchergruppe, gehören dem Regionaltreff Rt 48 Münsterland an und haben Sie im Rahmen unseres monatlichen Treffens und der Ausfahrt als kulturelles Highlight für diesen Tag ausgesucht. Mit 9 Mercedes SL Typ R 107 waren wir unterwegs und wir waren gespannt, was uns im Museum erwartete; denn der Vorschlag kam vom RT-Leiter Hans Sudhoff, Ahlen.

Die Damen und Herren kamen aus dem Gebiet zwischen Recklinghausen, Enschedde, Rheine und Ahlen.

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Werner Fischer nahm die Gruppe mit auf eine kurzweilige Zeitreise, die auf dem Ahlener Marienplatz begann, einem Platz mit internationalem Flair, denn so Werner Fischer, wenn Sie von Moskau über Warschau, Berlin, Hannover über die A 2 kommen oder Ihr Partner von Paris über Köln, das Kamener Kreuz, treffen Sie hier auf dem historischen „Hühnermarkt“, dem heutigen Marienplatz mit seinem Brunnen mit der Mariensäule zusammen.

Dann der Blickpunkt auf das Ahlener Goldschmiedehaus mit seinen bronzenen Elementen. Im Paterre des Goldschmiedehauses führte Fischer die Damen und Herren in das Meißen-Studio mit einer Präsentation edlen Porzellanes, die man in einer Stadt von 52 000 Einwohnern nicht erwartet.
Sodann schritt man an der Prominentenwand vorbei über die Treppe ins lichtdurchflutete „Interreligiöse Museum“. In Sesseln nahmen die Gäste Platz und Werner Fischer begann mit seinem Vortrag. Mit der Zeit wurde es in der Gruppe immer lebhafter und lustiger sowohl bei der Übermittlung der Zeitgeschichte als auch bei den Erklärungen der teils interessanten Funktionen der Uhren-Exponate.
Herr Sudhoff faßte es so zusammen:„Ihre Ausführungen waren wirklich interessant und zudem spannend vorgetragen. Die Teilnehmer waren begeistert! Ein Museum dieser Art haben wir bisher noch nicht besucht. Vielen Dank“ Ihr Hans Sudhoff 

18 Personen traten die Fahrt an in Gemeinsamkeit mit Pfarrer Thomas Linsen. Bei gutem Wetter versammelten sich die Besucher auf dem Marienplatz am Ahlener Marienbrunnen, der von H.G. Bücker, Vellern. gestaltet ist. Die Kirchengemeinde Vellern gehört nun auch zum neuen Pfarrverbund St. Franziskus.
Im Schatten von St. Marien, der ehemaligen Pfarrkirche an der Oststraße, begann Werner Fischer seine Ausführungen über die findigen Ahlener Kaufleute um 1900, die sich dafür aussprachen, die alte Kirche aus dem frühen Mittelalter abzubrechen und durch eine neue Kirche zu ersetzen, weil die Stadt sich mit ihren Einwohnern vergrößert hatte. Stimmt. Der andere Grund war, mehr Freifläche für sich zu erhalten, um die eigenen Waren nach den heiligen Messen auch an Sonn- und Feiertagen besser anbieten zu können. Viele Läden waren noch bis etwa 1955 Sonntagmorgens nach dem Hochamt in Ahlen in Nähe der Kirche geöffnet.

Nach einer Drehung um 180 Grad rückte das Ahlener Goldschmiedehaus ins Blickfeld mit seiner bildhaft sprechenden Fassade. So wie wir Menschen uns am Gesicht, unserem Profil erkennen, so präsentiert sich auch das Ahlener Goldschmiedehaus mit seinen bildnerischen Weiterungen, die belegen, dass sich das erste Kolpinghaus in Ahlen an dieser Stelle befand und heute eine vergoldete Skulptur Adolf Kolpings daran erinnert. Auch eine Skulptur des hl. Eligius, dem Patron der Metaller, zählt zu den Sehenswürdigkeiten. In Beckum befindet sich in einer Kirche ein farbiges Glasfenster mit der Darstellung des „Eligius“, den Patron der Schmiede. Eligius wird von der Beckumer Schmiede-Gilde noch immer sehr verehrt.

Im Museum angekommen, nahmen die Besucher Platz und Museumsleiter Werner Fischer entnahm aus den Glasvitrinen Exponate, die er dann in seiner ihm eigenen Art über die goldschmiedische Gestaltung sowie die historische und religiöse Bedeutung erklärte. In seine Erklärungen schloss er auch private Erlebnisse ein, die zum Erlangen der Exponate führten. Das älteste Museumsteil im Bereich der christlich katholischen Religion ist eine Pyxis, eine Dose. Drei aus Kupfer gegossene Löwen tragen die Dose, in deren runde Außenwände Blumen einziseliert sind, die es nur im Paradies geben soll. Wer will das kontrollieren? Es folgten noch viele Exponate mit ihren besonderen Merkmalen, die die Geschichte verwirklichten. Fischer verstand es, persönliche eigene Erlebnisse mit einzubinden, sodass die Zeit wie im Fluge verging. Pfarrer Linsen bedankte sich bei Fischer für die interessanten Ausführungen seines Vortrages, die das aufmerksame Publikum mit anhaltendem Beifall quittierte.

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Museumsnachbarn hüben und drüben in Hamm und Ahlen.Es kommen mehr Ahlener nach Hamm als Hammer oder Hammenser nach Ahlen. Welch eine Feststellung. Ohne jetzt die Bereiche entschlüsseln zu wollen, es gibt eine Sparte zwischen den nachbarlichen Städten, in der es wegen ihrer Einzigartigkeit zu keiner Konkurrenz der Museumsangebote kommt.

Mitglieder des KV. Ortszirkel Hamm (Kath. Studentenverein) machten sich auf den Weg nach Ahlen, um das Museum im Ahlener Goldschmiedehaus, das Interreligiöse Museum in der Oststr. 69 zu besuchen.
In den Vorgesprächen zu diesem Besuch wurde von den Hammensern der Wunsch geäußert, sich an Hand der Exponate im Museum im Goldschmiedehaus explizit dem „Judentum“ zu widmen.
Museumsleiter Goldschmiedemeister Werner Fischer empfing die Gäste aus Hamm auf dem historischen im Ahlener-Kataster von 1829/30 schon in münsterländer Platt erwähnten Hönermarkt (Hühnermarkt), dem damals noch größeren Platz gegenüber dem heutigen Marienplatz mit den Worten: „Herzlich willkommen in Ahlen, der regsamsten Stadt in ganz Westfalen“. Fischer führte weiter aus, dass die Vorgängerkirche aus dem 13. Jahrhundert auf diesem Platz wegen Baufälligkeit abgerissen und im Jahre 1904 durch die neogotische katholische Marienkirche ersetzt wurde. Bei der Frage Fischer´s nach der Turmhöhe der Marienkirche reckten sich die Hälse und Augen der Besucher empor. Zaghafte Antworten schätzten die Höhe auf etwa 60 Meter. Stolz verkündete Fischer, dass der Turm der Marienkirche eine Höhe von 75 Metern habe im Vergleich zur evangelischen Pauluskirche im Zentrum der Stadt Hamm, der nur 4 Meter und 30 cm höher ist. Na ja!

ronig 2Der Marienplatz ist einer der wichtigsten Plätze in Ahlen und von überall auf der Welt zu erreichen u.a. vom Westfriedhof, von Warendorf, auch aus Moskau bis Ahlen sind es ca. 2000 Kilometer, von Paris ca. 620 Kilometer über die Autobahnen. Dieser Platz erhielt beim Bau der Fußgängerzone im Jahr 1984 einen Brunnen, Entwurf und Ausführung durch Bildhauer Heinrich Bücker aus Vellern, einem Ort ca. 20 km von Ahlen entfernt.

Ein Brunnen, dessen Wasser nicht wie üblich aus der Erde kommt, sondern aus dem . Wasserrohrnetz der Ahlener Stadtwerke gespeist wird. Aus einem Bronzebecken wächst die mehrstufige Säule mit 4 Skulpturen.
1. Der Apostel Bartholomäus, ein Jünger Jesu. Stadtpatron unserer Stadt Ahlen mit seiner
St. Bartholomäus-Kirche, hier gleich um die Ecke. „Bleiben die Störche über Bartholomae, so kommt ein Winter, der tut nicht weh“.

2. Der Bistumsgründer Ludgerus, geboren 742 in Holland, 809 gestorben in Billerbeck, der in Ahlen als Bischof eine Visitation machte und dabei einen Blinden heilte, wie die Bronzeplatte an der Pastorat der Dechanei von St. Batholomäus Ahlen anzeigt.

3. Schwester Immaculata, Elisabeth Tombrock. Eine Ahlenerin, im Schatten der Marienkirche 1887 geboren, gestorben 1938. Sie wurde Nonne aus Dankbarkeit ihrer Heilung in Lourdes. Spätere Gründerin des Orden der Missionsschwestern von der unbefleckten Empfängnis, wie die von „Kiek es drin“ gestiftete Kupferplatte am Geburtshaus in der Oststraße verkündet.

4. Die Gottesmutter Maria mit dem Jesuskind auf dem Arm. Sie steht auf einer Sichel, ist also eine sogenannte Mondsichel-Madonna in goldenem Glanz. Bei ihrer Aufstellung - wie Fotos belegen - schaute die Gottesmutter und das Jesuskind nach Westen. Bei einer späteren Restaurierung wurde sie mit dem Angesicht nach Osten gedreht.
Es gibt Gerüchte, dass die Umsetzung der Madonna in Richtung Osten eine Referenz an die türkischen Mitbürger anderen Glaubens sei, die mehrheitlich hinter der Bahn im Ahlener Osten der Stadt wohnen. Wie konnte es zu einem solchen Gerücht kommen?
Vielen Lesern ist sicher bekannt, dass es immer noch möglich ist, zu Fuß von Bethlehem oder Jerusalem zur heutigen Türkei zu gehen und wenn der Wind von Osten kommt, auch dorthin zu segeln. Von den beiden Aposteln Paulus und Johannes wissen wir, dass sie im Gebiet der heutigen Türkei waren und zwar auch auf dem Bülbül - übersetzt Nachtigall- Nachtigallenberg - in der Nähe von Ephesus.
Dort befindet sich das Sterbehaus der Gottesmutter Maria. Mit der Zeit geriet das Haus in der Türkei in Vergessenheit, bis die Nonne Anna Katharina Emmerich (1774-1824) aus Coesfeld den Standort dieses Hauses in der Türkei nach einer Vision detailliert beschreiben konnte.

1891 fand ein Suchtrupp dann eine Bauruine an dem Ort in der Türkei, auf den die Beschreibung exakt zutraf.
1896 erklärte Papst Leo XIII. das Haus zum Wallfahrtsort.
2006 besuchte der deutsche Papst Benedikt XVI. den Ort und das Haus in der Türkei.

Dann wendeten sich die Besucher mit Blick auf das Ahlener Goldschmiedehaus um.
Wir Menschen, so Werner Fischer, erkennen uns gegenseitig an unseren Gesichtern, die einzigartig sind. Warum soll nicht auch ein Haus ein Gesicht haben, an dem man es zweifelsfrei erkennt? Die alten westfälischen Bauernhäuser z. B. erzählten durch ihre Balkeninschriften, wer in diesem Hause wohnt und arbeitet, wer es errichtet hat und was darin gemacht und angeboten wird. Eine ins Bild gesetzte Botschaft gibt optisch weitere Auskünfte.

Nach einer kurzen Pause im Erdgeschoss gelangten die Besucher über die Treppe in das Museum mit den Schätzen der Vergangenheit. Sessel standen bereit. Die Gäste nahmen Platz und sodann begann Werner Fischer seinen Vortrag mit der Frage: „Wer ist ein Jude“? Antwort: Nur der, der eine jüdische Mutter hat.
Vorab wurde bereits von der Gruppe der Wunsch geäußert, die Museums eigenen Exponate des Judentums vorzustellen und zu erklären.
Werner Fischer übernahm in seiner ihm eigenen Art den Part uns stellte die Museumsexponate zu diesen Themen respektvoll vor, informierte, erklärte und kommentierte lebensnah stets in Würde vor dem religiösen Leben im Judentum.

Herr Manfred Winnen, Vorsitzender des KV. Ortszirkel Hamm dankte Werner Fischer auch im Namen der Anwesenden für das, was er in den letzten 2 Stunden in Ahlen gehört, gesehen und erlebt habe. Seine Begeisterung wurde von den anderen Anwesenden geteilt. Dank galt auch Herrn Axel Ronig, der das Museum im Goldschmiedehaus in Ahlen zu einem Besuch empfohlen hatte.

17062015

Am Telefonat meldet sich eine Dame: "Mittwochs Sport Treff" wir sind eine Gruppe Männer und Frauen im Alter von ca. 40 bis 70, die sich außer zu sportlichen Betätigungen zusammenfindet, kulturelle Angebote wahrzunehmen. Zwei Mitglieder unserer Gruppe votieren für einen Besuch des Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus an der Oststraße in Ahlen, das sie schon mal besucht hätten und besonders interessant fanden." Schnell fiel die Entscheidung nach dem von ihnen gewünschten und von Werner Fischer bestätigten Termin am Mittwoch, den 17. Juni 2015 um 18 Uhr für 14 Personen.

Am vereinbarten Termin fand sich die 14 Mitglieder zählende Gruppe ein. Bei abendlichem Sonnenschein begann die Führung und Vorstellung zunächst unter freiem Himmel auf dem historischen ehemaligen Hühnermarkt - heute der Marienplatz.

Benvenuto - willkommen hieß es. Dann ging es an der Prominenten-Wand vorbei in das hell erleuchtete Museum. Sodann der Zeit entsprechend referierte Werner Fischer über die Zeit und stellte Exponate aus der Reihe der Elementaruhren vor. Die Zeit verging wie Fluge. Das schönste Lob der Gruppe an diesem Abend war: Wir werden Sie und das Museum in besonders guter Erinnerung behalten.

Das Ahlener Ehepaar
Anni und Werner Fischer
inmitten der
Münsterraner

Foto: Reinermann

Manuela Reinermann vom Stadtanzeiger Ahlen schreibt unter anderem:

Mit seinem Goldschmiedemuseum lockt er regelmäßig Besucher aus nah und fern. Am Mittwoch kamen fast 50 Frauen und Männer aus Münster und ließen sich von Fischer mitnehmen auf einen Streifzug durch die Religionen, bei dem jeder auch Spuren seiner Volksfrömmigkeit entdeckte.

 

zeitungsbericht museumstag 2017 besucher

naturfreunde

An einem tristen Novembernachmittag trafen sich die Naturfreunde der Bezirksgruppe Hamm- Münster im Interreligiösen Museum im Goldschmiedehaus Ahlen. Arrangiert wurde der Besuch von Birgit und Michael Roder aus Ahlen. Die Gäste kamen aus Ahlen, Beckum, Bockum-Hövel, Hamm und Werne

Unter ihnen der passionierte Postkartensammler Friedrich - genannt Fritz - Grosch, geboren anno 1935 in Ahlen, der zur Zeit etwa 45.930 Postkarten sein eigen nennt. Auf den Treppenstufen zum Museum entdeckte er ein Bild des abgerissenen Heitmannschen Hauses und auch das Haus Rosenzweig, in dem sich damals die Gaststätte von Käthe Musmann befand.
Mit dem Finger zeigte Friedrich Grosche dem Leiter des Museums Werner Fischer auf dem historischen Bildfoto, wo er nach dem Kriege bis 1953 gewohnt habe.
Der vorab gewünschte Vortrag unter Einbeziehung von Museumsexponate betraf die christlich sakrale Kunst. Die vorgesehene Stunde wurde weit überschritten, weil Fischer es verstand, Geschichtliches mit dem Heute zu verbinden und das war spannend meinten die Teilnehmer, die nun schon zum zweiten Mal im Interreligiösen Museum in Ahlen weilten.

Ein Hammenser Besucher lobte die weihnachtlich dekorierten Schaufenster auf der Oststraße mit den Worten: "So schöne Dekorationen findet man in Hamm nicht mehr."

Sonder-Stadtrundfahrt für neue Sekundarschul-Lehrer/innen

Lehrer

Am 2.10. 2012 trafen sich 20 neue Lehrer/innen der neuen Sekundarstufe zu einer Ahlener-Stadtrundfahrt, arrangiert und geführt vom Leiter der VHS Ahlen, Rudolf Blauth.
Die Stadtrundfahrt soll u.a. auch potentielle außerschulische Lernorte ansteuern. Erster Anlaufpunkt war das Interreligiöse Museum im Goldschmiedhaus Ahlen.
Auf dem Terrain der Oststr. am Marienplatz empfing Museumsleiter Werner Fischer die Gäste. Fischer erklärte Merkmale und Bilder der Hausfassade, die dem Haus einen Status verleihen, der indirekt darauf hinweist, dass hinter der Fassade des Hauses den Besuchern Exquisites geboten wird.

Sodann erreichten die interessierten Pädagogen, Damen sowie Herren, das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus, wo Fischer nach einer kurzen Einführung von Rudof Blauth die Regie übernahm und verschiedene Exponate aus der Präsentation des Museums vorstellte, aus dem Judentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus, dem Christentum und der Zeitgeschichte.

Die Vielfalt der Exponate gestattet es bei planmäßigen Führungen, nur eine Sektion vorzustellen. Bei diesem Termin konnte nur ein bescheidener Gesamteindruck vermittelt werden. Da die einzelnen Museumsreferate in der freien Rede vermittelt werden, kann nach Kenntnis der Bezug zum aktuellen Unterricht Berücksichtigung finden.

Herr Blauth bedankte sich im Namen der Teilnehmer für die komprimierte Führung, die nur ein Schnuppern erlaubte. Nach dem Erinnerungsfoto und vielen Dankesbekundigungen wurde das Kunstmuseum an der Weststr. als nächster Treffpunkt angesteuert.

 

Besuch im Goldschmiedemuseum

Am 09.03.10 besuchten wir, die ökumenische Frauengruppe aus Hamm-Rhynern, das Museum im Goldschmiedehaus. Herr Fischer präsentierte uns ausgewählte Stücke aus seiner christlich-sakralen Sammlung. Fachmännisch erläuterte er die Gegenstände aus künstlerisch-handwerklicher Sicht und erzählte von ihrer Herkunft und ihrem Gebrauch. Besonders bemerkenswert war ein Tablett, richtiger gesagt eine Tasse, die in aufwändiger Handarbeit mit einem Mariagramm verziert war.

Wir danken Herrn Fischer ganz herzlich für den lehrreichen und unterhaltsamen Abend und kommen gern noch einmal wieder, um auch die Sammlungen der anderen Religionen kennenzulernen.
Helga Eisemann und Barbara Jürgens

 

 

Ahlen - Gruppenfoto

v.l.n.r. Florian Drude, Hannover, Jenny Ruhland, München, Jovita Fischer, Ahlen, Olaf Müller-Stegemann, Sponholz

Am Samstag, den 24. Januar 2015 besuchten nach Voranmeldung 5 Personen einer Peergroup aus der BRD das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus Ahlen.
Eingebettet in das Arbeitstreffen war eine Vorstellung von Museums-Exponaten aus der Welt des Hinduismus und Buddhismus, das die Studierenden des Masterstudienganges Business Coaching und Change Management vorab durch einen Mehrheitsentscheid ausgewählt hatten.

Museumsleiter Werner Fischer stellte speziell einige Museumsexponate aus dem "Reich der Mitte" vor, die das religiöse Tagesgeschehen von Menschen buddhistischen Glaubens begleiten.
Die Peergroup-Mitglieder waren mehr als erstaunt, in Ahlen ein Museum vorzufinden, das aufgrund seiner Spezifikation und Exponate einer Großstadt würdig ist.

 

prinzentreffen 10 10 12

wesel 09 2013



Realschulbesuch Klasse 6 e.l.c.
am 18.03.2010
Lehrerin Frau Aperdannier

 



Realschulbesuch
am 8.03.2010
Lehrerin Frau Schnittker

 



Realschulbesuch Klasse 5
am 01.03.2010
Lehrerin Frau Wernsmann

Die Ausstellung im Goldschmiedehaus hat die SchülerInnen fasziniert, die goldenen Exponate wurden bestaunt. Herr Fischer beleuchtete insbesondere das Gemeinsame zwischen der christlichen und der islamischen Religion in kindgerechter Form. Die SchülerInnen konnten mit ihrem jeweiligen Wissen über die Religionen glänzen. An den Vitrinen wurden die wunderschönen Kalligraphien in arabischer Schrift, die prächtige Gewänder,die Gebetsteppiche und andere Gegenstände genauer unter die Lupe genommen und Fragen gestellt. Eine systematische Einführung in den Islam wird im Unterricht fortgesetzt. Die SchülerInnen werden die Gemeinsamkeiten der Religionen in der Ausstellung der Realschule vertiefen. Ziel ist das friedliche, wertschätzende und achtsame Miteinander der Angehörigen verschiedener Religionen. Es ist zu wünschen, dass noch viele Schulklassen diese Ausstellung besuchen. Mit freundlichen Grüßen Margarete Wernsmann

An der Städtischen Realschule wird im Juni 2010 die Ausstellung "Weltreligionen - Weltfrieden - Weltethos" zu sehen sein. Sie möchte einladen, die faszinierende Welt der Religionen besser kennen zu lernen.

 

Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke im Interreligiösen Museum in Ahlen

regierungspraesident
V.l.n.r.: Obermeister Raphael Fischer, Karin Rodeheger, 1. Beigeordnete der Stadt Ahlen, Bürgermeister Benedikt Ruhmöller, Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke, Werner und Anni Fischer, Bankdirektor Peter Schmidt

Münster/Ahlen. Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke besuchte jetzt gemeinsam mit Ahlens Bürgermeister Benedikt Ruhmöller und der ersten Beigeordneten, Karin Rodeheger, das Interreligiöse Museum in Ahlen. Begrüßt wurden die beiden dort von Gründer Werner Fischer und seiner Frau Anni.

Gemeinsam mit seiner Frau hatte der nun fast 83jährige Ahlener Goldschmiedemeister Werner Fischer das in Deutschland wohl einzigartige Museum im Jahr 1984 im Ahlener Goldschmiedehaus ins Leben gerufen, das sich mit seinen ausgestellten sakralen Gegenständen und Zeitmessern aus den unterschiedlichsten Epochen den verschiedenen Weltreligionen und ihrer Geschichte widmet.

Wichtiges, Fremdes sowie Zeugnisse der Kultur und Geschichte zu bewahren und zu erhalten, sieht das Museum, das häufig von Schulklassen sowie Besuchern anderer Bildungsstätten und Vereine besucht wird, als seine Aufgabe an.

Klenke zeigte sich beeindruckt und lobte das Engagement des 1999 mit dem Bundesverdienstkreuz erster Klasse ausgezeichneten Fischer und seiner Frau Anni: "Mit unglaublichem privaten Engagement wurde hier ein wohl einzigartiger Ort des Erinnerns, des Besinnens und der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit geschaffen."

 

 

25.11.2014 b

Zwei Goldschmiedinnen besuchten am 25. November 2014 das Museum im Goldschmiedehaus

Ich, Svea Steinhauer, aus Göttingen, bilde mich z. Zeit weiter bei der Handwerkskammer Koblenz als Restauratorin im Gold-und Silberschmiedehandwerk. Der Meistertitel ist Voraussetzung für diese Weiterbildung.

Im Rahmen der Prüfung muss ich eine Dokumentation über ein sakrales oder profanes Gold- und Silberschmiedestück erstellen.
Die Aufgabenstellung umfasst eine detaillierte Bestandsaufnahme inklusive Sekundärinformationen zu dem Objekt mit Schadenskartierung sowie der Ausarbeitung zweier Maßnahmenkonzepte für die Konservierung, Restaurierung oder Rekonstruktion des Stückes in schriftlicher, grafischer sowie bildlicher Form. Eine Ausführung der vorgeschlagenen Maßnahmen ist nicht gefordert.

Dafür hat mir ein Kunde freundlicherweise einen historischen Kelch zur Verfügung gestellt, bei dem ich dann später auch die Restaurierung, bzw. Rekonstruktion des fehlenden fehlenden Teils zwischen Nodus und Cuppa ausführen darf. Die dabei vorab aufkommenden Fragen wollte ich mit einem versierten Experten besprechen.

In Fachkreisen hatte ich vernommen, dass es in Ahlen in Westfalen ein Interreligiöses Museum gibt, das historisches, antikes Sakralgerät aus verschiedenen Jahrhunderten zeigt und dass der Museumsleiter ein ehemals praktizierender Goldschmiedemeister ist.

Nach einem Telefonat vereinbarten wir einen Besuch im Ahlener Museum und meine Kollegin Susanne Ahrhelger und ich konnten unsere Fragen stellen.

Ich beschrieb Herrn Fischer, dass ich dem Kelch vorsichtig Lotproben entnommen hatte um festzustellen, ob dieses cadmiumhaltig ist und ich somit eine vage Datierung erhalte, wann der Kelch angefertigt wurde, denn es gibt eine Zeitepoche, seit der Kadmium dem Silber zugesetzt wird, um ein Lot mit einem niederen Schmelzpunkt zur Bearbeitung zu erstellen.
Weitere Fragen schlossen sich an, die Werner Fischer beantwortete.
Resumé: Der Besuch in Ahlen hat mir viel gebracht.

Auch meine Goldschmiede-Kollegin Susanne Arhelger aus Lingenfeld war mit mir nach Ahlen gereist, um mit Herrn Fischer über ein Toraschild aus dem Jüdischen Museum in Worms zu sprechen.

Das Interreligiöse Museum in Ahlen besitzt ein Toraschild aus der zerstörten Synagoge in Paderborn Toraschild - Tass, Silber, punziert mit Meistermarke und 12-lot = 750/ooo (16 Lot = 1000), 26 x 23 cm, Gewicht 530 Gramm.
Paderborn um 1850, Meister Johann Joseph Leggen (1815-1887), Silber getrieben, graviert und teils vergoldet. Als Bekrönung eine Blumenvase, reich gegliederter mit Rocaillen und Blüten verzierter Rand.
Unter der plastisch aufgelegten Tora-Krone von Rocaillen aufgeschraubter gerahmter Wechselrahmen für die Schriftplättchen mit den Namen der Festtage (Sabbat, Versöhnungsfest, Wochenfest).
Rückseitig gravierte Inschrift: Gewidmet von M. Grünebaum und Ida Grünebaum, geb. Weyl, 1874.

Werner Fischer konnte dazu beitragen, dass auch Frau Arhelger mit vielen Tipps und Anregungen sich der Dokumentation über das Toraschild  annehmen kann.

Gruppe Borken 2 

Ein stattlich großer Reisebus fand seinen Weg von Borken nach Ahlen zur Bushaltestelle am Marienplatz in Sichtweite des Interreligiösen Museums im Goldschmiedehaus. Werner Fischer, Leiter des Museums, empfing die 42 Reiseteilnehmer um 10 Uhr am Bus und geleitete die Männer und Frauen gemeinsam mit der Organisatorin und Reiseleiterin, Frau Ursula Brebaum, zur Oststraße.

Bewohnern des Kreises Borken ist der Altkreis Beckum nicht so bekannt, da die Fernziele von Borken nach Süden und Osten in andere Richtungen verlaufen. Um so mehr staunten die Besucher über die Betriebsamkeit auf den Ahlener Straßen.
Sodann startete Werner Fischer sein Programm.
Dicht umdrängt verstand er es, den Zuhörern die Stadt Ahlen mit dem Interreligiösen Museum vorzustellen. Als Erinnerung an den Besuch am 28. August 2013 in Ahlen fotografierte Goldschmiedemeister Raphael Fischer die Gruppe.

Nachdem die Reiseteilnehmer einen kleinen Rundgang durch das Museum gemacht hatten, nahmen sie in bequemen Sesseln Platz. Erstaunt war man, dass sich in Ahlen ein Interreligiöses Museum mit einer solch aufwendigen Ausstattung befindet. Die Spannung stieg, als ausgesuchte Exponate der christlich sakralen Kunst vorgestellt wurden. Still und aufmerksam folgten die Teilnehmer den Ausführungen Fischers.

Sinnlich und menschlich sei der Vortrag gewesen, meinte Frau Ursula Brebaum, die sich hervorragend in den Dienst der Sache stellte und sich in aller Namen sehr herzlich bedankte.
Sie kündigte an, am 25. September 2013 mit einer anderen Gruppe wiederzukommen, um über eine andere Station im Interreligiösen Museum im Goldschmiedehaus Ahlen Interessantes zu erfahren.

25.9 

Vor gut einem Monat besuchten Mitglieder der Rheumaliga aus dem Raum Borken das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus Ahlen.

Das hatte erfreulicherweise zur Folge, dass sich ein erneuter Besuch der Rheumaligagruppe mit neuen Gästen ankündigte, am 25.9. das Museum in Ahlen zu besuchen. Weit vor der verabredeten Zeit landete der Autobus in Ahlen, weil der Fahrer die Strecke bereits kannte. Durch das Wetter begünstigt, empfing Museumsleiter Werner Fischer seine 36 Gäste vor dem Museum auf der Oststraße und nahm Stellung zur Bildsprache der Hausfassade, die in ihrer Einzigartigkeit bedeutsam ist. Sodann begab man sich ins Museum und lauschte dem Vortrag, der die Vorstellung verschiedener wichtiger Museumsexponate der christlich sakralen Kunst zum Inhalt hatte. Aus der vorgeplanten Stunde wurden fast zwei Stunden eines fesselnden Vortrags, währenddessen Frau Ursula Brebaum, Leiterin der Gruppe, angetan mit weißen Stoffhandschuhen, einige Teile durch die Reihen zur Besichtigung gehen ließ.


Nach dem Vortrag begab sich die Gruppe unter Führung von Goldschmiedemeister Raphael Fischer auf einen kleinen Stadtgang zur Stadthalle, wo der Gruppe ein schmackhaftes Mittagsmenü serviert wurde.

Museumsbesuch der Rotarier

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1932 formulierte Herbert J. Tayler die Vier-Fragen-Probe, die von den Rotariern weltweit befolgt wird.

Bei allem, was wir denken, sagen oder tun, sollten wir uns fragen:

Ist es WAHR?
Ist es FAIR für alle Beteiligten?
Wird es FREUNDSCHAFT und GUTEN WILLEN fördern?
Wird es dem WOHL aller Beteiligten dienen?

Ein selbstverständlicher wie auch hehrer Anspruch.

Diese Leitsätze sind ebenfalls Schwerpunkte der Museumstätigkeit der Familie Fischer bei ihrer Tätigkeit im Interreligiösen Museum Ahlen, das laut Internet zurzeit noch eines der wenigen Museen dieser Art in Europa ist.

Benedikt Ruhmöller, Bürgermeister der Stadt Ahlen/Westfalen und zurzeit amtierender Präsident des Rotaryclubs Ahlen, hatte die Mitglieder des Rotary-Clubs zu einem abendlichen Museumsbesuch am 30. Oktober 2012 ins Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus am Marienplatz in Ahlen eingeladen.
Dieses Museum präsentiert Exponate aus nachfolgenden Bereichen: sakrale Kunst der Christen, jüdische Kultgeräte aus der Synagoge und dem jüdischen Haus, Schätze des Buddhismus, die Götterwelt des Hinduismus. Gegenstände aus dem Bereich des Islam werden zurzeit gesammelt..
In allen Religionsgemeinschaften wie auch für jeden Menschen ist die Zeitmessung von großer Bedeutung.
Das Thema der Zeitmessung hatte Herr Ruhmöller, der eine intensive Ahlener Museumspflege praktiziert, in den Mittelpunkt des Museumsbesuchs gestellt.
Der Klang einer dreitönigen Altarschelle aus dem 19. Jahrhundert rief die Besucher zum Vortragsbeginn und beendete auch den Museumsabend, der nach Meinung der Teilnehmer recht informativ und nachdenkenswert gewesen sei.

Ahlens Bürgermeister und Rotary-Club-Präsident Ruhmöller wörtlich: "Allen Gästen wurde bei diesem leider viel zu kurzen Museumsbesuch bewusst, was für einen wundervollen Sammlungsschatz die Stadt Ahlen in dem Interreligiösen Museum beherbergt. Hier werden außerordentlich wertvolle Werke der religiösen Kunst wie auch die Geschichte der Zeitmessung höchst vielfältig, fachlich fundiert und anschaulich nahe gebracht. Ich danke dem Museumsdirektor Werner Fischer und seiner Familie für ihr akribisches museales Engagement und wünsche dieser gehaltvollen musealen Schatztruhe die verdiente Würdigung durch ein zahlreiches fasziniertes Publikum."

Wenn Sie als Leser dieser Nachricht erfahren möchten, über welche Exponate Museumsleiter Werner Fischer zeitnah berichtete, dann buchen Sie frühzeitig mit Ihrer Gruppe unter der Nr. 02382 3467 eine Terminzeit für einen Museumsbesuch im Interreligiösen Museum in Ahlen.
Wer Zeit hat zu warten, zu dem kommt alles. WF

Dort werden alte und neue Techniken der Goldschmiedkunst gelehrt und praktiziert.

Auch finden Weiterbildungsmaßnahmen auf hohem Niveau für Sachverständige und vereidigte Sachverständige der IHK und der Handwerkskammern statt.

Die Teilnehmer  erhielten die Akkreditierung in den  Sachverständigenrat des Zentralverbandes der Deutschen Juweliere, Gold- und Silberschmiede.  

Auf dem Lehrplan stand das Thema: Wertermittlung von sakralem und profanen Gerät.

Als Einführung besuchten die Seminarteilnehmer das Museum im Goldschmiedehaus Ahlen.
Der Leiter des Museums, Goldschmiedemeister Werner Fischer, ehemals Vorsitzender des Sachverständigenrates im Zentralverband der Deutschen Juweliere, Gold- und Silberschmiede, war als Dozent ein sachkundiger Partner, konnte er doch an Hand von wertvollen, teils historischen Museumsexponaten handwerkliche, kunstgeschichtliche, religionswissenschaftliche Kenntnisse vermitteln.

Die Probanten konnten im Museum eigene Untersuchungen durchführen, die zu interessanten Gesprächen führten, an deren Ergebnisse alle Anteil hatten.

Die Begeisterung der Seminarteilnehmer war spürbar, weil das Museum mit seinen Exponaten die Möglichkeit bietet, an realen Zeugnissen der Vergangenheit zu studieren.

Die Glocke berichtet am 01.12.1987:

Zeitungsbericht reckert 01.12.1987

samstag

Die 13 Schülerinnen der ehemaliegenden Josefschule in Ahlen und das Ehepaar Anni und Werner Fischer

 

2016 10 08 Klassenzimmer im Interreligiösen Museum in Ahlen
Schulen können zeitbedingt ihren Namen wechseln. So auch die Barbaraschule in Ahlen, die als Josefschule ihre Pforten öffnete. Am 6. Mai 1923 war die Einweihung der Josefskirche und am 1. Oktober der Unterrichtsbeginn an der katholischen „Josefschule“ in der Kolonie in Ahlen. Als der christliche Name Josef dem Ahlener Stadtparlament damals nicht mehr genehm war, wurde die Schule umbenannt in Brunnenfeldschule nach der Straße „Im Brunnenfeld“, an der die Schule liegt.
1968 bekam die katholische Schule dann den Namen Barbaraschule nach der heiligen Barbara, der Patronin der Bergleute. Die Schule liegt vor dem Eingang zu den ehemaligen Schachtanlagen der Zeche Westfalen.
Heute leben und lernen in dieser Schule über 250 Kinder verschiedenster Religionen, Kulturen und Muttersprachen friedlich zusammen.
Eine Schule lebt mit den Schülern nicht nur während der Schulzeit, sondern auch in der Erinnerung der Vergangenheit. Beweise sind die zahlreichen Klassentreffen. So war es auch bei den Schülerinnen des Entlassungsjahrgangs 1959, die sich alljährlich treffen.
Bei der Zusammenstellung des Programms wurde der Vorschlag einer Exschülerin freudig aufgenommen, doch das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus an der Oststraße zu besuchen. Gesagt, getan.
Werner Fischer und Frau Anni empfingen die 13 Damen und man ging gemeinsam auf eine Zeitreise, unterstützt mit den Exponaten des Museums. Von besonderem Interesse waren die historischen Elementaruhren wie Feuer-, Wasser-, Sand- und Sonnenuhren sowie Kuriositäten der Uhrmacherkunst, die Fischer in seiner ihm eigener Art vorstellte, was den Damen offensichtlich gefiel.
Die nächste Station war das Restaurant Geisthövel in der Freiheit in Ahlen.
Eine ehemalige Schülerin, die heute in einer anderen Stadt lebt, bemerkte lobend, dass sich ihre Heimatstadt Ahlen „herausgeputzt“ habe und alle Mitschülerinnen pflichteten ihr voller Stolz bei.


31.07.2011: Museums-Besuch der Schützenkönige mit ihren Königinnen des Jahres 2008 aus Hopsten im Goldschmiedehaus Ahlen
v.l.n.r. erste Reihe: Ilse und Felix Wessels, Alfons und Annemarie Gerdes, Klaus Reerink.
zweite Reihe:
Christa Wallmeyer, Hubert Üffing, Heinz und Maria Johannemann und Reinhild Reerink.


31.07.2011, Museums-Besuch der Schützenkönige mit ihren Königinnen des Jahres 2010 aus Hopsten im Goldschmiedehaus Ahlen
v.l.n.r. Königspaar Cristin u. Tobias Tepe, Schützenverein St. Hubertus,
Vizekönigspaar Anni Fischer u. Christoph Schlüter, St. Annen Schützengesellschaft Hopsten,
Königspaar Werner Fischer u. Christiane Schlüter, St. Annen Schützengesellschaft Hopsten,
Königspaar Anne Niemann u. Matthias Huil, Schützenverein Eintracht,
Königspaar Anne Ungruhe u. Reiner Wallmeyer, St. Georg Schützenverein

IMG 3577Ein Zeichen für Versöhnung setzten am 22.01.2015 im Interreligiösen Museum im Goldschmiedehaus Bürgermeister Benedigt Ruhmöller, Anni und Werner Fischer und der Bundestagsabgeordnete Reinhold Sendker und Martin Arnst.


Auszug aus dem Einladungsschreiben von Werner Fischer an den Bundestagsabgeordneten: "Das Ureigenste eines jeden Menschen ist der Glaube."

Es ist nicht Aufgabe des Interreligiösen Museums in Ahlen, sich dieses Themas der Glaubensfragen anzunehmen, dazu gibt es Universitäten, Akademien und Glaubensschulen in der ganzen Welt.

Das Museum ergänzt aber das Wort, indem es faßbare rituelle Gegenstände zeigt und deren Aufgaben im religiösen Leben der Gläubigen vorstellt.

Tempel, Synagogen, Kirchen, Moscheen sind nicht nur steinerne Zeugen der Religionen, sondern auch Treffpunkte von Glaubensgemeinschaften.

Zu den größten Weltreligionen zählen zur Zeit das Christentum, Judentum, der Islam, Hinduismus und Buddhismus.

Diesen Religionen widmet sich das Interreligiöse Museum im Ahlener Goldschmiedehaus mit seinen Exponaten. Dabei gibt es auch Gruppen, Religionsgemeinschaften, die sich z.B von Rom gelöst haben, die sogenannten christlichen Ostkirchen, die sich wiederum noch differenzieren in russisch, griechisch orthodox u.a.

Beim Zusammenleben von Christen und Muslimen in unserer Stadt stellt sich die Frage, welche Eigenarten haben Christen und welche Eigenarten haben Muslime?

Diese Offenbarung ist zwingend notwendig zum besseren Verstehen untereinander und ist eine Aufgabe für diejenigen, die sich dazu berufen fühlen.

Dazu dient unsere heutige Begegnung mit Ihnen, Herr Sendker, als verantwortlicher Bundestags-Politiker und Delegierter für unseren Bereich und unser Gebiet. Der Islam als Religion hat in Deutschland an Boden gewonnen und sich in gewisser Weise etabliert. Die islamische Religion mit den Riten und Gebräuchen ist uns Christen fremd, aber das hindert uns doch nicht, ihnen als Ahlener Mitbürger offen und hilfreich zu begegnen.

Dass Worte eine herzliche Unterstützung gebrauchen, um das Zusammenleben respektvoll aber auch verständnisvoll zu begleiten, dazu möge auch in Zukunft das Interreligiöse Musen im Goldschmiedehaus Ahlen dienen. In den monotheistischen Religionen heißt es

"Ich bin der Herr, Dein Gott. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben." /
"Du sollst an EINEN Gott glauben und IHN ALLEIN anbeten"

Herr Fischer informierte auch den Bundestagsabgeordneten Bernhard Dahldrup.

Fahrt zum Goldschmiedehaus

"Die aktiven Senioren von Angelmodde"
ein Name, ein Programm

 

Schon im Spätsommer kam das Ehepaar Mennewisch,verantwortlich für ihre Seniorengruppe, um einen Besuchstermin im Museum im Goldschmiedehaus Ahlen festzulegen. Am 3. Dezember 2008 reisten dann per Bus 47 Seniorrinnen und Senioren aus Münster-Angelmodde an, um sich im Museum umzuschauen.

Sodann nahmen die Damen und Herren in bequemen Sesseln Platz und probierten den vorab bestellten Kuchen und löschten ihren Durst mit aromatischem Kaffee.

Die brennenden Kerzen auf den Tischen vermittelten ein adventliches Flair. Der Leiter des Museums, Werner Fischer, lud alle Anwesenden zum Mitsingen der Adventslieder „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit" und „Leise rieselt der Schnee" ein, Lieder, die er mit dem Akkordeon begleitete.

Die Vorstellung der Exponate christlicher sakraler Kunst durch den Museumsleiter traf auf vorbereiteten guten Boden, da die aufmerksamen Zuhörer sehr christlich geprägt waren. Angefangen mit der Frage, wie es im Paradies sein könne, bis zur Urne an einer über 200 Jahre alten Monstranz aus Frankreich, die uns versinnbildlicht, dass wir alle wieder zu Staub werden, wurden viele Zuhörer doch sehr nachdenklich.

Herr Mennewisch dankte Herrn und Frau Fischer für den gelungenen Tripp nach Ahlen zum Museum im Goldschmiedehaus.

Anschließend besuchte die Gruppe den „Ahlener Advent" auf dem Marktplatz, um mit vielen neuen Eindrücken wieder nach Angelmodde zurückzufahren.


Mitglieder des Senioren Netzwerks Coesfeld mit der Leiterin des Kulturkreises „Senioren Netzwerk“, Frau Edith Pieske, besuchten am 12. August 2010 das Museum im Goldschmiedehaus Ahlen. Sie waren angetan von der Präsentation der kostbaren Exponate.

Die Vorstellung der Gegenstände, den Bezug und Gebrauch derselben im religiösen Leben verstand Museumsleiter Werner Fischer den Besuchern mit Respekt, sehr gefühlvoll und mit großem Sachverstand zu vermitteln.

Frau Pieske dankte Herrn Fischer für dieses morgendliche Erlebnis.

 

Senioren erlebten ein Stück praktische Theologie

-pes- Ahlen. Eine Senioren­gruppe der Werner St.Christophorus Gemeinde besuchte das Goldschmiedemuseum.
Inhaber Werner Fischer brach­te den Senioren bei Kaffee und Kuchen im Museum Kult­gegenstände der großen Weltreligionen und besonders des Christentums näher.

„Es gibt zahlreiche religionsübergreifende Stücke der Volksfrömmigkeit", sagte der Goldschmiedemeister und zeigte den Zusammenhang zwischen moslemischen Gebetsschnüren und christlichen Rosenkränzen auf. Auch ein anderes, früher in jedem Haus mehrfach vorkommendes Zeichen der Frömmigkeit präsentierte der Sammler – das Hausweihwasserbecken. „Das gab es in jedem katholischen Haushalt, mindestens aber im Schlafzimmer", erläuterte Fischer.
Dabei kam es zu angeregten Gesprächen zwischen dem Leiter der Besuchergruppe, Dechant Klaus Martin Niesmann, der in Ahlen zur Schule ging und vielfach mit der Wersestadt verbunden ist, und dem leidenschaftlichen Sammler Fischer.

Für die Zuhörer war es ein Stück praktisch begreifbar Theologie, die auf unterhaltsame Weise vorgebracht wurde.  
Zusammen mit  den sehenswerten Stücken der Sammlung ergab das einen interessanten  Nachmittag.


Dechand Klaus Niesmann, Werne mit den neuesten Nachrichten seiner Pfarrei und Museumsleiter Werner Fischer mit einem Exponat aus dem Museum.

In den Drensteinfurter Pfarrnachrichten v. 01. September - 07. September wurde informiert und berichtet:

Senioren fahren nach Ahlen zum Goldschmiedemuseum Fischer.

Am Mittwoch, 11. September fahren die Senioren von St. Regina nach Ahlen zum Goldschmiedemuseum Fischer.

Dort erwartet sie ein Vortrag über "Sakrale christliche Kunst". Danach ist Gelegenheit, die vielen wertvollen Kunstgegenstände zu besichtigen. Zum Abschluss wird ein Abendimbiss in einem Landgasthof eingenommen.

Abfahrt mit dem Bus ist um 14.30 ab Landsbergplatz. Anmeldungen nehmen Christel Olfenbüttel, Tel 670 und Getrud Bennemann, Tel 210 an.

11 9 2013

Werner Fischer (re.) stellte den Regina-Senioren unter anderem ausgewählte Exponate der christlichen sakralen Kunst vor.

 

Drensteinfurt - 

30 Senioren der Pfarrgemeinde St. Regina besuchten das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus in Ahlen – und waren fasziniert.

Das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus in Ahlen, das von Goldschmiedemeister Werner Fischer am 8. November 1984 gegründet wurde, war am Mittwochnachmittag Ziel von mehr als 30 Senioren der Pfarrgemeinde St. Regina.

Von den vier Abteilungen hatten die Senioren im Vorfeld „Sakrale Goldschmiedekunst aus dem Mittelalter und der Neuzeit“ ausgewählt. Mit großem Interesse folgten sie den Ausführungen von Werner Fischer zu ausgesuchten Exponaten der christlichen sakralen Kunst und seinen Erklärungen zu den unterschiedlichen Reliquien. Sein eindringlicher Appell, tolerant im Umgang mit Angehörigen anderer Religionen zu sein, stieß bei den Senioren auf offene Ohren. Werner Fischer beschrieb sein Museum als „einen Ort des Erinnerns, Besinnens und der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit“.

Beim anschließenden Rundgang zeigten sich die Teilnehmer tief beeindruckt von der Schönheit und Vielfalt der sakralen Gegenstände wie Kelche, Monstranzen, Kruzifixe, Altarglocken und vielem mehr aus dem 15. bis 21. Jahrhundert.

Herzliche Worte des Dankes richtete Teamsprecherin Christel Olfenbüttel im Namen der Besucher an Werner Fischer, auch für sein Buch „Die Kunst des Handelns – Mit Visionen und Ideen zum Erfolg“. Zu einem weiteren Themenschwerpunkt soll der Besuch im Goldschmiedemuseum wiederholt werden.

Der Abschluss des Ausfluges fand in einem Landgasthaus statt. Dort waren sich die Senioren in angeregten Gesprächen einig, in dem Interreligiösen Museum einen ganz besonderen Nachmittag erlebt zu haben.

Das nächste Treffen der Seniorengemeinschaft St. Regina findet am Mittwoch, 9. Oktober, statt. Dann wird im Alten Pfarrhaus ab 15 Uhr das traditionelle Herbstfest gefeiert.

Fahrt zum Goldschmiedhaus

Wadersloh (gl) Zum Frühlingsanfang machten Freunde der Senioren Union Wadersloh einen Ausflug nach Ahlen, wo die 24 Ausflügler im Museum im Goldschmiedehaus vom Leiter Werner Fischer empfangen wurden.

Voller Ehrfurcht und Liebe stellte Werner Fischer die wertvollen Exponate, wie Kelche und Monstranzen, Reliquiare, Weihrauchfässer, Evangeliare, Kreuze und andere Werke der Volksfrömmigkeit aus dem 15. bis zu 20. Jahrhundert vor.

Mit vielen Informationen und neuen Eindrücken erreichten die Senioren wieder ihren Heimatort mit der Freude, einen schönen Tag erlebt zu haben.
Auszug aus der „Glocke"
 

Die Ahlener Zeitung berichtet am Donnerstag den 27. September 2012:

St. Bernhard Münster

Die Seniorengemeinschaft der Pfarrgemeinde St. Bernhard in Angelmodde ging auf Reisen.
Hiltrud Gramtke, Vorsitzende der Gemeinschaft hatte das Reiseziel ausgesucht. Der Bus brachte die Teilnehmer der Fahrt nach Ahlen. Erste Station was das Restaurant Chagall, wo man ausgiebig Kaffee und Kuchen verspeiste. Gestärkt gind es per pedes über die Weststraße zum Museum im Goldschmiedehaus Ahlen am Marienplatz.
Dort war alles vorbereitet für eine Museums-Besichtigung der 30 Senioren, die in bequemen Sesseln Platz nahmen.
Eine Lichtfülle ließ die Exponate des Museums in einem Glanz erstrahlen, der nach Aussage eines Besuchers als Vorahnung für das himmlische Jerusalem gelten könnte.

Museumsleiter Werner Fischer führte seine Zuhörer mit der Vorstellung seiner Museumsexponate in das Universum und wieder zurück zur Erde, eine Wanderung durch Zeit und Raum. Gespannt hörten die Senioren aus Angelmodde zu und waren erstaunt, welche Kostbarkeiten die Stadt Ahlen zu bieten hat.

Der älteste Teilnehmer der Seniorengemeinschaft Angelmodde war 1913 geboren, also 99 Jahre alt. Er versprach, in den nächsten Jahrern wiederzukommen, denn er sei begeistert - wie alle anderen auch.

Hildtrud Gramattke erklärte, die Seniorengemeinschaft trifft sich regelmässig nach einem festen Terminplan im Pfarrzentrum an der Höftestr, direkt neben der Kirche in Angelmodde. Kontaktaufnahme ist möglich über das Pfarrbüro unter Telefon 0251/619888 oder per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Wer interesse an einer Museumsführung hat, kann sich an Werner Fischer wenden.

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Ein Gruppe von 26 Ahlener Senioren der Sinn Aktiv Gruppe versammelte sich am
25. März 2014 um 15 Uhr vor der Fassade des Goldschmiedehauses auf der Ahlener Oststraße 69, um vom Leiter des Museums GM Werner Fischer empfangen zu werden.

Die Vorsitzende Frau Elisabeth Mehring hatte vorab vereinbart, dass der Schwerpunkt der Führung den Exponaten des Judentums im Interreligiösen Museum gelten solle.
Fischer sprach über jüdische Wahrheiten und las aus Tora-Übersetzungen vor.

So wurde die Bedeutungen einiger Exponate in einen Kontext zu anderen monotheistischen Religionen gestellt.

Aktuelle Fragen galten vor allem den jüdischen Begräbnisriten der jüngst im Alter von 101 Jahren verstorbenen Marga Spiegel.

SINN aktiv-Gruppen besuchten die Ausstellung
„Islam und türkisches Leben“

Eine große Anzahl Interessierter aus dem Gesprächskreis „Glaube und Spiritualität“ und  „SINN für Kultur“ im SINN-Netzwerk besuchten im März 2010 gemeinsam die Ausstellung im Goldschmiedemuseum im Rahmen der diesjährigen „Politisch-Kulturellen Wochen“ mit dem Schwerpunktthema „Türkei“.

 Die Ausstellung im Goldschmiedemuseum mit Exponaten religiöser und ritueller Gegenstände des Islam interessierte die BesucherInnen sehr. Goldschmiedemeister Werner Fischer führte in seiner Einleitung zunächst in die Entstehungsgeschichte und Grundlagen der beiden großen Religionen, Christentum und Islam, ein. Er beleuchtete insbesondere das Gemeinsame zwischen christlicher und islamischer Religion und warb für ein friedliches, wertschätzendes und achtsames Miteinander verschiedener Religionen beim alltäglichen Zusammenleben. Unterstützung bekam Werner Fischer von der Pädagogin Birsen Budumlu. Sie orientierte sich bei ihren Ausführungen an den fünf Säulen des Islam. Frau Budulmlu erläuterte sehr anschaulich und praxisnah anhand einiger Exponate Hintergründe und Einsatzgebiete verschiedener religiöser und ritueller Gegenstände, die sie zudem mit eigenen Erfahrungen aus ihrer Glaubenswelt verband. Das gemeinsame Gespräch über die Religionen war daher eine interessante Art, die faszinierende Welt der Religionen besser kennen zu lernen.

Mit vielen neu gewonnen Erkenntnissen und Eindrücken, einigen Denkanstößen zur Vertiefung und mehr Verständnis für die jeweils andere Religion verabschiedeten sich die TeilnehmerInnen mit einem herzlichen Dankeschön von beiden ReferentInnen.
 

Leitstelle „Älter werden in Ahlen“ Birgit Schlüter

 16.11.2017

#Foto Raphael Fischer

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Foto Günther Andres

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Foto Günther Andres

Und wieder einmal fanden sich am 16. November 2017 um 14.30 Uhr Mitglieder der SINN-aktiv-Gruppe (eine Einrichtung der Stadt Ahlen) ein, um eine Besichtigungstour durch das Goldschmiedemuseum zu dem Thema "Zeitmessung ab 1585“ zu machen. Voraussichtlich angemeldete Teilnehmerzahl: ca. 20 - 25 Personen. Organisiert hatte den Nachmittag der Vorsitzende Herr Hülsböhmer.

Bei Sonnenschein traf sich die Gruppe der 22 Damen und Herren pünktlich vor dem Ahlener Goldschmiedehaus an der Oststraße 69, um von Werner Fischer empfangen zu werden. Einige Damen und Herren kannten das Museum im Goldschmiedehaus bereits und waren doch voller Erwartung, was Fischer wohl zu berichten habe. Die meisten Teilnehmer der Gruppe waren in Ahlen geboren aber auch die zugezogenen waren im Sinne der Heimatkunde aufmerksame Zuhörer. Dass sich früher um die historische im Mittelalter oder auch früher erbaute Marienkirche in Ahlen ein Friedhof befand, war vielen unbekannt sowie auch die Existenz eines alten Marktplatzes an heutiger Stelle des um 1984 erstellten Marienplatzes mit der Mariensäule und dem integrierten Marienbrunnen. Nach der Erklärung der Hausfront des Ahlener Goldschmiedehauses schloß sich der Besuch des Museums an.
Werner Fischer mit Assistenz seiner Frau Anni stellte die Kostbarkeiten zum Thema Zeitgeschichte vor.

Herr Hüsböhmer bedankte sich für den Vortrag und überreichte dem Ehepaar eine Flasche Nordsturm als Lebenseliksir gegen gesundheitliche Widrigkeiten. Einige Besucher erwähnten, dass sie trotz mehrmaliger Besuche des Museums im Ahlener Goldschmiedehaus interessante Neuigkeiten erfahren haben und bekundeten, dass sie sich auf das nächste Treffen im Museum zum Thema „Sakralgerät“ freuen würden. 

sparkasse

Bänker sind auch Menschen

Im 20. Jahrhundert entstanden viele Geldinstitute auf örtlicher Basis. Die Initiativen lagen bei den Kommunen wie auch bei den Handwerken, Kaufleuten und Bauern, um nur einige Stände anzuführen. Die Gründer schlossen sich in Genossenschaften und anderen Rechtsformen zusammen und wachten akribisch darüber, dass alle Mitglieder des Instituts die Voraussetzungen für die Mitgliedschaft erfüllen. Jede Bank, jede Sparkasse war autonom und für Fremde oft nur ein Baudenkmal.

Meine eigenen Erfahrung: 1937 erhielt ich das 1. Sparbuch meines Lebens mit der Nr. 1125 und der Kontonummer 1638 des Hopstener Spar- u. Darlehnskassen-Vereins e.G.m.u.H. zu Hopsten über Rheine i. Westf.
Die erste Bareinzahlung in Höhe von 3,79 Reichsmark erfolgte am 24. März 1937. Ich war am 13. Januar 1937 sieben Jahre alt geworden.

sparbuch


Das Sparbuch gibt bis zum 6. Februar 1948 eine stumme dokumentarische Auskunft über den Krieg und die Nachkriegszeit etwa bis zur Währungsreform.
Die Erfahrungen, nach zwei Jahren Selbständigkeit in Hopsten einen Kredit für einen Ladenumbau zu erhalten, waren in Ahlen nicht erfolgreich. Hier endet das Privatissimum.

Zwei dynamische Bänker, Dr. Timm Hüttemann und Roland Klein, hatten nach einem Besuch im Interreligiösen Museum den Gedanken, ein Treffen der Verantwortlichen der Filialen der Sparkassse Münsterland Ost, Bereich Ahlen, im Museum im Goldschmiedehaus Ahlen zu arrangieren, um ihnen in weihnachtlicher Atmosphäre zu danken, sie aber auch zu motivieren für die Zusammenarbeit in 2015.

Nicht im "Bänkerdress", sondern in Freizeitkleidung trafen sich die Damen und Herren aus Ahlen, Sendenhorst und Drensteinfurt im Goldschmiedehaus.an der Oststraße 69.
Museumsleiter Goldschmiedemeister Werner Fischer weihte seine Zuhörer mit unterstützenden historischen Original-Exponaten des Museums in die Glaubenswelt der Christen ein.

Das weihnachtliche Ambiente bot den Anwesenden Gelegenheit, sich nach dem beruflichen Tagesablauf in eine paradiesische Welt zu versetzen. Im weiteren Verlauf des Abend nahm man ein Nachtessen in Ahlen ein.

Gesegnete Weihnachten und ein friedvolles Neues Jahr allen Menschen, die guten Willens sind.

dankesurkunde

Herzlichen Dank sagt Werner Fischer für die urkundliche Bestätigung Ihres Besuches.


Am Montag, 1. Dezember 2014 trafen sich vor dem Ahlener Goldschmiedehaus Oststr. 69

klein
Roland Klein, stellvertretender Vorstand der Sparkasse Münsterland Ost und

huettemann
Sparkassendirektor der Sparkasse Ahlen, Dr. Tim Hüttemann,

zu einem Besuch des Interreligiösen Museum. Sie wurden von Goldschmiedemeister Werner Fischer, Leiter des Museums, bereits in der Fußgängerzone vor dem Haus empfangen, der die beiden nicht Ahlener Gäste mit dem Umfeld des Marienplatzes, dem früheren Hühnermarkt bekannt machte und ihnen die Fassade des Hauses mit ihren Domen und Wappen erklärte.

Im Haus wurden sie von Goldschmiedemeister Raphael Fischer empfangen, wobei Fragen und Antworten mit einem wirtschaftlichen Bericht zur allgemeinen Lage mit dem Schwerpunkt Attraktivität der Oststraße Leistungsstärken und Beeinträchtigungen durch Leerstände von Interesse waren.

Sodann wurden die Herren Klein und Dr. Hüttemann im Interreligiösen Museum empfangen. Eine Führung über die Exponate des Hinduismus und Buddhismus schloß sich an. Die Begeisterung der Herren bei der Besichtigung war groß besonders deshalb, weil man eine solch geschichtlich wertvolle Ausstellung in Ahlen nicht vermutet hatte. Bei der Verabschiedung wurden weitere Besuche des Museums in Aussicht gestellt.

 

Zeitungsbericht Stadtfuehrungen Ahlen 2015

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Stadtrundführung speziaI I.
VHS Ahlen 21.08.2015

Ein Museum reflektiert Geschichte in einem vollen Haus, siehe Leiste Aktuell u. Historie im Interreligiösen Museum im Goldschmiedehaus Ahlen

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Stadtrundführung speziaI II.
VHS Ahlen 22.08.2015

Im Museum war kein Platz mehr frei. Alle Besucher wollten Napoleon und seine Uhr sehen und die Geschichte dazu erfahren. Siehe Leiste Aktuell u. Historie im Interreligiösen Museum im Goldschmiedehaus Ahlen

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Stadtrundführung speziaI III.
VHS Ahlen 28.08.2015

Und wiederum reichte der Platz für die Zuhörer nicht aus, die die Napoleonsuhr einmal in die Hand nehmen wollten. Siehe Leiste Aktuell u. Historie im Interreligiösen Museum im Goldschmiedehaus Ahlen

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Stadtrundführung speziaI IV.
VHS Ahlen 29.08.2015

Es hatte sich in Ahlen herumgesprochen, dass die Stadtrundführung spezial ein Highlight ist. Es kamen wieder zahlreiche Besucher, die das Schauspiel von Napoleon und seiner Uhr im ausverkauften Haus miterleben wollten. Siehe Leiste Aktuell u. Historie im Interreligiösen Museum im Goldschmiedehaus Ahlen

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Stadtrundführung speziaI V.
VHS Ahlen 11.09.2015

Eine Sensation in Ahlen. Und wiederum konnte das Interreligiöse Museum in Ahlen die Besucher kaum fassen. Als die Gebrüder Möxel das Lied Waterloo anstimmten, bekam Napoleon sogar feuchte Augen. Siehe Leiste Aktuell u. Historie im Interreligiösen Museum im Goldschmiedehaus Ahlen

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Stadtrundführung speziaI VI.
VHS Ahlen 12.09.2015

Was niemand geahnt hatte, auch die sechste und letzte Stadtführung war wieder ausverkauft. Es war ein Knüller! Mehr als 300 Personen haben den sechsstündigen Rundgang miterlebt, der den Einheimischen und Fremden zeigte, dass auch in Ahlen die Kultur lebt.
Der Beifall wie auch die stummen Erinnerungen zeigen deutlich, dass die Ahlener ihre Stadt schätzen und die Arbeit der Kulturschaffenden anerkennen. Das reflektierten die Berichte der Presse und auch der am 9. September gezeigte Film im Fernsehen in der Aktuellen Stunde.

 

Weitere Informationen siehe Aktuell u. Historie im oberen Menü.

Der Hammer im Glocken-Turm von St. Marien in Ahlen schlug viermal auf eine Glocke und es ertönte das viermalige Glockenzeichen für die volle vorausgegangene Stunde. Ein weiterer zweiter Hammer schlug kurz danach ebenfalls viermal auf eine andere Glocke mit tieferem Klang. Nun wußte die wartende Gruppe auf dem Marienplatz, dass es 4 Uhr ist und die Tore des Interreligiösen Museum am Samstagnachmittag für sie geöffnet würden.

Der Leiter des Museums, Werner Fischer, begrüßte die angemeldeten Besucher im Ahlener Goldschmiedehaus. Größtenteils kamen die Damen und Herren von jenseits der Lippe, aus dem benachbarten Hamm, Uentrup und dem weiteren Umland.
Sie alle bekennen sich privat zu einer Spielleidenschaft, die sie bei den jährlichen Theateraufführungen auf der "Waldbühne in Heessen" den Besuchern präsentieren.
Gerhard Wallmeier aus Dolberg hatte vorab mit Werner Fischer vereinbart, sich an diesem Museums-Nachmittag der "Sakralen Christlichen Kunst" zu widmen.

Werner Fischer verstand es in seiner ihm eigenen Vortragsart, den musealen Exponaten mit seinen Worten Leben einzuhauchen und ihre Bestimmungen in den sakralen Bereichen der Kirche und im christlichen Haus vorzustellen.

Das signifikante Zeichen der Christen, "das Kreuz", in seinen vielfältigen Gestaltungen reflektiert die Verehrung aber auch die Hoffnung vieler gläubiger Menschen. Unter diesem Zeichen wirst du siegen. 313 n. Chr. entschied Kaiser Konstantin in Mailand, den Christen im ganzen Römischen Reich die Religionsfreiheit zu gewähren. Das Kreuz ist auch noch heute Identifizierungsmerkmal der Christen, wenngleich auch bekannt werden muß, dass es für manche nur noch ein geometrisches Zeichen ist. Dabei hat doch jeder Mensch ein Kreuz. Einigen könne es auch Schmerzen bereiten, so meinte Fischer.

Es waren nicht nur die prächtigen Exponate, wie z. B. prachtvolle Monstranzen, die Fischer aus dem Museumsschatz zeigte, sondern auch unspektakuläre kleine Dinge des Alltags, die das religiöse Leben auf der ganzen Welt mit bestimmen.

Phylakterien kl

So ein Phylakterion aus Makedonien, 18. Jh., ein quadratisches, flaches Kästchens, das an der Oberseite mit einem Schiebeplättchen in Führungsschienen zu verschließen ist. Auf den Schauseiten die Darstellung des hl. Georg und das Bild der hl. Helena mit ihrem Sohn, den hl. Konstantin, um nur eines der vielen Exponate zu nennen. Der Inhalt dieser Medaillons, Amulette kann sehr vielfältig sein: z.B. eine Reliquie, ein Erinnerungsteilchen an einen lieben Menschen, oder ein beschrifteter Zettel. Letzterer ist uns auch bekannt aus anderen Religionsgemeinschaften. Juden legen beschriebene Zettelchen beim Besuch der Klagemauer in die vorhandenen Steinlücken und verbinden damit Wünsche und Hoffnungen.

Die Zeit eilte dahin und Gerhard Wallmeier bedankte sich mit warmherzigen Worten bei Werner Fischer. Er lud Fischer zur Waldbühne in Heessen ein, wo in diesem Jahr das Musical "Les Misérables" von Claude-Michel Schönberg und Alain Boublil aufgeführt wird. Die Handlung liegt dem Roman "Die Elenden" von Victor Hugo zu Grunde.

Gruppe Samstag 2 2 2013
Die Damen und Herren der Spielergemeinschaft der Waldbühne Heessen 2013 und Werner Fischer

Die Sprachkursgruppe „Sprache und Beruf“ der Arbeiterwohlfahrt Ahlen.

Schüler aus verschiedenen Ländern und Religionen hatten sich mit ihren Lehrern am 12. Juli 2010
zu einem morgendlichen Museumsbesuch im Goldschmiedehaus Ahlen eingefunden.

Die neu erworbenen Sprachkenntnisse erlaubten es Ihnen, ihre optischen Museumseindrücke in
deutsche Worte zu kleiden wie auch mit eigenen Wortbeiträgen zur besseren Verständigung
untereinander beizutragen.


Am Mittwoch, dem 13. Juli besuchten die Mitglieder des Stiftungsrates der St. Christophorus Kirche und des Krankenhauses Werne
mit Pfarrdechant Klaus Martin Niesmann das Museum im Goldschmiedehaus Ahlen

Zeitungsbericht Hofstaat Hoher Norden 08 17

Tönnishäuschen

"*Die Gemütlichen Isendorfer" aus Tönnishäuschen *

besuchten das Museum im Goldschmiedehaus Ahlen. Mit Autos wie auch mit Fahrrädern steuerten sie das Museum an.
Exponate aus der Ausstellung "Jüdisches Kultgerät - Jüdisches Leben" wurden von Museumsleiter Werner Fischer vorgestellt.
Fischer ging in seinem Vortrag auch auf die Geschichte des Judentums in Verbindung mit dem Christentum in der Vergangenheit ein.
Fragen und Antworten wechselten und deuteten auf ein großes Interesse dieser homogenen örtlichen Gemeinschaft.
Heinz Untiedt, organisatorisch unterstützt von seiner Frau Agnes, bedankte sich bei Werner Fischer
und überreichte eine Flasche Dornfelder Rotwein.
Er kündigte an, bald wiederzukommen, um über die christliche, sakrale Kunst informiert zu werden.
Vom Museum im Goldschmiedehaus Ahlen ging es dann zum Grillen auf den
Hof Rhode - Middrup, wo die hungrigen Mäuler schon erwartet wurden. Ende gut, alles gut.
 
 

 

Es erreichte uns ein Anruf aus Ahlen mit der Bitte zu einer Sonntagsnachmittagsführung im Interreligiösen Museum. Wir sind eine Gruppe ehemaliger Kollegen aus verschiedenen Orten, die sich wechselseitig besuchen.

Selbstverständlich sagte Werner Fischer zu. Aus der Wahl des Vortrages von 5 Themenbereichen favoritisierte der christliche Sakralbereich.
Pünklich am Sonntag, 30. November 2014 um 15 Uhr standen 9 Personen vor der Tür, die Einlass begehrten, bevor auf der Straße eine Fassadenbesichtigung stattfand. Die Erklärungen der Bronzeskulpturen wurden durch Fischer offenbar, die eine Berufs- und Familiengeschichte der Hausinhaber demonstriert. In der I. Etage des Hauses betrat die Gruppe den Kunsttempel des Hauses Oststraße 69, den die Besucher aus Bonn, Bremen, Lippstadt und Brietlingen im Landkreis Lüneburg in Ahlen nicht erwartet hatten. Die Präsentation der Exponate und die dazu gehörenden Erklärungen vollzog Museumsleiter Werner Fischer mit fundierter Sachkenntnis.

Der Ahlener Initiator Theo Frielinghaus merkte an: Wir sind eine Berufsgruppe, verantwortlich

für die Arbeitnehmer bei ThyssenKrupp Technologie.
Ich bin sehr zufrieden, meinen Kollegen zeigen zu können, welche kulturelle Bedeutung Ahlen einnimmt u.a. auch durch das Museum im Goldschmiedehaus. Danke Herr Fischer.

 

Tripp

Gleich in den ersten Tagen des Neuen Jahres trafen sich Männer und Frauen aus der Pfarrei St. Bartholomäus zu einem morgendlichen Bildungsvortrag im Interreligiösen Museum im Goldschmiedehaus Ahlen. Es dunkelte noch ein wenig, als die Gruppe vom Leiter des Museums, Werner Fischer, empfangen wurde. Da die Gruppe von Haus aus eine religiöse, christliche Bindung hat, wurde im Vorfeld der Veranstaltung Herr Fischer gebeten, einige christliche sakrale Exponate aus dem Museum vorzustellen.
Viele der gezeigten Exponate dienen der Ausführung vorgeschriebener Rituale, andere wiederum tragen dazu bei, religiöses Brauchtum bekannt zu machen und zu festigen.
Von besonderem Interesse war die Beantwortung der Frage, wie der Kunsthistoriker über das Alter eines Unikats entscheidet. Fischers Beantwortung der Frage zeigte mehrere Möglichkeiten auf. In Diözesanmuseen findet man vergleichbare Gegenstände, deren Daten genau bestimmt sind. Es gibt aber auch andere Indizien z.B. die Wandlung des Kreuzes der Christenheit im Laufe der Jahrhunderte. Das wird im Museum deutlich an einem farbigen Emailbild aus Limoges, der Email-Stadt in Frankreich. Das Emailbild zeigt die Szene der Kreuzabnahme, eine Pieta mit einem Kreuz, dessen oberer Kreuzbalken fehlt, der Balken auf dem die INRI Tafel befestigt ist. Diese Art der Kreuzdarstellung, so behaupten Wissenschaftler, entstanden nur zwischen 1475 und 1500. Somit kann eine genaue Datierung erfolgen.
Die Aufgabe eines Museums besteht auch darin, Kulturgut zu erhalten und zu bewahren. Nicht immer gelingt das. Dazu wurde ein heimatlicher Beweis angeführt. In der Ahlener St. Bartholomäuskirche gab es an beiden Seiten, wo früher einmal die Seitenaltäre standen, großflächige Mosaik-Bilder, in Mörtel eingelassen. Zu den Stiftern der Bildnisse gehörte auch die Frauenvereinigung der Pfarre, wußte man zu berichten. Besonders im Gedächtnis war bei einige
n Anwesenden noch das Mosaik-Bildnis von Christus mit seinem seitlichen Wundmal und dem ungläubigen Thomas. Die beiden Mosaiken, von einem berühmten Künstler modern gestaltet, gefielen nach Jahren einigen verantwortlichen Personen nicht mehr und die Seitenwände wurden neu verputzt. Aus für immer!
Dass es aber auch anders geht, zeigen Werner Fischer und seine Frau Anni, die, soweit möglich und vertretbar, die Sammlung erweitern, was dazu führte, dass in Ahlen das zur Zeit erste interreligiöse Museum mit seiner vielseitigen Sammlung zu sehen ist.
Frau Martha Tripp (Titel) war es, die sich bei Werner Fischer mit bewegenden Worten im Namen der Teilnehmer bedankte mit dem Nachsatz: "Wir kommen bald wieder."

9.2.2017

Mitglieder des ver.di. Ortsverein Ahlen/Beckum besuchten am 09.02.2017 das Interreligiöse Museum im Ahlener Goldschmiedehaus.

Reinhard Baldauf berichtet in den Westfälischen Nachrichten vom 04.03.2017:

zeitungsbericht verdi

2013-10-10 15.00.54

Eine Reihe von katholischen Einrichtungen und Heimen interessieren sich für die neu erstellte
Familienbildungsstätte - kurz FBS Ahlen - eine staatlich anerkannte Einrichtung der Weiterbildung in der Klosterstr. 10.

Auch der Verein Katholischer Altenhilfeeinrichtungen in der Diözese Paderborn mit Sitz in Hamm interessierte sich für die Struktur und die Weiterbildungsmaßnahmen der FBS in Ahlen.
Da eine gebürtige Ahlenerin in Hamm an der Jägerstr. tätig ist, erhielt sie den Auftrag, die Fahrt nach Ahlen zu organisieren. Dabei waren ihre in Ahlen wohnenden Eltern behilflich. Sie machten den Vorschlag, doch am Nachmittag das Interreligiöse Museum zu besuchen, das nur 3 Gehminuten von der FBS entfernt liegt.

An einem "Goldenen Herbsttag" pünktlich um 14 Uhr 30 kamen 20 Männer und Frauen nach ihrem Besuch der Ahlener Familienbildungsstätte zu Fuß von der Klosterstr. zur Oststr. 69 in das Interreligiöse Museum.

Werner Fischer, Leiter des Museums, empfing den Personenkreis auf der Straße und stellte die Fassade mit den Bronze-Skulpturen des Hauses vor.
Dabei wurde offenkundig, dass die dargestellten Dome von der Besuchergruppe den Bistümern nicht zugeordnet werden konnten.
Auch Ahlen als Stadt hatte bei den Hammensern keinen nachhaltigen Bekanntheitsgrad. Noch heute wird spürbar, dass bei Begegnungen dieser Art die Lippe noch immer ein Grenzfluß ist zwischen den beiden Stätten Hamm und Ahlen, wenngleich sie nur 14 Kilometer voneinander getrennt sind.

Im Interreligiösen Museum im Ahlener Goldschmiedehaus wurden die Besucher aus Hamm mit ihren eigenen Kenntnissen und Vorstellungen in das Geschehen mit einbezogen. Sie machten interessiert mit, sodass der wissenswerte Vortrag des Museumsleiters Werner Fischer nachhaltig beeindruckte.
Großes Staunen über die vielen sehenswerte Exponate, die das Museum beherbergt.

 

 

17092015

Der Leiter der VHS Ahlen, Rudolf Blauth, hatte die Gruppe der Lehrpersonen zu einem Kulturtrip am 17.09.2015 eingeladen, die neu in Ahlen an den Schulen unterrichteten. Station war auch das „Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus“.

In ein Lichtermeer eingetaucht, präsentierten sich die Exponate den Besuchern. Herr Blauth, Initiator des Besuchs, stellte kurz die Vita des Museumsleiters Werner Fischer vor, der anschließend darauf Bezug nahm, warum es in Ahlen ein Interreligiöses Museum gibt und wies auf die Wichtigkeit des optischen Merkmals zum gesprochenen Wort im Religionsunterricht hin, um so bei den Schülern anhand der Ausstellungsstücke den Respekt vor den Religionen zu wecken.

Sammlung im Goldschmiedemuseum beeindruckt „Glocke“-Redaktionsleitung

Mit dem „Museum im Goldschmiedehaus“ besuchte in diesen Tagen Fried Gehring ein Kleinod der westfälischen Museumslandschaft. Der „Glocke“-Verleger und Chefredakteur folgte einer Einladung von Inhaber Werner Fischer und Bürgermeister Benedikt Ruhmöller, die außergewöhnliche Sammlung religiöser Kultgegenstände zu besichtigen.

In einem informativen Vortrag schlug Goldschmiedemeister Fischer, der auch diesjähriger Träger des Ahlener Wirtschaftspreises ist, den Jahrhunderte umfassenden Bogen von den Anfängen christlicher Heiligenverehrung bis zu den Spuren fernöstlicher Religionen in unserer heutigen Zeit. Das fundierte geschichtliche Wissen von Werner Fischer helfe die Kostbarkeit dieser Sammlung zu erkennen, zeigte sich Fried Gehring tief beeindruckt von den Exponaten, die in einer Präsentationsstärke lebten, „dass sie auch ohne jede Erklärung wirken.“

Neben den kirchlichen Pretiosen stieß bei den Gästen die faszinierende Ausstellung historischer Chronometer auf großes Interesse. „Immer wieder gerne“, so Benedikt Ruhmöller, „bitte ich Werner Fischer, mein Lieblingsexponat zu zeigen.“ Die nachweislich von Kaiser Napoleon Bonaparte getragene Taschenuhr verfehlte nicht ihre Wirkung und zog auch die sichtlich imponierte Redaktionsleitung aus Oelde in ihren Bann. 

„Wir alle haben jede Minute in diesem Museum genossen“, bedankte sich Gehring auch im Namen der ihn begleitenden stellvertretenden Chefredakteure Dirk Baldus und Thorsten Duibmann sowie der Redaktionsleiterin des „Ahlener Tageblatts“, Maria Kessing, für den einzigartigen Nachmittag.


V.l.n.r. Klaus Muermans,  kommissarischer Fachbereichsleiter Finanzen bei der Stadt Ahlen, Cristina Loi, Gruppenleiterin Kultur bei der Stadt Ahlen,
Benedikt Ruhmöller, Bürgermeister Stadt Ahlen, Maria Kessing, Leiterin der Lokalredaktion "Die Glocke" in Ahlen,
Michaela Weinberg, persönliche Assistentin von Herrn Gehring, Fried Gehring, Chefredakteur und Geschäftsführer "Die Glocke"
(in Ahlen auf dem Städtischen Gymnasium sein Abitur gemacht und in der Westfalenkaserne den Wehrdienst abgeleistet), Oelde,
 Werner Fischer, Dirk Baldus, stellvertretender Chefredakteur "Die Glocke" (in Ahlen geboren und dort wohnhaft und aus beruflichem 
Grund nach Oelde umgezogen, Anni Fischer, Thorsten Duibmann, stellvertretender Chefredakteur "Die Glocke".


Vitalis Besuch am 25.02.2010:

Die Glocke, das Ahlener Tageblatt, berichtet am 10.03.2017:

zeitungsbericht Armbruster 03 2017

Dierk Hartleb berichtet in der Ahlener Zeitung vom 16.09.2017:

zeitungsbericht luther kirchenmusik

 

Vortrag Sabine Omland 2

Vortrag Sabine Omland

Empfang und Begrüßung von Werner Fischer am 29. Juni 2017, 19 Uhr:

Sehr geehrte Damen und Herren

Der Anspruch, sich als Interreligiöses Museum zu bezeichnen, wird am heutigen Abend wieder einmal für die Anwesenden erlebbar und und führt Menschen zusammen, die guten Willens sind, sich über Martin Luther und die Ursprünge der Reformation zu informieren.

Die Ahlener angelisch-freikirchlichen Gemeindemitglieder mit ihrem Pastor
Volkmar Schuster,

den wir herzlich begrüßen, machen sich auf den geschichtlichen Weg, um zu erfahren, was Martin Luther uns heute sagt und für die Menschen allgemein bedeutet, insbesondere aber für die Religionsgemeinschaften und deren Weiterungen.

Und daraus resultiert die heutige erfolgreiche Einladung an den
Experten für diese Themenvielfalt,
den Theologen Dr. Ulf Beiderbeck,

Pastor in Bonn, den wir mit einem herzlichen Willkommen begrüßen. Laut Internet sagen Sie, Herr Dr. Beiderbeck: "Mich interessiert alles, was mit der Weite und Tiefe des Lebens zu tun hat." Das klingt sehr erwartungsvoll. Wir sind gespannt auf Ihren Vortrag.

Bevor Sie, Herr Dr. Ulf Beiderbeck, das Wort ergreifen, möchte ich persönlich meiner Freude Ausdruck geben und Herrn Pastor Wilhelm Stroband begrüßen.

 

Peter Schniederjürgen berichtet in der Ahlener Zeitung vom 01.07.2017:

Zeitungsbericht Vortrag Beiderbeck 29.06.2017

Die Glocke berichtet am 16.12.1987:

zeitungsbericht weihnachtsmusik 16.12.1987

Die Glocke Berichtet am 22.12.1987:

zeitungsbericht weihnachtsmusik 22.12.1987

WdB Programmheft 1999

Der Rundgang durch die St. Marien-Kirche fand nicht statt.

Zeitungsbericht Baerbel Schaefer WN

Ahlener Zeitung 03 18

Zeitungsbericht Baerbel Schaefer

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Zeitungsbericht Baerbel Schaefer Kl

Ahlener Tageblatt 03 18

Zeitungsbericht Baerbel Schaefer AT

1998 WdB

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