Dr. Gerd Dethlefs

Vorsitzender des Vereins der Münzfreunde für Westfalen,
Historiker am LWL Landesmuseum Münster.
Spezialist für die Medaillenkunst des 20. Jahrhunderts

Dr. Dethlefs hielt am Sonntag, dem 15. Mai 2011 im Museum im Goldschmiedehaus Ahlen aus Anlaß der Eröffnung der "Gedächtnis-Ausstellung Anita Blum-Paulmichl" ein Referat, das das Werk der Ahlener Künstlerin im Kontext der deutschen Medaillen des 20. Jahrhunderts würdigt.


Dr. Uwe Beckmann
Museumsleiter des LWL-Freilichtmuseum Hagen
Westfälisches Landesmuseum für Handwerk und Technik
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)

und Gattin bei der Führung im Museum im Goldschmiedehaus Ahlen
durch Museumsleiter Werner Fischer.

Dr. Beckmann hielt die Festrede anlässlich des 25 Jährigen
Bestehens des Museum im Goldschmiedehaus am 08.11.2009.

    Dr. Uwe Beckmann

Studium der Geschichte (mit dem Schwerpunkt Wirtschafts- und Technikgeschichte), Kunst und Französisch. Promotion in Wirtschafts- und Technikgeschichte mit einer Untersuchung über "Gewerbeausstellungen in Westeuropa vor 1851"
Wissenschaftliches Volontariat, anschließend in unterschiedlichen Funktionen am LWL-Freilichtmuseum Hagen tätig, seit 2005 Museumsleiter

Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit 13.000 Beschäftigten für die 8,5 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 19 Krankenhäuser, 17 Museen und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, den ein Parlament mit 100 Mitgliedern aus den Kommunen kontrolliert.
Landrat Dr. Wolfgang Kirsch (r)
und Museumsleiter Werner Fischer
betrachten ein Schofarhorn,
das am Tag von Rosch Haschana,
dem jüdischen Neujahr,
und am Tag von Jom Kippur,
dem Tag der  „Großen Versöhnung"
als Musikinstrument benutzt wird.

Dr. Wolfgang Kirsch ist seit Juli 2006 LWL-Direktor.

Der gebürtige Frankfurter (Jahrgang 1950)

1968 Abitur
Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Münster, 1. Staatsexamen, parallel dazu Volontär/Redakteur bei der "Westfälischen Rundschau" in Dortmund 1965 - 1968 Rechtsreferendar und wissenschaftlicher Assistent am Institut für Prozessrecht der Universität Marburg.
Jura-Studium in Berlin und Bonn, Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung
1969 wurde er Bundesgeschäftsführer des Rings Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) und 1970 stellvertretender RCDS-Bundesvorsitzender wurde.
Nach Referendariat und Promotion arbeitete Kirsch beim Bundesamt für Zivilschutz in Bonn-Bad Godesberg und von 1980 bis 1986 als Stadtdirektor der Stadt Wipperfürth (Oberbergischer Kreis).
1975 - 1978 Referendariat und Promotion zum Dr. jur.
1987 ging der promovierte Jurist als Oberkreisdirektor zum Kreis Warendorf, dessen Verwaltung er von 1999 bis 2006 als Landrat leitete.
Er war von November 1999 bis Juni 2006 Vorsitzender der CDU-Fraktion in der
LWL-Landschaftsversammlung, der er von 1989 bis 2006 angehörte.

Berufliche Stationen
1978 - 1980 Regierungsrat z. A. im Bundesamt für Zivilschutz bei der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW)
1980 - 1986 Stadtdirektor der Stadt Wipperfürth, Oberbergischer Kreis
1987 - 1999 Oberkreisdirektor des Kreises Warendorf
1999 - 2006 Landrat des Kreises Warendorf
seit Juli 2006 Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) 


Dr. Wolfgang Kirsch ist seit über 30 Jahren verheiratet, fünffacher Familienvater und wohnt in Warendorf.

Erzpriester Miltiades Stavropoulos

 

KIRCHENGEMEINDE HL. THERAPON GÜTERSLOH
(Gütersloh, Oelde, Ahlen, Münster, Lingen)

Geistliche:
Erzpriester Miltiades Stavropoulos (Pfarrer)
Priester Nebojša Grdinić
Kirche des Hl. Therapontas zu Gütersloh
Oststr. 47, 33332 Gütersloh Oelde: Kirche des Hl. Orestes
Carl-Haver-Platz 7a, 59302 Oelde

Ahlen: Kirche der Heiligen Kontantin und Helena
in der Pauluskirche, Raiffeisenstr. Ecke Bismarckstr., 59229 Ahlen

.

Hamm-Uentrop. Gleich neben den Kühltürmen des modernen RWE-Kohlekraftwerks "Westfalen" liegt in einem Industriegebiet in Hamm-Uentrop ca. 12 km von Ahlen der größte Hindu-Tempel des europäischen Festlands.

Der Grund für die ungewöhnliche Lage eines Tempels mitten in einem Gewerbegebiet ist nicht zuletzt die Nähe zum Datteln-Hamm-Kanal, der den hiesigen Hindus beim alljährlichen Tempelfest für ihre rituellen Waschungen dient. – Was den Hindus in Indien der Ganges ist, ist ihnen dort im ländlichem Münsterland der Datteln-Hamm-Kanal.

Der Geruch von Räucherstäbchen dringt bereits vor dem Eingang zum Sri-Kamadchi-Ampal-Tempel in die Nase.Nachdem man Lederschuhe und -kleidung in einem Vorraum abgelegt hat, betritt man als "christlicher Mitteleuropäer" dann den eigentlichen Sakralbau. Dabei steht man plötzlich mitten in Nordrhein-Westfalen in einem hinduistischen Tempel, der nach südindischem Vorbild erbaut wurde.

Der Tempel ist vor allem der Göttin Kamadchi ("mit den Augen der Liebe") gewidmet. Insgesamt schmückt den Bau aber nicht nur eine große Granitstatue der namensgebenden Göttin. Mehr als 200 weitere Figuren von Gottheiten sind in und um den Tempel angeordnet. Denn der Hinduismus ist eine polytheistische Religion mit vielen Göttern.

Der Gründer und Hauptpriester des Tempels ist Siva Sri Arumugam Paskarakurukkal, der vielen Hindus in ganz Europa als spirituelle Autorität gilt. So etwas wie eine Amtskirche im christlichen Sinn gibt es im Hinduismus nicht. Siva Sri Paskarakurukkal kam 1985 als Bürgerkriegsflüchtling nach Deutschland. Im Kellerraum seiner Mietwohnung im Westen von Hamm richtete er zunächst einen kleinen hinduistischen Andachtsraum ein, der hauptsächlich der Verehrung der Göttin "Sri Kamadchi Ampal" diente.
Der Bau kostete mehr als 1,5 Millionen Euro und wurde allein aus Spenden finanziert. Das Bauwerk ist der größte Dravida-Tempel Europas und nach dem im nordindischen Nagara-Stil errichteten Neasden-Tempel in London der zweitgrößte hinduistische Tempel in Europa überhaupt.

2003 fand das erste Tempelfest mit großer Prozession rund um den Sri-Kamadchi-Ampal-Tempel statt. Zu den religiösen Ritualen gehört dabei die Ausfahrt der Hauptgöttin Sri Kamadchi Ampal in einem eigenen hohen Wagen. Das Tempelfest lockt alljährlich rund 20.000 Gläubige und Zuschauer aus ganz Europa. Das nächste Fest ist 26. Mai.

Das Bild zeigt von links nach rechts Frau Anni Fischer, Museumsleiter Goldschmiedemeister Werner Fischer, Theater und Filmregisseur Imo Moszkowicz,Renate Moszkowicz, München, Hilde Kammer, Berlin,  Goldschmiedemeister Raphael Fischer im Museum im Goldschmiedehaus Ahlen am 11. November 2002

Imo Moszkowicz wurde am 27. Juli 1925 in Ahlen in Westfalen geboren.
Sein Vater war Schumacher in Ahlen. Bis zum 9. November 1938, der Reichspogromnacht, besuchte der Dreizehnjährige die Ahlener Jüdische Volksschule .

Die Familie Moszkowicz wurde zwangsweise von Ahlen nach Essen transportiert, da Rat und Verwaltung der Stadt Ahlen das „ehrgeizige Ziel" verfolgten, der Reichsregierung in Berlin zu melden, dass Ahlen nun die erste „Judenfreie" Stadt im Großdeutschen Reich sei.

Ein Schulabschluss für den Schüler Imo Moszkowicz war nicht zu realisieren, denn die jüdischen Schulen wurden geschlossen. Imo begann kurzzeitig bei einem jüdischen Lehrmeister in Essen eine Zimmermannslehre, bis er als Fünfzehnjähriger, als Kohlentrimmer zur Zwangsarbeit auf dem RWE in Essen eingeteilt wurde. Von dieser Arbeitsstelle weg wurde er verhaftet und in eine Dortmunder Halle gebracht, wo man Juden der Region für den Abtransport einsammelte. Von hier aus wurden sie in die Viehwaggons der Reichsbahn in das KZ Auschwitz befördert.

Ein Jahr zuvor waren die Mutter und vier Geschwister in ein östliches Konzentrationslager, ein Vernichtungslager deportiert und ermordet worden. Zwei ältere Brüder und Imo wurden 1943 in das IG-Farben Konzentrationslager Ausschwitz Buna transportiert, wo seine beiden Brüder Hermann und David ermordet wurden. Bei Kriegsende 1945 wurden die Häftlinge durch die KZ-Wachmannschaften aus dem KZ getrieben und es begann ein weiteres Martyrium, ein viele Tage und Nächte dauernder Todesmarsch.

Die Rote Armee befreite und erlöste in Liberec (ehem. Reichenberg) die Todeskandidaten. (Nachzulesen im Buch von Herrn Moszkowicz „Der graue Morgen" 4. Auflage bei mentis, Paderborn)

Nach dem Kriege 1945 kam Imo Moszkowicz nach Ahlen zurück.
Man wies ihm als „Heimkehrer" eine Arbeitsstelle auf dem Wirtschaftssamt der Stadt Ahlen zu, in jene Stadt also, aus der er vor 7 Jahren gedemütigt, geächtet, verjagt, vertrieben worden war.

Im Dienst der Stadt Ahlen erfuhr er von einer „Jungen Bühne", einem soeben in Leben gerufenen Theater in Warendorf, dem er sich als ungelernter Schauspieler, knapp 20-jährig anschloss. Beseelt von der Schauspielkunst, dem Theater, widmete er sich der Weiterbildung und fand seine Berufung, indem er zunächst an der „Jungen Bühne" Warendorf, dam am „Westfalentheater Gütersloh", später in Düsseldorf an der Dumont-Linnemann-Schauspielschule das Handwerk von der Pike auf erlernte.

Sein Können, seine Sensibilität, durch das geschliffene Wort bei Schauspielern in Gesten, Gebärden rasant zu verwandeln und umzusetzen, Bühnereife anderen zu vermitteln, wurden von Gustav Gründgens, Düsseldorf, dessen Assistent er neun Jahre lang wurde, und von Fritz Kortner, dessen Assistent er am Berliner Schillertheater war, erkannt und gefördert. Bald wurde das Ausland auf den Künstler, Schauspieler und Regisseur Imo Moszkowicz aufmerksam. Santiago de Chile, Buenos Aires, Sao Paulo, Tel Aviv, Wien und Zürich - um nur einige Stationen seines künstlerischen Wirkens zu nennen. (Möchten Sie mehr erfahren, wenden Sie sich bitte an den mentis Verlag, Paderborn, und erwerben das Buch von Herrn Moszkowicz „Zauberflötenzauber").

Am 10. September 1991 wurde dieser großartige, immer bescheiden auftretende Mann öffentlich geehrt. Der Bundespräsident Richard von Weizäcker verlieh ihm das 
"Große Bundesverdienstkreuz".
Im Oktober 2002 erhielt er von der Hebräischen Universität Jerusalem den „Scopus Award". In seiner Heimatstadt Ahlen war es der Kreis „Forum Brüderlichkeit", der die Bitte 2005 an den Rat der Stadt Ahlen richtete, Herrn Imo Moszkowicz die Ehrenbürgerschaft und damit das Ehrenbürgerrecht der Stadt Ahlen anzutragen. Diesem Antrag wurde einstimmig stattgegeben und in einer öffentlichen Veranstaltung in der voll besetzten Ahlener Stadthalle mit der Überreichung der Ehrenurkunde durch Bürgermeister Benedikt Ruhmöller am 5. März 2006 gewürdigt und dokumentiert.

Seit 1956 ist Herr Imo Moszkowicz mit Frau Renate Dadieu verheiratet. Sie wohnen seit über 30 Jahren in Ottobrunn bei München. Das Ehepaar hat zwei Kinder, Martin, (Filmproduzent) und Daniela Dadieu (Schauspielerin). Bei ihren Besuchen in Ahlen erfuhren Renate und Imo Moszkowicz von dem Museum im Goldschmiedehaus Ahlen, in dem sich eine ständige Ausstellung jüdischer Kultgeräte befindet. Gern nahmen sie die Einladung an, das Museum am 11. November 2002 zu besichtigen.
Bei einem Besuch von Anni und Werner Fischer in Ottobrunn am 15. März 2006 widmete das Ehepaar Moszkowicz dem Museum im Goldschmiedhaus Ahlen eine Prachtausgabe einer Haggadah, ein Buch zum Pessachfest und ein Oberteil einer Megillath-Estherrolle aus Elfenbein. Danke.

Niemand kann vergangenes Geschehen wiedergutmachen, man sollte aber denen Respekt zollen, die das Unrecht ungewollt ertragen mußten.
Werner Fischer

THE HAGGADAH - Das Buch zum Pessachfest

Die Illustrationen sind Reproduktionen nach Originalen von Arthur Szyk aus Neu-Canaan, Connecticut, U.S.A.

Herausgegeben 1962 von Cecil Roth

Geschenk von Imo Moszkowicz an
Anni und Werner Fischer, überreicht in Ottobrunn
am 15. März 2006

dankesbrief imo

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Als ich die Nachricht erhielt, dass
IMO MOSZKOWICZ
am 11. Januar 2011 verstorben sei, hielt ich inne.

In meiner Erinnerung sind die sehr intensiven Begegnungen mit ihm und seiner Frau Renate im Museum im Goldschmiedehaus Ahlen, die Besuche in Ottobrunn, bei denen er mir eine Haggadah überreichte – ein Buch zum Pessachfest - sowie zwei weitere jüdische Kultgeräte für die ständige Ausstellung des Museums.

Aus Anlass der Verleihung der Ehrenbürgerwürde der Stadt Ahlen stellte er mir seine Auszeichnungen für eine Ausstellung in Ahlen zur Verfügung.

Imo Moszkowicz war ein faszinierender Erzähler, der über ein breit gefächertes Wissen verfügte, dessen Worte und Weisheiten, gepaart mit seiner wohlgeformten Sprache, mich oftmals nachhaltig begeisterte.

Mit Dankbarkeit blicke ich zurück auf seine tiefe Herzensgüte.

Wir trauern um ihn!

Möge ihm der Schlußsatz aus der Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart gewidmet sein:

„Es siegte die Stärke und krönet zum Lohn -
die Schönheit und Weisheit mit ewiger Kron“.
Dann fällt der Vorhang.

Auszug aus der Veröffentlichung aus Anlaß seines Todes am 11. Januar 2011
vom Sprecher des Ahlener Forums Brüderlichkeit Werner Fischer
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Montag 27. Juli 2015 Veröffentlichung in der Ahlener Zeitung von Heinz Aden, Pfarrer in Ruhe für das Forum Brüderlichkei:

Zeitungsbericht Imo Moskowicz 90 Jahre Aden


Frau Anni Fischer, Frau Dr. Barbara Rüschoff-Thale - sie zeigt das Bauhaus Ciborium - und der Leiter des Museums im Goldschmiedehaus, GM Werner Fischer

Anmerkung:
Ciborium (becherförmige Hülse einer Lotosfrucht)
Seit der Aufbewahrung der Eucharistie im Tabernakel (Sakramntshäuschen) ging die Bezeichnung „Ciborium“ zuerst auf den Tabernakel und dann auch auf den in ihm aufbewahrten Speisekelch, als Deckelkelch bekannt, über.

Anmerkung:

Bauhaus, mit diesem Wort und dieser Bezeichnung ist eine Schule mit angegliederten Werkstätten für das gestaltende Handwerk, der Architektur und der bildeten Kunst gemeint, die 1919 gegründet und 1933 in Dessau aufgelöst wurde. Walter Gropius, 1883-1968 (Gründer des Bauhauses) Ludwig Mies van der Rohe, 1886-1969 (beide Architekten) und Wassily Kandinski, 1866-1944, Lyonel Feininger, 1871- 1956, Paul Klee, 1879-1940, Oskar Schlemmer, 1888-1943 (Maler ) sowie Gerhard Marks, 1889-1981 (Bildhauer) lehrten an dieser Schule. Es entstand eine neue Stilepoche, derer sich viele Künster bedienten u.a. auch Fritz Winter, 1905 -1976 aus Ahlen.

Ebenso widmete sich das Goldschmiede-Atelier Rentrup aus Altena im Sauerland diesem Stiel und schuf um 1930 ein Ciborium, das sich heute im Museum im Goldschmiedehaus Ahlen befindet.

1993 präsentierte das Kunstmuseum Ahlen die Ausstellung „Das Bauhaus“ - Bündnis zwischen Funktion und Form.

Landesrätin Frau Dr. Barbara Rüschoff-Thale besuchte am Freitag, dem 7. Januar 2011, das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus Ahlen.

Als Kulturdezernentin leitet sie die LWL-Kulturabteilung.

„Wir machen Kultur in und für Westfalen“.

Mit diesem Anspruch hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) ein westfalenweites Kulturnetz aufgebaut. Die Kulturabteilung des LWL bündelt und koordiniert die Belange dieser Kultureinrichtungen und nimmt eine wichtige Rolle im Bereich der Kulturförderung und Kulturpartnerschaften ein.
Ziel der LWL-Kultur ist es, das kulturelle Erbe Westfalen-Lippes zu bewahren, zu erforschen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Zur Person:
Frau Dr. Barbara Rüschoff-Thale wurde 1962 in Münster geboren. Sie studierte in Münster und Köln und verfügt über Auslandserfahrung bei Ausgrabungsprojekten in Israel und Namibia.

1996 promovierte sie über das Gräberfeld in Neuwarendorf.
Seit 1999 arbeitet die Archäologin beim LWL und führte seit seiner Gründung 2003 das Museum in Herne. Das zentrale Archäologiemuseum des Kommunalverbandes gewann mehrere Preise, 2006 und 2007 brachte die Klima-Ausstellung („Leben in Extremen“) über 100.000 Besucher und Besucherinnen nach Herne.

Seit 2008 ist sie Landesrätin für Kultur beim LWL.

Die Mutter von drei Kindern ist mit Michael Thale verheiratet.
(Yvonne Turner)


Der Landrat des Kreises Warendorf, Dr. Olaf Gericke, besuchte
das interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus Ahlen.
   

Landrat Dr. Olaf Gericke geboren in Münster
Verheiratet seit 1994 mit Jutta Gericke 2 Kinder evangelisch

1986 Abitur
1986 - 1987 Wehrdienst in Goslar und Delmenhorst
1987 - 1993 Studium der Rechtswissenschaften an der Westfälischen Wilhelms- Universität Münster
1990 -1991 Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Allgemeinen Studentenausschuss (AStA) der Uni Münster
1993 - 1996 Korrekturassistenz an der Juristischen Fakultät der Technischen Universität Dresden bei Prof. Dr. Dieter Wyduckel, Lehrstuhl für Öffentliches Recht; Dissertation ("Möglichkeiten und Grenzen eines Abbaus der Verrechtlichung. Eine kritische Analyse von Gesetzgebung und Gesetzgebungslehre".)
1996 - 1998 Referendariat am Landgericht Münster 
1998 - 1999 Tätigkeit als Jurist bei der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe in Münster
1999 - 2003 Kreisrechtsrat und Referent des Oberkreisdirektors / Landrats des Kreises Warendorf 
11.05.2003 Wahl zum hauptamtlichen Bürgermeister der Stadt Greven
17.09.2006 Wahl zum hauptamtlichen Landrat des Kreises Warendorf
04.11.2011 Besuch des interreligiösen Museums im Goldschmiedehaus Ahlen

Er kam 1946 mit fast 9 Jahren von Steingrund / Schlesien über Ahlen nach Seppenrade und dann nach Lüdinghausen.

Priester- und Bischofsweihe in Münster. Später Nuntius in Berlin. Heute wohnhaft in Rom. Stiftete 2008 seine Mitra dem Interreligiösen Museum im Ahlener Goldschmiedehaus.

Siehe auch unter Aktuelles/Historie Juli/August 2008 und 2015

Zeitungsbericht nuntius ender

 

Zeitungsbericht nuntius ender klein

IMG 1680

Buchwidmung 2.7.2013 Interreligiöses Museum im Goldschmiedehaus Ahlen
v.l.n.r. Museumsleiter Werner Fischer, Prof. Mouhanad Khorchide mit Begleiterin

Mouhanad Khorchide (* 1971 in Beirut) ist ein österreichischer Soziologe, Islamwissenschaftler und Religionspädagoge. Seit 2010 ist er als Professor für Islamische Religionspädagogik am "Centrum für Religiöse Studien" (CRS) an der Westfälischen Wilhelms-Universität tätig als Nachfolger von Sven Kalisch.

Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke

praesident klv.l.n.r: Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke,
Ehepaar Anni und Werner Fischer

Reinhard Klenke wurde 1951 in Gelsenkirchen geboren. Im Jahr 1977 wurde er Richter beim Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, danach Richter und Vorsitzender Richter am Oberverwaltungsgericht Münster und anschließend Präsident des Verwaltungsgerichts Düsseldorf. Ab Mai 2009 leitete er als Ministerialdirigent die Zentralabteilung des Justizministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen.

Seit dem Sommersemester 2004 ist Klenke zudem Honorarprofessor an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Seit dem 1. Oktober 2011 ist er Regierungspräsident des Regierungsbezirks Münster.

Professor Dr. Reinhard Klenke wohnt in Gelsenkirchen-Ückendorf. Er ist Mitglied der CDU, verheiratet und Vater zweier Kinder.

Prof. Dr. Reinhard Klenke besuchte das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus Ahlen am 7. Januar 2013 und erwähnte in seinem Dankschreiben vom 10. Jan. 2013 an Werner und Anni Fischer:
Ihnen beiden nochmals vielen Dank für die hochspannende Führung durch Ihre Kostbarkeiten, die ich sehr genossen habe.

 

Weihbischof Dr. Stefan Zekorn

zekorn

wurde am 3. Oktober in Datteln geboren.

Stefan Zekorn studierte Katholische Theologie und Philosophie an der Westfälischen Wilhelms-Universität und Katholische Theologie an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Am 8. Oktober 1984 empfing er in Rom durch Kardinal Meisner das Sakrament der Priesterweihe für das Bistum Münster.

Von 1985 bis 1987 war Stefan Zekorn Kaplan in der Pfarrei St. Laurenzius in Warendorf. 1987 wurde er Domvikar am St. Paulus-Dom in Münster und Promotor iustiae am Bischöflichen Offizialat in Münster. 1990 wurde Zekorn Subsidiar in der Pfarrei St. Ludgerus in Münster Albachten. Außerdem wurde er an der Westfälischen Wilhelms-Universität zum Doktor der Theologie promoviert. Von 1992 bis 2006, also insgesamt 14 Jahre lang, war Zekorn als Spiritual am Collegium Borromaeum tätig. 2006 wurde Stefan Zekorn Wallfahrtsdirektor und Pfarrer an der Marienbasilika in Kevelaer sowie nichtresidierender Domkapitular am Dom zu Münster.

Am 3. Dezember 2010 ernannte ihn Papst Benedikt XVI. zum Titularbischof von Aquae Albae in Mauretania und zum Weihbischof im Bistum Münster. Stefan Zekorn wurde am 13. Februar 2011 im Dom zu Münster durch Bischof Felix Genn zum Bischof geweiht.

Am 3. November besuchte Weihbischof Zekorn auf Einladung von Goldschmiedemeister Werner Fischer das Interreligiöse Museum im Goldschmiedehaus Ahlen in Westfalen.
Sein Kommen, seine Anwesenheit, sein Museumsbesuch, seine Aufmerksamkeit waren von natürlicher Bescheidenheit und ausstrahlender Würde, die alle Anwesende an diesem Morgen begeisterte. Es war auch eine Sternstunde für die Familie Fischer und die Ehepaare der KAB St. Josef in Ahlen.
Ein bescheidener, achtungswürdiger, junger Bischof, der in einer wahrlich schicksalsträchtigen Zeit der Römisch Katholisch Kirche ein gewünschter, zentraler, überzeugender Mittelpunkt war. Die Kraft der Erinnerung bei den Anwesenden wird durch diesen Bischofsbesuch Vieles verblassen lassen, was schwarz auf weiß oder in Farbe zur Betrachtung und zum Lesen angeboten wird.
Danke für Ihren Besuch, Herr Weihbischof Dr. Stefan Zekorn.
Ahlen, den 4. November 2013 Werner Fischer,
Leiter des Interreligiösen Museums im Goldschmiedehaus Ahlen

Brief Zekorn dank


Weihbischof Friedrich Ostermann und Werner Fischer im Gespräch. Im Hintergrund der Junior-Chef, Raphael Fischer.

    Die Eröffnung der Rosenkranzausstellung im Museum im Goldschmiedehaus Ahlen fand am 15. Oktober 1986 durch

Weihbischof Friedrich Ostermann statt.

In seiner Ansprache ging er auf den Rosenkranz ein und war erstaunt über die hervorragenden Ausstellungs-Exponate. Er fragte Werner Fischer, welcher der hier ausgestellten Rosenkränze wohl der wertvollste sei. Fischer zeigte ihm einen zunächst unbedeutenden, abgegriffenen Rosenkranz. Bischof Ostermann merkte mit Enttäuschung an, daß ihm dieses Exemplar gar nicht wertvoll erscheine. Fischer entgegnete: „Man sieht und spürt aber, daß mit diesem Rosenkranz viel gebetet wurde."

Friedrich Ostermann wurde am 21. Juni 1932 in Münster geboren..Er empfing am 11. Februar 1958 die Priesterweihe. Nach anfänglicher Aushilfstätigkeit in Bockum-Hövel in der Nähe von Ahlen wurde er Kaplan in Emsdetten, Senden und dem Wallfahrtsort Telgte. 1969 wurde er Pfarrer und 1975 Dechant in Rheine.

Papst Johannes Paul II. ernannte ihn zum Titularbischof von Dolia und Weihbischof in Münster für die Region Münster/Warendorf, zu der auch Ahlen zählt. Am 13. September 1981 empfing er durch Bischof Dr. Reinhard Lettmann die Bischofsweihe. Seit 1981 ist Weihbischof Ostermann residierender Domkapitular am Hohen Dom zu Münster.

 

Wolfgang Clement
Ministerpräsident
des Bundeslandes Nordrhein/Westfalen

 

 

Am 11. August 1999 besuchte der Ministerpräsident des Landes NRW

WOLFGANG CLEMENT

auf Einladung des Bürgermeisters Günter Harms das Museum im Goldschmiedehaus Ahlen.

Verschiedene Exponate des Museums wurden dem Ministerpräsidenten von Museumsleiter Werner Fischer vorgestellt. Wolfgang Clement sprach sich sehr lobend über die Präsentation der erlesenen Unikate in der „Ahlener Schatzkammer" aus.

Als Schlussakkord seines Besuches trug sich Ministerpräsident Wolfgang Clement im Museum im Goldschmiedehaus in das „Goldene Buch" der Stadt Ahlen ein.